Tiefkühlpasta, schmeckt wie frisch selbstgemachte Pasta!

Wer liebt nicht italienische Pasta … Es soll über 600 verschiedene Pastasorten geben und es kommen immer noch welche hinzu. Und natürlich schmeckt frisch gemachte Pasta am besten.

Aber wer hat schon wirklich die Zeit, sie selber zu machen? Wir hatten uns vor einigen Jahren eine Nudelmaschine gekauft und wollten so oft wie möglich Nudeln selbst herstellen. Aber inzwischen ist die Maschine weit nach hinten im Küchenschrank gerutscht. In der ersten Begeisterung wagten wir uns an gefüllte Pasta wie Ravioli, Tortellini oder Cannelloni, aber allein die Vorbereitung der Füllung dauerte oft sehr lange. Und diese Zeit haben wir vor allem unter der Woche nicht. Also kauften wir wieder gefüllte Nudeln oder Gnocchi aus dem Supermarkt, aber die schmeckte leider niemals so gut wie frisch zubereitete.

Bis wir dann die tiefgekühlte Pasta entdeckt hatten!

Dreiecksnudeln in Lauch-Sahne-Sauce
Tiefgekühlte Triangoli mit Garnelen in Lauch-Sahne-Sauce © Siegbert Mattheis

Um das Geheimnis der leckeren Tiefkühlpasta zu lüften, befragten wir Ignazio Arena von der Berliner Pastamanufaktur Mondopasta. Der leidenschaftliche Koch führt die Familientradition weiter, die sein Großvater in den 1950er-Jahren in Sizilien begründete, als er dortige Restaurants mit frischer Pasta belieferte. Der Enkel Ignazio versorgt nun seinerseits die Gastronomen in ganz Deutschland mit seinen Spezialitäten. Wenn Sie in Restaurants also frisch gemachte Pasta gegessen haben, kam sie wahrscheinlich von Mondopasta.

Und nun bietet er seine Pastaspezialitäten auch für Endverbraucher in seinem Onlineshop Pastarena an. Nach dem Motto: „Immer frische Pasta zu Hause!“

Rote Bete-Gnocchi mit Pesto in weißem Teller
Rote Bete-Gnocchi mit Pesto © Siegbert Mattheis

Wie wird gute Tiefkühlpasta hergestellt? In Handarbeit!

Wir durften uns das in der kleinen Pastafabrik in Berlin-Spandau genauer ansehen. Zunächst wird der Pastateig aus Eiern und 100% italienischem Hartweizengrieß aus Italien hergestellt. Parallel dazu werden die unterschiedlichen Füllungen aus sorgfältig ausgewählten Rohstoffen zubereitet. Diese Grundprodukte werden schonend gedämpft, gebraten oder geschmort und so geschnitten, dass es eine qualitativ hochwertige, weiche, aber dennoch stückige Füllung ergibt. Teilweise per Hand, teilweise in einer Maschine werden anschließend Pasta und Füllung in die jeweiligen Formen zu Ravioli, Tortelloni, Triangoli, Tondi, Mezzelune, Caramelle gepresst oder zu Cannelloni gerollt.

Der nächste Schritt ist die Pasteurisierung. Durch kurzzeitiges Erhitzen unter Dampf auf etwa 72 Grad werden so gut wie alle enthaltenen Mikroorganismen abgetötet, aber dennoch Nährwert und Geschmack beibehalten. Wir kennen das ja am besten von der pasteurisierten Milch.

Anschließend wird die Pasta etwa 10 Minuten heruntergekühlt und danach bei -35 Grad schockgefrostet, bevor sie per Hand verpackt wird.

Fleischstücke und Gewürze
Frische Zutaten werden schonend zubereitet © Siegbert Mattheis
Eine Frau rollt Pasta mit Füllung
Handgemacht! © Siegbert Mattheis

Was ist der Vorteil des Tiefkühlens?

