Archiv des Autors: Siegbert Mattheis

Über Siegbert Mattheis

Studien Philosophie, Kunstgeschichte, Wissenschaftstheorie, Kommunikationsdesign. Gründer Mattheis. Werbeagentur GmbH, Ambiente-Mediterran.de, Eat! Berlin Feinschmeckerfestival. Blogger, Travel-Journalist, Fotograf, Foodist, Videofilmer

Brasilien, die schönsten Orte, Sehenswürdigkeiten, Reiseziele und Insider-Tipps

4.97/5 (63)
(Lesezeit nur 20 Min. 😉 )
The girl from Ipanema, Garota de Ipanema, dieser Bossa-Nova Song von Tom Jobim prägt bis heute für viele von uns das Bild von Brasilien. Copacabana, Strand, Sonne, Samba, knappe Bikinis, der Zuckerhut und der Karneval von Rio. Und dann denken wir natürlich auch an Fußball und Pelé. Aber ebenso an das Amazonas-Gebiet und die Gefahr für unser weltweites Klima durch die Abholzung des Regenwaldes. Weiterlesen

Nîmes, die 16 schönsten Sehenswürdigkeiten

4.95/5 (19)
(Lesezeit nur 6 Min. 😉 )
Nîmes ist eine wunderbar charmante Stadt, die wir irgendwie ins Herz geschlossen haben. Die Stadt, die auch das Rom Frankreichs genannt wird, ist zu Unrecht noch wenig bekannt. Dabei hat die fast 2400 Jahre alte Stadt wunderbare Sehenswürdigkeiten zu bieten. Weiterlesen

Warum das Mittelmeer auf einer Kreuzfahrt entdecken?

5/5 (3)
(Lesezeit nur 2 Min. 😉 )
Lange Zeit war das Mittelmeer der Dreh- und Angelpunkt der bekannten Welt. Geschichtsträchtig ist das Binnenmeer ebenso wie einladend, kulturell und eine Reise wert. Die vielen Inseln, Städte und Strände lassen sich mit dem richtigen Reiseunternehmen auch auf nachhaltige Art entdecken.
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Eau d’Italie – so riecht Positano an der Amalifküste

5/5 (9)
(Lesezeit nur 3 Min. 😉 )
Eau d’Italie, ein Parfum, das die Essenz Italiens verkörpert, entstand aus einer Liebe und einer Leidenschaft – für das Hotel Le Sirenuse in Positano! Wie es dazu kam und warum Positano für die Ideengeberin Marina Sersale so besonders ist, erzählt sie uns in einem Interview.

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Workation, Remote: Arbeiten im Ausland, worauf solltet ihr achten? Einige Tipps aus langjähriger Erfahrung

5/5 (22)
(Lesezeit nur 4 Min. 😉 )
Workation: Nach Feierabend sofort ans Meer? Die Mittagspause nicht in der Kantine, sondern im urigen Fischrestaurant in der wärmenden Sonne des Südens verbringen? Klingt wunderbar und ist inzwischen kein sehnsüchtiger Tagtraum mehr, sondern kann zur Realität, beinahe zur alltäglichen Routine werden – und zu einer besseren Work-Life Balance führen. Tipps und viele Links:

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Marrakesch Tipps, wie ihr am besten durch diese faszinierende Stadt kommt

4.94/5 (16)
(Lesezeit nur 4 Min. 😉 )
Marrakesch ist eine wirklich faszinierende und brodelnde Stadt mit wunderbaren Fotomotiven an jeder Ecke. Damit euer Aufenthalt im positiven Sinne wirklich unvergesslich bleibt, haben wir euch ein paar hoffentlich hilfreiche Tipps zu einigen Punkten und ein paar “Do’s and Don’ts” in Marrakesch zusammengestellt. Weiterlesen

Oliven – das grüne Gold Apuliens

4.91/5 (11)
(Lesezeit nur < 1 Min. !

Durchschnittlich knapp 3.000 Olivenbäume pro Quadratkilometer, viele davon über 800 Jahre alt, das kennzeichnet weite Landstriche im Süden von Italien. Wir waren fasziniert von den mächtigen, knorrigen Bäumen in Apulien. Weiterlesen

Capri, die 11 schönsten Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps

4.84/5 (38)
(Lesezeit nur 7 Min. 😉 )

Capri an einem Tag entdecken: Die schönsten Sehenswürdigkeiten für einen Tagesausflug. Mit vielen Tipps.

Felsige Bogenformation mit grünen Bäumen vor einem klaren blauen Himmel.
Felsformation Arco Naturale, wie ein Elefantenkopf geformt © Siegbert Mattheis

Lohnt sich Capri?

