Der kleine Ort Fasano im Hinterland von Apulien ist im Gegensatz z.B. zu Alberobello vom Tourismus bisher verschont geblieben. Hier scheint das Leben noch wie eh und je abzulaufen. Und auch die Preise sind noch nicht auf dem Niveau der Küstenregion oder anderer touristischer Ziele.
Fasano ist noch günstig
Eine Stiege (6kg) Tomaten erhielten wir für 4 Euro, ein Besuch beim örtlichen Figaro in der Ortsmitte kostete 10,40 Euro und die Literflasche lokaler Wein 1,20 Euro.
Der eher landwirtschaftlich geprägte Ort selbst hat zwar keine besonders berühmten Baudenkmäler zu bieten, aber einen schlicht-schönen quadratischen Marktplatz, die Piazza Ciaia, die Chiesa Sant’ Antonio Abate mit einer rosafarbenen Kuppel aus dem 17. Jhdt. und noch einige weitere klerikale Bauten, zwei imposante Tore und einen kleinen, überraschenden Park in der Nähe des Zentrums.
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Der größte Wildpark Europas bei Fasano
Ganz in der Nähe von Fasano liegt der Freizeitpark Zoosafari, der größte Wildpark Europas, in dem rund 1.800 Exemplare von 250 verschiedenen Tierarten auf einer Fläche von über 140 Hektar auf der Selva di Fasano leben. Sie ist zum größten Teil von mediterranem Buschwerk mit jahrhundertealten Olivenbäumen und Johannisbrotbäumen bedeckt. Diese naturnahe Umgebung des Safari-Zoos von Fasano wird von Tieren in großer Freiheit erlebt, wo sie Touristen nahe kommen können.
Siegbert Mattheis