Villa Malaparte auf Capri, einzigartig und exzentrisch!

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Die Villa Malaparte (oder auch Casa Malaparte) auf Capri ist ein architektonisches Meisterwerk, das seit Jahrzehnten Architekten, Filmemacher und Besucher aus aller Welt fasziniert. Aber was machte die Villa so berühmt?

Was ist die Villa Malaparte?

Die Casa Malaparte ist eine ikonische Villa an der Ostküste der italienischen Insel Capri, die der Schriftsteller Curzio Malaparte 1937 für sich bauen ließ.

Einzigartig, eigenwillig und exzentrisch in ihrer Form: so beschreiben die meisten das berühmte rote Haus auf den Klippen mit einer markanten Freitreppe, die zur Dachterrasse.

Laut New York Times Magazine ist sie sogar „das schönste Haus der Welt”.

Eine felsige Küste mit üppigem Grün, ein Haus auf einer Klippe und blaues Meer unter hellem, klarem Himmel.
Villa Malaparte auf einem Felsvorsprung, im Hintergrund die Amalfiküste © Depositphotos

Wie ich die Villa Malaparte entdeckte

Die Villa hat mich vom ersten Augenblick an in den Bann gezogen, als ich sie im Film Le Mépris (Die Verachtung) von 1963 entdeckte. Bestimmt lag es auch an Jean-Luc Godards Geschichte mit Brigitte Bardot und Michel Piccoli, der damals seine erste Hauptrolle spielte. Fritz Lang spielt darin übrigens sich selbst.
Ich hatte den Film in den 80er Jahren das erste Mal gesehen. Als Fan der Nouvelle Vague verschlang ich alles von TruffautGodardChabrol und den anderen aus dem Kreis der Cahiers du cinéma.

Felsige Küste mit üppigem Grün, ein rotes Gebäude und blaues Meer unter einem teilweise bewölkten Himmel.
Einzigartige Villa Malaparte © Siegbert Mattheis

Normalerweise habe ich nicht viel für Mystik übrig, aber dieses Haus hat etwas Magisches. Damals dachte ich, es wäre nur eine gebaute Filmkulisse irgendwo in den Cinecittà-Studios in Rom. Mehr darüber zu erfahren, war damals ohne Internet mit hohem Aufwand verbunden. So vergaß ich die Villa zunächst.

Bis wir eines Tages von Amalfi nach Capri mit dem Boot unterwegs waren und die Faraglioni-Felsen ansteuerten. Plötzlich entdeckte ich das Haus auf einem Felsen, unverkennbar in seiner extravaganten Form. Dem ochsenblutroten, leuchtenden Anstrich und dem wie willkürlich oben auf der riesigen Dachterrasse platzierten weißen „Segel”.

Danach begann ich zu recherchieren und den Erbauer des Hauses, Curzio Malaparte, zu entdecken.

Ein rotes Gebäude steht auf einer mit Bäumen bewachsenen Felsklippe mit Blick auf das blaue Meerwasser unter einem klaren Himmel.
Villa Malaparte vom Boot aus © Siegbert Mattheis

Wer war Curzio Malaparte?

Malaparte (1898-1957), eigentlich Kurt Erich Suckert (sein Vater kam aus Sachsen), war ein exzentrischer italienischer Schriftsteller, Journalist und Diplomat. Sein Pseudonym Malaparte (ital. „schlechter Teil”) legte er sich bereits 1925 in Anspielung auf Napoleon Bonaparte zu.

Er ist nicht unumstritten, da er anfangs mit den Faschisten sympathisierte und später auch enge Kontakte zu Mussolinis Familie hatte. Der Duce selbst verbannte ihn jedoch schon 1933 nach Lipari wegen kritischer Äußerungen und antifaschistischer Propaganda. 1943 wurde er Verbindungsoffizier der Amerikaner, wandte sich später dem Kommunismus zu, ohne sich ideologisch festzulegen, und soll kurz vor seinem Tod 1957 zum Katholizismus konvertiert sein.