Ja! Die kleine Insel im Golf von Neapel ist ein perfektes Ziel für einen unvergesslichen Tagesausflug. Capri beeindruckt durch majestätische Steilklippen, unvergessliche Panoramablicke und einem mondänen Flair außerhalb der Urlauberströme. Aber: Capri ist beliebt und schnell überlaufen – je früher ihr kommt, desto mehr seht ihr!

Terrasse mit antiken Säulen, dahinter das Meer und der Vesuv
Der Golf von Neapel, von Capri aus gesehen © Marco Desscouleurs, Fotolia

Top 11 Sehenswürdigkeiten auf Capri

Unsere Liste zeigt euch die 11 wichtigsten Highlights, die ihr auch mit wenig Zeit erleben könnt. Dazu gibt’s praktische Tipps zur Anreise, Fortbewegung und zur besten Routenplanung für euren Tag auf der Trauminsel.

Frau mit gewelltem braunem Haar und Sonnenbrille, lächelnd, sitzt im Freien im Sonnenlicht und trägt ein ärmelloses Oberteil.
Capri entspannt auf einer Bootsfahrt umrunden © Siegbert Mattheis
Ein großes weiß-blaues Schiff mit gelben Masten segelt auf ruhigem blauem Wasser unter klarem Himmel.
© Siegbert Mattheis

Hier die schönsten Sehenswürdigkeiten auf der Insel vor Neapel:

1. Die blaue Grotte

Ein Muss, wenn das Wetter es zulässt. Früh da sein lohnt sich, um lange Wartezeiten zu vermeiden – am besten solltet ihr sie direkt nach Ankunft ansteuern. Vormittags ist auch das Licht am besten.

Menschen in Booten paddeln durch eine Höhle mit leuchtend blauem Wasser und Licht, das aus dem Eingang scheint.
Unwirklich blau leuchtendes Wasser in der Grotte © Depositphotos
Das Sonnenlicht scheint durch einen Höhleneingang und beleuchtet das leuchtend blaue Wasser in der blauen Grotte.
Selbst die Decke der Grotte scheint zu leuchten © Depositphotos

Der Zugang zur Grotta Azzura ist ein nur knapp 1,50 Meter hohes Felsloch im Meer. Dahinter verbirgt sich eine etwa 60 Meter lange und 30 Meter breite Höhle. Unterhalb des Zugangs ist ein weiteres Felsloch unter dem Meeresspiegel, durch das Tageslicht reflektiert in die Grotte gelangt. Dabei wird das Licht gefiltert und die Rotanteile absorbiert. So schimmert das Wasser im Innern der Höhle in einem eigenartigen, intensiven blauen Farbton.

Eine Gruppe von Menschen versammelt sich auf einem Boot in blauem Wasser in der Nähe von felsigen Klippen, mit kleineren Booten in der Nähe.
Hier steigt ihr um in die kleinen Boote, die durch den kleinen Eingang der Höhle passen © Depositphotos
Mehrere kleine blau-weiße Ruderboote mit Menschen in der Nähe einer felsigen Klippe mit Eingang zur Grotte und Steinstufen am Wasser.
Hier warten die kleinen Boote vor dem Eingang zur blauen Grotte © Depositphotos

Geduld und Bargeld mitbringen

Um in die blaue Grotte zu gelangen, müsst ihr viel Geduld und einiges an Geld aufbringen. Von größeren Touristenbooten – auf denen ihr manchmal bis zu 1,5 Std. warten müssen, wenn der Andrang zu groß ist – steigt ihr um in kleinere Boote, die durch die schmale Öffnung passen. Ihr bezahlt einmal die Fahrt von der Marina Grande zu den kleinen Fischerbooten und anschließend für die Besichtigung der Grotte. Das allein kostet inzwischen 18 Euro pro Person, (Stand 2025) und muss immer extra vor Ort bezahlt werden. Die Fährmänner erwarten zudem noch ein üppiges Trinkgeld, wenn sie länger als 3 Minuten in der Grotte bleiben und ein neapolitanisches Lied schmettern sollen. Also am besten also schnell Fotos in der Grotte machen 😉

Tipp: Am besten die Bootstour vorab online buchen.

2. Die Faraglioni-Felsen

Diese mitten aus dem Meer etwa 90 Meter hochragenden, steilen Felsen sind ein beliebtes Fotomotiv. Ihr kennt es bestimmt aus der Parfum-Werbung oder Spots für andere Luxusgüter. Am eindrucksvollsten sind Bootsfahrten durch das Nadelöhr des mittleren Felsens. Den Namen erhielten die Felsen, als sie als Leuchttürme (ital: faro) dienten. Nachts wurden früher auf der Spitze Leuchtfeuer entzündet, um den Seefahrern den Weg zu weisen.

