Marrakech Tipps, wie Sie am besten durch diese faszinierende Stadt kommen

Marrakech ist eine wirklich faszinierende und brodelnde Stadt mit wunderbaren Fotomotiven an jeder Ecke. Hier ein paar hilfreiche Tipps zu einigen Punkten, sogenannte „do’s and don’ts“ in Marrakech, damit Ihr Aufenthalt im positiven Sinne unvergesslich bleibt:

  • Kein Leitungswasser trinken
    Kaufen Sie Wasser in Flaschen am besten in den kleinen Läden, der halbe Liter kostet knapp 5 DH (50 Cent)
  • Zu freizügig herumlaufen.
    Bedecken Sie Schultern und die beine bis über die Knie. Obwohl Marrokkaner sehr tolerant sind, werden leicht bekleidete Frauen hier oft als Prostituierte angesehen.
  • Preise auf dem Markt
    In den Souks und rund um den Djemaa el Fna sind die Preise höher als etwas außerhalb in den Gassen.
  • Menschen fotografieren
    Fragen Sie vorher unbedingt, bevor Sie ein Foto von einem Menschen machen. Wenn er einwilligt, können Sie ihm etwas Geld geben (10 oder 20 DH). Gerade in Trachten gekleidete Berber leben davon. Auch die Fahrer von Eselskarren mögen es nicht besonders, ständig fotografiert zu werden, und können aggressiv werden.
Berber-Musiker in Tracht
Für etwas Geld lassen sich die meisten Künstler auch gerne fotografieren © Siegbert Mattheis
  • Feilschen und Handeln
    Für uns Nordeuropäer ist es sehr ungewohnt, zu feilschen. Marrokkaner hingegen lieben es. Dabei geht es darum, für beide Seiten eine Win-win-Situation zu erzielen.
    Wenn es also kein Preisschild gibt, fragen Sie vorher nach dem Preis. Wenn er Ihnen zu hoch erscheint, nennen Sie am besten die Hälfte des Preises, der Ihnen angemessen erscheint und den zu zahlen Sie bereit wären. Meist können Sie sich dann irgendwo in der Mitte treffen.
    Denn wenn dem Verkäufer der Preis zu niedrig wäre, würde er es Ihnen nicht verkaufen. Nach ein paar Übungen macht es dann sogar einem selbst Spaß. Aber kaufen Sie nur, wenn Ihnen der Preis akzeptabel erscheint und es Ihnen das Produkt wert ist.
  • Taxis
    Taxis in Marrakech sind für unsere Verhältnisse extrem günstig. Innerhalb der City kostet eine Fahrt tagsüber zwischen 30 und 40 DH (3 bis 4 Euro), in der Nacht etwa 50 DH. Die Taxifahrer sollten die Uhr einschalten. Wenn die Uhr „kaputt“ ist, verhandeln Sie den Preis vorher (siehe Feilschen).
  • Guides
    Seien Sie vorsichtig mit selbst ernannten Führern (Guides), die Ihnen den Weg zeigen wollen. Speziell im Gerberviertel (les Tanneries), dort herrschen mafiöse Strukturen. Mehr dazu hier in unserem Artikel über die Guides im Gerberviertel .
  • Djemaa el Fna
    Auf dem riesigen Platz werden Sie Artisten, Musiker, Spieler, Geschichtenerzähler, Comedians, Berber in Trachten uvm. beobachten können. Jeder versucht hier, durch sein Talent etwas Geld zu verdienen. Wenn es Ihnen gefällt und Sie fotografieren oder filmen wollen, sollten Sie Ihnen etwas Geld geben (10 oder 20 DH).
    Darüber hinaus finden Sie auch Schlangenbeschwörer, dressierte Affen, Menschen, die Ihnen Hühner für ein Foto auf den Arm setzen wollen. Wir lehnen es aus Tierschutzgründen ab, das zu unterstützen.
  • Verkehr in den Souks
    Motorradfahrer, Radfahrer und Eselskarren rasen durch die schmalen Gassen in den Souks und machen ein gemütliches Schlendern beinahe unmöglich. Obwohl es bereits mehrere Petitionen der Ladeninhaber gegeben hatte, dieses zu verbieten, ist bisher nichts geschehen und man läuft oft Gefahr, angefahren oder beschimpft zu werden, wenn man nicht rechtzeitig ausweicht.
  • Hop-on, hop-off-Bus
    Um einen Überblick auch über wichtigsten Sehenswürdigkeiten und die neueren Viertel zu erhalten oder zur Palmeraie zu gelangen, empfiehlt sich eine Tour mit Bus.Weitere Marrakech Tipps folgen in Kürze.
Hop-on hop-off-Bus © Siegbert Mattheis
Hop-on hop-off-Bus © Siegbert Mattheis

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