Ein Mann im Anzug sitzt auf einem Felsvorsprung mit einem kleinen Hund an der Leine; im Hintergrund eine Küstenstadt, 1937.
Curzio Malaparte in der Verbannung auf Lipari im März 1934 © Wikipedia

Wie Malaparte die Villa bauen konnte

Malaparte war durch seine Schriftstellerei und seine Tätigkeit als Auslandskorrespondent für den Corriere della Sera, der größten Tageszeitung Italiens, einigermaßen zu Geld gekommen.

1936 kaufte er das Grundstück auf Capri durch seine Beziehungen zu Mussolinis Schwiegersohn Galeazzo Ciano sehr günstig für 12.000 Lire, obwohl auf dem abgelegenen Capo Massullo eigentlich nicht gebaut werden durfte.

Schwarz-weißes Porträt eines Mannes in Mantel und Krawatte, der mit ernster Miene zur Seite blickt.
Curzio Malaparte um 1950 © Wikipedia
Felsige Klippen mit üppigen grünen Bäumen und roten Gebäuden mit Blick auf ein tiefblaues Meer unter einem klaren Himmel.
Villa Malaparte auf dem Capo Masullo © Siegbert Mattheis

Wer hat die Villa Malaparte entworfen?

Eine der häufigsten Fragen zur Villa Malaparte betrifft ihre Urheberschaft. Der Architekt Adalberto Libera, bekannt für seine futuristischen und modernistischen Bauten im faschistischen Italien, fertigte 1937 einen ersten Entwurf an.

In den Jahren 1938 bis 1942 baute Malaparte seine Villa jedoch mit Hilfe des ortsansässigen Baumeisters Adolfo Amitrano immer wieder nach seinen eigenen Vorstellungen um.

Die Architektenwelt debattiert bis heute über die wahre Urheberschaft. Malaparte selbst beanspruchte die Villa vollständig für sich und schrieb: „Hier half mir kein Architekt oder Ingenieur (außer für rechtliche Formalitäten), sondern nur ein einfacher Baumeister.” Er nannte sie sein Selbstporträt in Stein: „una casa come me: triste, dura, severa” (ein Haus wie ich: traurig, hart und streng).

Architektonische Grundriss- und Aufrisszeichnungen eines mehrstöckigen Gebäudes auf einem abschüssigen Gelände.
Grundriss und Seitenansicht der Villa © Wikipedia.it
Architektonische Skizzen eines Gebäudes, das auf einer steilen Felswand thront, aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt.
Plan der Villa © Wikipedia.it

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Was macht die Villa Malaparte so besonders?

Die Villa, im Volksmund auch „Ferro da stiro” (Bügeleisen) genannt, ist etwa 154 Meter lang und circa 30 Meter breit. Sie fasziniert durch mehrere außergewöhnliche architektonische Merkmale:

1. Die monumentale Freitreppe

Eine die gesamte Breite des Hauses einnehmende Freitreppe führt zur riesigen Dachterrasse ohne Geländer. Diese gefährlich anmutende Treppe gilt als eines der spektakulärsten Elemente der Villa.

2. Das weiße Segel

Oben auf der Dachterrasse ließ Malaparte eine geschwungene weiße Wand errichten, die wie ein Segel wirkt und als Sichtschutz gegen neugierige Blicke von oben von der Steilküste gedacht war.

3. Das Innere der Villa

Das Innere ist geprägt von großzügigen Räumen mit hohen Decken, einem gigantischen Kamin und einer an die Wand gebauten Treppe zu den oberen Zimmern, die an mittelalterliche Burgen erinnert. Asymmetrisch angeordnete, teilweise überdimensionierte Fenster erlauben spektakuläre Blicke auf die Felsen und das weite Meer.

Minimalistischer Raum mit Steinboden, großen Fenstern, einfachen Bänken und spärlichen Möbeln vor schlichten weißen Wänden.
Links der gewaltige Kamin mit einem Fenster in der Mitte © Wikipedia

Die Villa verfügt außerdem über eine Bibliothek, ein Schlafzimmer für den Hausherrn, eines für seine jeweilige Favoritin, eine Kammer für deren Zofe sowie eine Wohnung mit vier Zimmern für Gäste.