Faraglioni-Felsen, in der Mitte ist eine kleine Durchfahrt
Durch das kleine Nadelöhr der Faraglioni-Felsen fahren viele Bootstouren © Siegbert Mattheis
Die Faraglioni-Felsen im Meer von Capri aus gesehen
Die Faraglioni-Felsen von Capri aus gesehen © Siegbert Mattheis
Links im Bild zwei hochaufragende Felsen, das rechte mit einem Loch als Durchfahrt mit Segelschiff davor
Die Faraglioni-Felsen vor Capri © Fotolia

Tipp: Den besten Blick von oben auf die Felsen habt ihr von den Augustusgärten aus. Die sind nur 10 Minuten von der Piazetta aus zu erreichen. Etwas näher an den Felsen seid ihr am Belvedere Tragona.

3. La Piazetta Umberto I in Capri Stadt

Tagsüber, wenn die Tagestouristen die Insel überfallen, werdet ihr eher wenig vom Flair dieser kleinen, aber weltberühmten Piazza mitbekommen. Die Capresi nennen sie liebevoll Chiazza (Fleck). Die angrenzende Via Vittorio Emanuele und die davon abzweigende Via Camerelle sind die Shoppingmeilen Capris. Hier hat jedes Luxuslabel, das etwas auf sich hält, eine Filiale.

Blick von der Piazzetta hinüber nach Ischia und Procida
Blick von der Piazzetta hinüber nach Ischia und Procida © Siegbert Mattheis
Vorne eine weiße runde Sesselgruppe auf Terrasse, dahinter das Meer und Felsen
Lounge mit atemberaubender Aussicht © Fotolia
Ein Polizist in Uniform und mit Sonnenbrille steht in der Nähe eines Schaufensters neben einem weißen Auto.
Polizistin in Capri-Stadt © Siegbert Mattheis
Eine gemauerte Treppe, gesäumt von Grünpflanzen und einem großen Tontopf, führt unter einem Baldachin aus Bäumen nach oben.
Capri Stadt © Siegbert Mattheis

Capri-Flair erst am Abend

Aber erst nachdem die letzte Fähre abgelegt hat, treffen sich hier die Stars und Sternchen, die Schönen und Reichen und die Gäste der umliegenden Luxushotels, obligatorisch in der Luxusfarbe Weiß gekleidet. Dann zeigt man sich und will gesehen werden. Und dann kommt auch das Capri-Flair auf, wenn man am Nachbartisch vielleicht Mariah Carey (die eine Villa auf Capri besitzt), Rihanna, Orlando Bloom, Leonardo DiCaprio, Gisele Bündchen, Beyoncé, Heidi Klum und Tom Kaulitz (haben hier geheiratet) oder andere Stars entdeckt.

Eine rot bemalte Fassade mit gelben Faschen
Beeindruckende Fassadengestaltung im Ort © Siegbert Mattheis
Schmale Gasse in gelben Farben
Schmale Gassen in Capri-Ort © Siegbert Mattheis
Menschen und Polizist vor Hoteleingang
Grand Hotel Quisisana © Siegbert Mattheis
Frau in weißem Tank-Top und Sonnenbrille geht an einer Steinmauer vorbei, die mit leuchtend rosa Blumen bedeckt ist.
Augustusgärten © Siegbert Mattheis
Blick von den Steilküsten auf das weite blaue Meer und weiße Yachten
Blick von den Steilküsten auf das weite blaue Meer und weiße Yachten © Siegbert Mattheis

Tipp: Probiert hier den Insalata Capresi oder als Dessert die leckere Torta Capresi.

Straße mit Übergang
Schwarz-weiß-Fotoaufnahme von einer Gasse etwa um 1900

Die Gasse zur Piazetta damals und heute © Siegbert Mattheis

4. Via Krupp

Der deutsche Industrielle Friedrich Alfred Krupp ließ diesen spektakulären Serpentinenweg im Jahr 1900 in den Fels schlagen. Er wollte einfach schneller von seinem Lieblingshotel, der Luxus-Residenz Grand Hotel Quisisana oben in Capri-Ort zur Marina Piccola hinuntersteigen.

Blick nach unten auf den gewundenen Steinweg zum Meer
Die Via Krupp führt von Capri-Stadt aus nach Piccola Marina © Fotolia, Witr
Blick auf Meer mit vielen Booten und steilen Felsen
Blick vom Aussichtspunkt Tragara auf Piccola Marina © Siegbert Mattheis

5. Arco Naturale

Dieser “natürliche Bogen” (so die deutsche Übersetzung) ist ein Felsen in Form eines Elefantenkopfes. Er befindet sich im Osten der Insel im landschaftlich schönsten Teil. Durch diesen Bogen hindurch bieten sich atemberaubende Blicke auf die Buchten und das weite Meer. Der Arco Naturale ist zu Fuß in etwa 20 Minuten von Capri-Stadt zu erreichen. Danach lohnt sich der Weg an den Steilklippen entlang bis zum Tragara-Kap mit Aussicht auf die Villa Malaparte und die Faraglioni-Felsen.