Da die Produkte in kurzer Zeit auf Minustemperaturen heruntergekühlt werden, bilden sich nur kleine Eiskristalle und die Zellstruktur bleibt intakt. Wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und Mineralien sowie Geschmack und Textur werden dadurch geschützt – und Frische und Saftigkeit des Lebensmittels bleiben erhalten. Der besondere Vorteil des Tiefkühlens per Schockfrostung: Die Haltbarmachung geschieht allein durch Kälte – ohne Zugabe von Konservierungsstoffen. Für Lebensmittel wie frische Pasta ist es die schonendste und nachhaltigste Art der Konservierung, bestätigt uns später auch Carola Herckelrath vom Deutschen Tiefkühlinstitut e.V. auf unsere Nachfrage hin.

Warum schmeckt Tiefkühlpasta wie frisch gemachte Pasta?

Im Gegensatz zur Pasta im Kühlregal im Supermarkt, die meist ein bis zwei Wochen oder sogar bis zu 90 Tage haltbar gemacht wurde, ist der Geschmack der TK-Pasta genau so wie frisch zubereitet. Denn die Füllung behält durch das schnelle Einfrieren die notwendige Feuchtigkeit, die für den Geschmack und das Mundgefühl entscheidend sind. Das ist auch der Grund, warum gefüllte Pasta aus dem Kühlregal oft so trocken schmeckt: Je länger nämlich Pasta und Füllung haltbarer sein sollen, desto weniger Feuchtigkeit darf sie enthalten.

Wie wird die Tiefkühlpasta verschickt?

Die Tiefkühl-Pasta von Pastarena wird in 100% recyclingfähigen Materialien ohne Unterbrechung der Kühlkette mit Trockeneis verschickt. Dieses Trockeneis verdampft in der Regel vollständig, bis es bei Ihnen ankommt.

Wie lange ist TK-Pasta haltbar?

Tiefkühlpasta hält sich im Gefrierfach bei -18 Grad mindestens 8 Monate lang. Sie können einen Teil der Pasta entnehmen und die restliche wieder zurück ins Tiefkühlfach geben.

Cannelloni mit Spinatfüllung
Cannelloni mit Spinatfüllung © Siegbert Mattheis

Wie bereitet man die tiefgekühlte Pasta zu?

Sie geben die Pasta direkt im tiefgefrorenen Zustand ins kochende, gesalzene Wasser. Dann sind die Nudeln je nach Pastasorte innerhalb von 4 bis 8 Minuten fertig. Wenn Sie dazu nur noch frisches, ebenfalls tiefgekühltes Pesto hinzugeben, ist eine vollwertige Mahlzeit innerhalb von 8 Minuten auf dem Tisch!
Ansonsten kann man jede gefüllte Pastasorte auch in einer Butter-Salbei- oder Butter-Zitronen-Sauce genießen.

Aber natürlich gibt es eine Unmenge von Rezepten, mit welchen Saucen oder Beilagen die frische Pasta noch veredelt werden kann! Einige davon finden Sie im Pastarena-Onlineshop.

Und eines durften wir Ihnen hier gleich mitgeben:

Rote Bete-Tortelloni mit Mascarpone und Walnüssen auf Teller
Rote Bete-Tortelloni mit Mascarpone und Walnüssen © Pastarena

Rezept Tortelloni (Rote-Beete-Teig) gefüllt mit Ziegenkäse-Trüffel

in Mascarpone-Walnusspesto-Sauce

Zutaten für zwei Portionen:

  • Walnüsse
  • Petersilie
  • Knoblauch
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Sahne
  • Mascarpone

Zubereitung:

  1. Die Tortelloni tiefgekühlt nach Packungsangabe etwa 5 Min. in kochendem Salzwasser garen.
  2. Die Walnüsse fein hacken und mit Petersilie, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Olivenöl zu einem Pesto verrühren. In einem Topf Sahne köcheln lassen und mit 2 EL Mascarpone und 2 EL Walnusspesto cremig rühren.
  3. Die Sauce auf die gekochten Tortelloni geben und auf dem Teller anrichten.

Buon appetito!

Siegbert Mattheis

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