4. Die einzigartige Lage über dem Meer

Das zweistöckige Gebäude mit Flachdach steht auf einem schwer zugänglichen Felsen 32 Meter über dem Meer und fällt schon aus der Ferne durch seinen ochsenblutroten Anstrich ins Auge. Südwestlich vor dem Haus befindet sich eine Bodenterrasse, von der aus man nach etwa 100 Stufen hinunter ans Meer gelangt.

Zwei Personen sitzen am felsigen Ufer am Meer, während im Hintergrund eine Treppe die steile Klippe hinaufführt.
Bade- und Anlegestelle der Villa © Siegbert Mattheis
Eine Steintreppe mit weißem Geländer windet sich eine steile Felswand hinauf, umgeben von Grünflächen.
Treppe hinauf zur Villa © Siegbert Mattheis

Berühmte Gäste in der Villa Malaparte

Gäste auf der Casa Malaparte waren unter anderem Jean Cocteau, Alberto Moravia, Albert Camus und auch Erwin Rommel. Der allerdings kam uneingeladen.

Einer Anekdote zufolge soll Feldmarschall Rommel im Frühsommer 1942 zu Besuch gewesen sein und den Hausherren gefragt haben, ob er das Haus schon so, wie es sei, gekauft hätte, oder ob er es selbst entworfen und gebaut hätte. Darauf soll Malaparte – wahrheitswidrig – erwidert haben, dass er es schon so, wie es sei, gekauft hätte; und mit einer Armbewegung die Umgebung zeigend: „Ich habe die Landschaft entworfen.”

Malaparte als Schriftsteller auf Capri

Malaparte schrieb hier auf Capri in der Villa seine weltberühmten Antikriegsromane „Kaputt (1944) und „La Pelle” („Die Haut”, 1949).

In dem bedrückenden Roman „Die Haut”, der vorwiegend von Kriegserlebnissen nach der Befreiung Neapels durch die Amerikaner 1944 handelt, beschreibt er sehr zutreffend das Leben in Neapel und die Mentalität der Neapolitaner.

Giacomo aus Furore an der Amalfiküste, selbst gebürtiger Neapolitaner, versicherte mir, dass das Buch die Neapolitaner perfekt erfasst, und empfahl es mir wärmstens. Ich habe es mir sofort bestellt und kann es wirklich weiterempfehlen.

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Video über Curzio Malaparte

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Geschichte nach Malapartes Tod

Nach Malapartes Krebstod 1957 verkam die Villa zunächst. Malaparte hatte sie kurz vor seinem Tod der kommunistischen Jugend der Volksrepublik China vermacht, was zu einem langjährigen Rechtsstreit führte. Am Ende gelangte die Villa wieder an die Familie.

Seit 1972 ist sie Eigentum der Fondazione Giorgio Ronchi (Giorgio Ronchi Foundation), einer wissenschaftlichen Organisation mit Sitz in Florenz. Malapartes Großneffe Niccolò Rositani war hauptsächlich für die aufwendige Restaurierung des Hauses in den 1980er und 1990er Jahren verantwortlich. Viele Möbelstücke und auch die Marmorbadewanne im Zimmer, das er für seine Geliebte reservierte (sogar mit extra Zimmer für deren Zofe) sind noch original vorhanden, auch weil sie zu groß sind, um sie zu entfernen.

Zum 9. Juni 1998, dem 100. Geburtstag Malapartes, wurde das baufällige Haus vollständig restauriert und zieht seither Neugierige aus aller Welt und Modefotografen an.

Die Villa Malaparte im Film

Le Mépris (Die Verachtung) – 1963

Die Villa wurde weltberühmt durch Jean-Luc Godards Film Le Mépris mit Brigitte Bardot und Michel Piccoli in den Hauptrollen. Der Film nutzt die spektakuläre Architektur der Villa als zentrale Filmkulisse, und die Bilder von Bardot auf der Dachterrasse sind ikonisch geworden.