Ein Felsbogen mit üppigen grünen Bäumen überblickt das klare blaue Meer unter einem sonnigen Himmel an einer Küstenklippe in Capri.
Arco Naturale © Depositphotos

6. Villa Malaparte

Ihr kennt die Villa bestimmt aus dem Kultfilm Le Mépris (Die Verachtung) mit Brigitte Bardot und Michel Piccoli. Der legendäre Filmemacher Jean-Luc Godard drehte ihn hier 1963. Die Villa selbst hatte der Journalist und Schriftsteller Curzio Malaparte geschaffen, die laut dem New York Times Magazine „das schönste Haus der Welt” ist.

Eine felsige Küste mit üppigem Grün, ein Haus auf einer Klippe und blaues Meer unter hellem, klarem Himmel.
Villa Malaparte auf einem Felsvorsprung, im Hintergrund die Amalfiküste © Depositphotos
Ein korallenfarbenes Haus thront auf einer Felsklippe über dem blauen Meer, umgeben von grünen Bäumen.
Villa Malaparte © Depositphotos
Felsige Klippen mit üppigen grünen Bäumen und roten Gebäuden mit Blick auf ein tiefblaues Meer unter einem klaren Himmel.
Villa Malaparte auf dem Capo Masullo © Siegbert Mattheis
Ein rotes Gebäude steht auf einer mit Bäumen bewachsenen Felsklippe mit Blick auf das blaue Meerwasser unter einem klaren Himmel.
Villa Malaparte vom Boot aus © Siegbert Mattheis

Besichtigung nur von außen

Zu besichtigen ist es leider nur von außen, entweder nach einem halbstündigem Fußweg von Capri-Stadt aus, bis ihr an das private Gelände stößt. Man kann die Villa am besten von oben von der Via del Pizzolungo aus betrachten, wenn man vom Arco Naturale in Richtung Tragara-Kap entlang spazieren geht. Auch vom höchsten Aussichtspunkt im Parco Astarita kann man einen Blick auf die exzentrische Villa werfen. Alternativ seht ihr sie von unten bei einer Bootsfahrt an den Faraglioni-Felsen vorbei.

Mehr über die legendäre Villa Malaparte

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7. Villa San Michele

Wenn ihr den Bus nach Anacapri nehmt, könnt ihr direkt bei der Villa aussteigen. Die Lage am Rande eines Abgrunds bietet ein unvergessliches Panorama. Mit dieser schneeweißen, lichtdurchfluteten Anlage im sarazenisch-romanischen Stil ließ sich Axel Munthe in den 1890er Jahren sein Traumhaus bauen.

Übergrünter Säulenweg, rechts und links Blumen
Der Garten der Villa Munthe © Fotolia, romanple

Leibarzt und Schriftsteller

Munthe war ab 1908 der Leibarzt der Königin Victoria von Schweden und darüberhinaus Schriftsteller (Das Buch von San Michele). Er verliebte sich in Capri, als er hier eine Lungenkrankheit ausheilte. Als Arzt interessierte er sich insbesondere für die Frauenpsychologie und engagierte sich auch stark für die Tierrechte. Auf seine Intervention hin wurden u.a. die Wachteljagd verboten und die Vögel unter Naturschutz gestellt. Die Villa ist seit seinem Tod 1949 ein Museum und schwedisches Kulturinstitut.

Geheimtipp: Wenn ihr die Skulptur der Sphinx streichelt, geht euch ein Wunsch in Erfüllung 😉

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8. Villa Jovis

Der erste römische Kaiser Augustus ließ sich einen monumentalen Palast auf Capri errichten, die Ruinen sind heute unter dem Namen Bagni di Tiberio bekannt. Denn Augustus’ Nachfolger Tiberius war es, der so begeistert von der Insel war, dass er seinen Regierungssitz von Rom hierher verlegte. Capri war dann somit elf Jahre lang, von 26 bis 37 n. Chr. der Mittelpunkt der Welt. Insgesamt besaß Tiberius 12 Villen auf Capri, die prunkvollste davon, die Villa Jovis, bewohnte er selbst. Die heute noch erhaltenen Ruinen lassen erahnen, wie monumental und prächtig die Villa einst gewesen sein muss. Der fantastische Ausblick dürfte damals der gleiche wie heute gewesen sein.

Gepflasterter Weg an Ruinen, dahinter ein weiter Blick auf das Meer
Die Ruinen der Villa Jovis hoch über dem Meer © Fotolia, Witr

9. Marina Piccola

Kleine Strände und Restaurants, umgeben von Steilklippen und herrlichem Blick auf die Faraglioni. Früh kommen lohnt sich, ansonsten ist der kleine Ort und der Strand schnell überfüllt.

Geheimtipp: La Palma Beach Club, er liegt etwas außerhalb.

Häuser am Strand, dahinter ein hoher Felsen
Piccola Marina mit schmalem Sandstrand © Siegbert Mattheis

10. Anacapri

Anacapri ist weniger mondän als Capri-Stadt, etwas beschaulicher und ländlicher, mit malerischen Gassen im restaurierten Viertel Le Boffe. Hier sind die Hotelpreise auch moderater. Von Anacapri aus gelangt man auch auf den mit 589 Metern höchsten Berg Capris, den Monte Solaro.

weiße Figur deutet mit rechter Hand in die Ferne, darunter liegt Capri
Kaiser Augustus Statue in Anacapri @ Fotolia, twoegrets

11. Sessellift zum Monte Solaro

Auf den Berg Monte Solaro gelangt ihr in etwa 12 Minuten mit einem Sessellift. Und dann werdet ihr mit einem großartigen 360-Grad-Panorama über die Insel belohnt. Mit weiten Blicken hinüber nach Ischia, Procida, den Golf von Neapel und auf die sorrentinische Halbinsel. Oben findet ihr auch ein Restaurant und eine Bar.

Atemberaubender Panoramablick auf Ischia und auf den Fährhafen
Atemberaubender Panoramablick auf Ischia und auf den Fährhafen Marina Grand vom Monte Solaro aus © Fotolia, neirfy

Mythos Capri

Ähnlich wie bei der Erwähnung der Namen St. Tropez oder Côte d’Azur haben wir sofort Bilder von Sonne, Jet Set, azurblauem Meer und Yachten im Kopf. Oder wir denken an die Capri-Hose, das Capri-Eis der Kindheit (das in den 1950er Jahren erfunden wurde und das es immer noch gibt), oder an Insalata Caprese, den Salat mit Tomaten, Mozzarella di Bufala und Basilikum in den italienischen Farben.

Capri schmückt den Namen vieler Produkte, auch vieler exklusiver Parfums, wie z.B. das feine Soleil de Capri von Montale.

Wie kam die Insel zu ihrem Ruf?

Wie die blaue Insel, die von Ferne wie eine liegende Schönheit aussieht, zu ihrem legendären Ruf kam, hat einiges mit den Deutschen zu tun. Vielleicht weniger mit dem bekannten Lied von der roten Sonne, die bei Capri im Meer versinkt (das übrigens kein Capreser kennt), sondern zum Beispiel mit dem deutschen Maler August Kopisch. Der (wieder-)entdeckte 1826 die blaue Grotte bei einem seiner Italienreisen. Ein Fischer aus Capri hatte sie ihm und einem befreundeten Maler gezeigt. Kopisch verbreitete begeistert die Nachricht davon in ganz Europa. Daraufhin zog es weitere Künstler, Schriftsteller, Industrielle wie Friedrich Alfred Krupp, dem damals reichsten Europäer auf die Insel.

Die deutsche Modedesignerin Sonja de Lennart erfand hier 1948 die Caprihose. Später zog es Filmstars und Sternchen nach Capri. Die Schönheit der Insel lockte auch Oskar Wilde, Ernest Hemingway, Lenin (dem als Einzigem eine Statue von den Capresern gebaut wurde), Maxim Gorki und viele weitere Persönlichkeiten an und begründeten den immer noch andauernden legendären Ruf von Capri.

Zum anderen war Capri ja auch schon bei den Römern äußerst beliebt.

Capri ist nicht billig

Ein Haus oder eine Ferienwohnung, und wenn sie noch so winzig ist, ist bei Neapolitaner:innen ein Prestigeobjekt. Denn Capri ist der wohl teuerste Ort Süditaliens. Eine Flasche Mineralwasser kostet hier etwa drei Mal so viel wie in einer der teuersten Bars in Neapel.