Aktuelle Neuigkeiten zum Film: Zum 60. Jubiläum wurde 2023 eine aufwendige 4K-Restaurierung von Godards Film vorgenommen, die bei den Filmfestspielen in Cannes in der Sektion “Cannes Classics” gezeigt wurde.

Die Neuveröffentlichung würdigt auch den verstorbenen Regisseur Jean-Luc Godard, der 2022 starb. Der restaurierte Film wurde im Juni 2023 in Deutschland neu veröffentlicht, sowohl im Kino als auch als 4K UHD, Blu-ray und DVD.

Bis Ende Mai 2026 läuft die restaurierte Fassung in der arte-Mediathek

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Trailer "Le Mépris"

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La Pelle (Die Haut) von 1981

1981 wurde Malapartes Roman „Die Haut” von Liliana Cavani verfilmt, mit Marcello Mastroianni und Burt Lancaster in den Hauptrollen. Auch in diesem Film spielt die Villa eine wichtige Rolle.

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Trailer "Die Haut"

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Die Villa Malaparte in Mode und Kultur

Die Villa hat auch die Modewelt erobert, als Symbol für Eleganz und zeitlosen Stil:

  • Karl Lagerfeld fotografierte einen ganzen Bildband über das Haus *
  • Mehrere Modehäuser wie Louis Vuitton und Ermenegildo Zegna haben Werbekampagnen hier gedreht (hier kann man Bilder bei Elle Decor ansehen)
  • Jacquemus Show 2024: Im Juni 2024 wurde die Villa für eine spektakuläre Modenschau geöffnet. Zum 15. Jubiläum der Marke zeigte Designer Simon-Porte Jacquemus dort seine Herbst/Winter 2024-25 Kollektion auf der ikonischen roten Treppe und auf der Dachterrasse (auf YouTube ansehen)

Praktische Informationen für euren Besuch

Anreise nach Capri

Capri erreicht ihr am besten mit dem Boot von:

  • Neapel (Fährhafen Molo Beverello)
  • Sorrent
  • Amalfi und anderen Orten an der Amalfiküste

Wanderung zur Villa Malaparte

  • Startpunkt: Piazzetta in Capri Stadt
  • Dauer: Etwa 30 Minuten einfache Strecke
  • Schwierigkeit: Mittel (viele Stufen!)
  • Route: Über den Pizzolungo-Pfad oder vom Arco Naturale

Tipp: Festes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich.

Beste Reisezeit

Die beste Zeit für eine Wanderung zur Villa ist:

  • Frühling (April-Mai): Angenehme Temperaturen, weniger Touristen
  • Herbst (September-Oktober): Noch warm, aber nicht überfüllt
  • Sommer: Sehr heiß, aber spektakuläres Licht für Fotos

Tipp: Vermeidet die Mittagszeit im Hochsommer, denn es gibt kaum Schatten auf dem Weg.

Häufig gestellte Fragen zur Villa Malaparte

Kann man die Villa Malaparte besichtigen?

Nein, die Villa ist Privateigentum und nicht öffentlich zugänglich. Ihr könnt sie nur von oben vom Wanderweg aus oder vom Boot aus bewundern.

Wer wohnt heute in der Villa Malaparte?

Die Villa wird von der Fondazione Giorgio Ronchi verwaltet, einer wissenschaftlichen Stiftung mit Sitz in Florenz unter der Leitung von Professor Lucia Ronchi Rositani. Der Kunsthistoriker Ralph Jentsch wohnte zeitweise in der Villa. Heute wird sie hauptsächlich für wissenschaftliche Studien und besondere kulturelle Veranstaltungen genutzt, nicht als dauerhafter Wohnsitz.

Wie komme ich zur Villa Malaparte?

Zu Fuß von Capri Stadt (ca. 30 bis 40 Minuten) über den Pizzolungo-Pfad oder mit dem Boot bei ruhiger See. Die Villa liegt auf der Punta Massullo an der Ostküste Capris.

Wer hat die Villa Malaparte entworfen?