3 weiße Cabrio-Taxis
Im Fährhafen Marina Grande warten die berühmten Cabrio-Taxis auf Gäste © Siegbert Mattheis

Tipps für den Besuch auf Capri

  • Beste Reisezeit: Mai bis Oktober
  • Anreise: Am besten per Fähre ab Neapel, Sorrent, Amalfi oder mit Booten ab Positano
  • Früh starten: Fähren ab 7 Uhr nutzen, um vor den Touristenmassen da zu sein
  • Routen-Tipp: Erst zur Blauen Grotte (wenn möglich), dann Capri-Stadt, Augustusgärten. Die Faragilonifelsen sind am eindrucksvollsten mit dem Boot
  • Fortbewegung: Vom Hafen mit der Funicolare oder den Cabrio-Taxis hoch zur Piazzetta, danach Busse nach Anacapri oder zur Marina Piccola. Autos sind stark eingeschränkt
  • Tickets: Sessellift und Grotte besser im Voraus oder direkt bei Ankunft buchen

Capri ist nicht billig

Ein Haus oder eine Ferienwohnung, und wenn sie noch so winzig ist, ist bei Neapolitaner:innen ein Prestigeobjekt. Denn Capri ist der wohl teuerste Ort Süditaliens. Eine Flasche Mineralwasser kostet hier etwa drei Mal so viel wie in einer der teuersten Bars in Neapel.

Capri an einem Tag – das Wichtigste im Überblick

Wenn ihr früh startet, gut plant und euch auf die wichtigsten Highlights konzentriert, erlebt ihr Capri in einem Tag intensiv und entspannt zugleich. Die Kombination aus Natur, Ausblicken und mediterranem Flair macht euren Ausflug garantiert unvergesslich.

Wir wünschen euch viel Spaß auf dieser wunderschönen Insel!

Siegbert Mattheis

Waren alle antiken Tempel und Skulpturen weiß?

5/5 (21)
(Lesezeit nur 4 Min. 😉 )
Tempel und Marmorskulpturen aus der Antike kennen wir nur in blendendem Weiß. Der wohl berühmteste Tempel, der Parthenon auf der Akropolis, erstrahlt ganz in Weiß. Ebenso wie andere griechische und römische Bauten und Skulpturen. Aber das war nicht immer so.
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Griechische Küche der ägäischen Inseln, einige Spezialitäten

5/5 (9)
(Lesezeit nur 3 Min. 😉 )
Die griechische Küche besteht bei weitem nicht nur aus Gyros, Tsatziki, Moussaka und Retsina oder Ouzo. Wer in Griechenland und dort vor allem auf den Inseln unterwegs war, lernt eine köstliche Vielfalt unterschiedlichster Gerichte, Zubereitungsarten und Aromen und sogar bei uns völlig unbekannte Lebensmittel kennen. Weiterlesen

Kantika, ein wunderbarer Roman über eine starke Frau und Resilienz

5/5 (9)
(Lesezeit nur 3 Min. 😉 )

Elizabeth Graver entführt uns mit ihrem Roman “Kantika” in die faszinierende Welt des frühen 20. Jahrhunderts. Auf den Spuren von Rebecca Cohen erleben wir ein bewegendes Familiendrama, das durch historische und kulturelle Einblicke glänzt. Es ist die Geschichte einer starken Frau und ihrer jüdisch-sephardischen Familie.

Schriftzug Kantika in orange und blaue andalusische Kacheln

Es beginnt in Konstantinopel

Der fesselnde Roman beginnt in einer Zeit, als Juden, Muslime und Christen im heutigen Istanbul noch ohne Groll und Hass nebeneinander und miteinander lebten. Durch die wunderbar detailreiche Sprache und einen liebevollen Blick auf die Figuren, taucht man direkt ein in die Atmosphäre eines kleinen Vorortes der osmanischen Hauptstadt.

Worum geht es in dem Buch Kantika?

Das Buch beginnt im Jahr 1907 und begleitet Rebecca durch ihre Kindheit und Jugend, geprägt von kulturellen Traditionen und familiären Herausforderungen. Durch die Augen der jungen Rebecca tauchen wir in eine Welt ein, die von jüdischen, griechischen, armenischen und türkischen Einflüssen im wohlhabenden Viertel Fener in Konstantinopel geprägt ist.

Rebeccas Lebensweg ist voller Musik, Familiengeschichten und den unausweichlichen Veränderungen ihrer Zeit. Schon früh zeigt sich ihr starker Wille und ihre Anpassungsfähigkeit, als sie die wirtschaftlichen Schwierigkeiten ihrer Familie und die politischen Umwälzungen in ihrer Heimat durchlebt. Ihre Freundschaft mit Rahelika (Lika) und die gemeinsamen Erlebnisse prägen ihre frühe Jugendzeit.

Während der Schwangerschaft mit ihrem ersten Kind erlebt Rebecca eine Reihe von Herausforderungen, die sie an ihre Grenzen bringen. Trotz der Schwierigkeiten, die Schwangerschaft mit ständiger Übelkeit und Überempfindlichkeit gegenüber Gerüchen mit sich bringt, findet sie in dieser Zeit auch zu sich selbst und beginnt, ihrem ungeborenen Kind Lieder zu singen, ein Trost und eine Verbindung, die sie stärkt.