Die Urheberschaft ist umstritten. Der Architekt Adalberto Libera fertigte 1937 einen Entwurf an, aber Curzio Malaparte baute die Villa zwischen 1938-1942 nach eigenen Vorstellungen mit dem lokalen Baumeister Adolfo Amitrano um.

Warum ist die Villa Malaparte rot?

Die ochsenblutrot gestrichene Villa sollte aus der Ferne sichtbar sein und hebt sich bewusst von den traditionellen weißen Häusern Capris ab. Die Farbe erinnert an Häuser von Hafenkapitänen.

In welchem Film wurde die Villa Malaparte gezeigt?

Am berühmtesten ist Jean-Luc Godards „Le Mépris” (Die Verachtung, 1963) mit Brigitte Bardot. Auch in „Die Haut” (1981) mit Marcello Mastroianni ist die Villa zu sehen.

Was bedeutet „Casa come me”?

„Ein Haus wie ich” – so nannte Malaparte seine Villa. Er fügte hinzu: „triste, dura, severa” (traurig, hart und streng). Die Villa sollte sein Selbstporträt in Stein sein.

Wie groß ist die Villa Malaparte?

Die Villa ist etwa 154 Meter lang und 30 Meter breit. Sie steht auf einem Felsen 32 Meter über dem Meer.

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Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Wenn ihr zur Villa Malaparte wandert, lohnen sich auch diese Ziele:

  • Arco Naturale: Spektakulärer natürlicher Felsbogen
  • Grotta di Matermania: Mystische Höhle, in der Waldgötter verehrt wurden
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  • Giardini di Augusto: Wunderschöne Gärten mit Panoramablick

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Ein Felsbogen mit üppigen grünen Bäumen überblickt das klare blaue Meer unter einem sonnigen Himmel an einer Küstenklippe in Capri.
Arco Naturale © Depositphotos
Große Felsen ragen aus dem tiefblauen Wasser, umgeben von grünen Bäumen, unter einem klaren Himmel.
Die Faraglioni Felsen mit Nadelöhr zum Durchfahren © Siegbert Mattheis
Blick von den Steilküsten auf das weite blaue Meer und weiße Yachten
Blick von den Steilküsten auf das weite blaue Meer und weiße Yachten © Siegbert Mattheis

Unser Fazit zur Villa Malaparte

Malaparte hat mit seiner Villa ein Denkmal geschaffen, das sogar in die Architekturgeschichte eingegangen ist. Laut New York Times Magazine ist die Villa Malaparte „das schönste Haus der Welt.”

Ob ihr nun Architekturfans seid, Filmliebhaber:innen oder einfach die Schönheit Capris erleben möchtet – die Villa Malaparte ist ein faszinierendes Ziel, das euch nicht enttäuschen wird. Auch wenn ihr sie nur von außen bewundern könnt, ist allein die Wanderung dorthin und der Anblick dieses außergewöhnlichen Bauwerks ein unvergessliches Erlebnis.

Siegbert Mattheis

Älterer Mann mit weißem Haar und Bart, trägt ein dunkles Hemd und blickt mit einem leichten Lächeln in die Kamera.

Siegbert Mattheis, Jahrgang 1959, ist seit seinem ersten Italienaufenthalt 1977 vom mediterranen Lebensgefühl begeistert. Seitdem bereist er mehrmals im Jahr die Länder rund um das Mittelmeer. Nach seinen Studien Kommunikationsdesign, Philosophie, Wissenschaftstheorie und Kunstgeschichte gründete er eine Werbeagentur, die er seit 1998 gemeinsam mit seiner Frau Claudia Mattheis führt. 2002 bauten beide gemeinsam AmbienteMediterran.de auf, das inzwischen größte Lifestyle-Magazin rund um die mediterrane Kultur. Darüber hinaus ist er Fachjournalist und Fotograf, begeisterter Hobbykoch und Liebhaber stilvoller Einrichtung. Gründliche Recherche und Liebe zum Detail gehören zu seinen Leidenschaften. Mit seiner Frau lebt er in Berlin Prenzlauer Berg.

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