Nach der Geburt ihres Sohnes David und einer weiteren Schwangerschaft entscheidet sie sich, zu ihren Eltern zurückzukehren, um Unterstützung zu suchen und Arbeit zu finden. Ihre Rückkehr ist geprägt von dem Wunsch, für ihre Kinder eine bessere Zukunft zu sichern, trotz der Abwesenheit und der mangelnden Unterstützung ihres Mannes Luis.

Während des Zweiten Weltkriegs und der darauffolgenden Jahre baut Rebecca ein neues Leben in Amerika auf. Sie engagiert sich in der jüdischen Gemeinde und wird bekannt für ihr einzigartiges Repertoire an spanischen, hebräischen und ladinischen Liedern. Ihre Musik und ihr Engagement bieten nicht nur ihr selbst, sondern auch vielen anderen Menschen Trost und Hoffnung in schweren Zeiten.

Die wichtigsten 10 Erkenntnisse aus dem Buch von Elisabeth Graver:

  1. Familienzusammenhalt: Die Familie Cohen steht trotz aller Schwierigkeiten zusammen und unterstützt sich gegenseitig.
  2. Kulturelle Vielfalt: Konstantinopel wird als Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Religionen dargestellt.
  3. Stärke der Frauen: Rebecca und die Frauen ihrer Familie zeigen großen Mut und Durchhaltevermögen in schwierigen Zeiten.
  4. Tradition und Moderne: Das Spannungsverhältnis zwischen traditionellen Werten und dem Wandel der Zeit wird eindrucksvoll geschildert.
  5. Bildung und Selbstbestimmung: Bildung wird als Schlüssel zur Selbstbestimmung und Emanzipation dargestellt.
  6. Religiöse Identität: Die jüdische Identität der Familie Cohen spielt eine zentrale Rolle im täglichen Leben.
  7. Liebe und Verlust: Die Geschichte ist geprägt von Momenten großer Liebe und tiefem Verlust.
  8. Historische Ereignisse: Die politischen und sozialen Veränderungen der Zeit beeinflussen das Leben der Figuren maßgeblich.
  9. Musik als Lebenselixier: Musik und Gesang sind ständige Begleiter und Trostspender für Rebecca.
  10. Resilienz: Die Fähigkeit der Figuren, sich an widrige Umstände anzupassen und weiterzumachen, wird eindrucksvoll dargestellt.

Warum wir dieses Buch empfehlen?

Kantika von Elizabeth Graver bietet eine tiefgründige und einfühlsame Erzählung, die historische Ereignisse mit persönlichem Schicksal verbindet. Die lebendige Schilderung des Lebens in Konstantinopel, bevor sie eine jahrelange Odyssee beginnt, die sie über Barcelona und Havanna bis nach New York führt, die starken Charaktere und die eindrucksvolle Darstellung kultureller Vielfalt machen dieses Buch zu einem besonderen Leseerlebnis. Es ist eine Hommage an die Kraft der Familie und die Bedeutung von Traditionen in einer sich wandelnden Welt.

Ladino, die Sprache der sephardischen Juden

Vor allem aber bringt uns dieses Buch die Geschichte der sephardischen Juden und des Ladino näher, der jahrhundertealten Sprache der spanischen Juden. So ist auch Kantika, der Titel des Buches, ein Wort aus dem Ladino und bedeutet Lied.

Schriftzug Kantika in orange und blaue andalusische Kacheln
Buchcover © mare Verlag

Kantika

Elizabeth Graver
mare-Verlag

  • Aus dem amerikanischen Englisch von Juliane Zaubitzer
  • gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
  • 368 Seiten
  • ISBN: 978-3-86648-710-9
  • Erscheinungsdatum: 20.02.24

Beim mare-Verlag bestellen

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Siegbert Mattheis

Wie die Silberminen bei Athen die Demokratie beförderten

5/5 (8)
(Lesezeit nur 4 Min. 😉 )
Die Silberminen von Lavrio in der Nähe von Kap Souinon hatten die Geschichte Europas entscheidend geprägt. Sie waren der Auslöser für grandiose Siege wie David gegen Goliath, stärkten die Demokratie und sind eine Ursache für Europa, wie wir es heute kennen. Und sie prägten zudem die Redewendung “Eulen nach Athen tragen”. Weiterlesen

Ernst Ziller: Wie ein Deutscher das Gesicht von Athen prägte

5/5 (14)
(Lesezeit nur 4 Min. 😉 )
Anders als heute muss Athen in der zweiten Hälfte des 19. Jh., das sogenannte „Athen von Ziller“ eine wunderschöne Stadt gewesen sein. Denn damals prägten neben dem Parthenon auf der Akropolis eine Reihe von prächtigen öffentlichen wie privaten Gebäuden das Gesicht der Stadt. Bauten im Stil des Neoklassizismus, der Neurenaissance und des Eklektizismus. Und das war im Wesentlichen einem deutschen Architekten und Archäologen zu verdanken: Ernst Ziller. Weiterlesen

Procida, die schönsten Sehenswürdigkeiten und Tipps

5/5 (26)
(Lesezeit nur 4 Min. 😉 )
Procida ist eine der ursprünglichsten Inseln im Golf von Neapel. Die kleinste – und unserer Meinung nach schönste – der drei Inseln im Golf von Neapel ist bislang von den großen Touristenströmen verschont geblieben, obwohl sie erstaunlich schnell und unkompliziert über Neapel zu erreichen ist. Aber selbst bei Neapolitanern galt die Insel bis vor wenigen Jahren noch als Geheimtipp. Procida war italienische Kulturhauptstadt 2022. Hier ein kleiner Reisebericht und unsere Tipps für Procida: Weiterlesen

Der Osborne Stier: Wie Werbung zum Kulturerbe wurde

4.9/5 (40)
(Lesezeit nur 3 Min. 😉 )

Wenn ihr schon einmal in Spanien auf Landstraßen unterwegs wart, konntet ihr sie nicht übersehen: die Silhouetten der 14 Meter hohen und insgesamt etwa 4 Tonnen schweren, schwarzen Kampfstiere auf den Hügeln. Die Osborne Stiere.

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Akrokeramo, Antefixum: Was bedeuten die verzierten Dachziegelabschlüsse in Griechenland?

4.96/5 (27)
(Lesezeit nur 2 Min. 😉 )

Seht in Griechenland doch mal nach oben: Denn da fallen euch beim Betrachten der alten neoklassizistischen und traditionellen Gebäude vielleicht die Verzierung der Dächer auf: Kanten und Ecken der Dächer sind mit besonderen Bordüren aus hochkantigen Dachziegeln geschmückt, die hübsche Flora oder göttliche Köpfe abbilden, Akrokeramo oder Antefixum genannt:

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Tel Aviv Geheimtipps Essen und Trinken

5/5 (4)
(Lesezeit nur 6 Min. 😉 )
Tel Aviv ist ein wahrhaftes Feinschmeckerparadies, nicht nur für Foodies! Die Stadt ist ein Schmelztiegel aus allen Geschmacksrichtungen der Welt. Unzählige Cafés, Restaurants, Bars und Streetfood-Stände an nahezu jeder Ecke verführen mit israelisch-orientalischer, internationaler Küche und einem Mix aus allen Küchen der Welt. Wo ihr das am besten verkosten könnt, verraten wir hier:

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Radtouren in Apulien, Vorreiter bei Fahrradwegen

5/5 (4)
(Lesezeit nur 2 Min. 😉 )

Italiener:innen und Fahrrad fahren? Bis vor einigen Jahren hatten wir das nur mit dem Giro d’Italia verbunden und den Rennradfahrern, die dafür auf den Straßen übten. Aber das Fahrrad nutzen, um zum Einkaufen, zur Arbeit oder zu Freunden zu fahren? Weiterlesen

Wie schneidet man Gehölze richtig? Tipps von Baumschulen

4.8/5 (5)
(Lesezeit nur 3 Min. 😉 )
Damit die Schönheit der Gehölze dauerhaft erhalten bleibt, müssen sie gepflegt werden. Der richtige Schnitt zur rechten Zeit ist dabei von großer Bedeutung. Hier geben die Profis vom Verein der deutschen Baumschulen (BdB) die wichtigsten Tipps: Weiterlesen

Denim, Blue Jeans – woher stammen die Begriffe?

4.81/5 (32)
(Lesezeit nur 3 Min. 😉 )
Wer hat die Jeans erfunden? Woher kommt der Begriff Denim? Wir haben im Museum de Vieux Nîmes in der südfranzösischen Stadt Nîmes die Geschichte der Blue Jeans und des Denim-Stoffes entdeckt. Denn eines der ureigensten Symbole der US-amerikanischen Kultur wurde nicht etwa nur von Levi Strauss erfunden, sondern hat seine Wurzeln in Genua und Nîmes!

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Zierbrunnen, Springbrunnen im Garten: worauf sollte man achten?

5/5 (14)
(Lesezeit nur 3 Min. 😉 )
Ein leise plätschernder Brunnen … Inbegriff des Lebens. Denn wo Wasser ist, gibt es Leben und fruchtbare Erde. Vielleicht ist deshalb das Geräusch von plätscherndem Wasser so beruhigend für uns, tief in unseren Genen verwurzelt. Leben wie in einem kleinen Paradies.
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