Zuletzt aktualisiert im September 2026 von Siegbert Mattheis
Ihr habt Kürbis und Ziegenkäse im Haus? Wunderbar, dann haben wir hier das ultimative Rezept für eine gelungene Kombination von beidem! Und gesund ist es obendrein!
Rezept Kürbisquiche mit Ziegenkäse
Das ist ein beliebter Klassiker aus Frankreich in der Herbstvariante! Dort nennt man den Kürbis Potimarron. Die Süße des Kürbis harmoniert sehr gut mit dem aromatischen Rosmarin. Und der Kontrast zwischen süßem Honig und deftigem Ziegenkäse rundet das ganze Gericht perfekt ab. Dazu ein frischer Salat und ungemütliches Wetter draußen ist schnell vergessen. Das Gute am Hokkaidokürbis oder Potimarron ist, dass er nicht geschält werden muss, denn die Schale kann mitgegessen werden!


Zutaten für 4 Personen
- Etwa 1 kg Hokkaido-Kürbis (das ist ein kleiner bis mittelgroßer)
- 1 Ziegenkäserolle
- 1 Rolle Quiche- oder Blätterteig aus dem Kühlregal
- 2 Eier
- 200 ml Sahne
- etwas Öl zum Braten
- etwas Honig
- 3 TL Rosmarin, frisch oder getrocknet
- Salz, frisch gemahlener Pfeffer
- etwas Butter oder Öl zum Einfetten der Form
- ein Handvoll Nüsse nach Belieben
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Einfache Zubereitung
- Zunächst den Hokkaidokürbis waschen, die Fasern und Kerne mit einem Löffel entfernen und den Kürbis in dünne Spalten schneiden und diese nochmal halbieren, sodass es Würfel werden, mit etwa 1,5 cm Kantenlänge.
- Die Kürbisstücke in etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten dünsten und mit Honig und einer Prise Salz abschmecken. Der Kürbis sollte jedoch noch bissfest bleiben.
- Die Springform (etwa 27 cm) einfetten, den Quicheteig darin ausbreiten, andrücken und den gedünsteten Kürbis gleichmäßig in der Springform verteilen.
- Die Eier mit der Sahne verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen und den Rosmarin dazugeben. Anschließend die Mischung über den Kürbis geben.
- Die Ziegenkäserolle in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf der Quiche verteilen.
- Nun kommt die Springform für eine halbe Stunde bei 180 °C Umluft (200 °C Ober-/Unterhitze) in den Ofen, bis die Quiche goldbraun ist und herrlich duftet.
- Kurz bevor ihr sie aus dem Ofen nehmt, einfach die klein gehackten Nüsse darübergeben, das gibt einen herrlichen Crunch.
- Wer mag, kann auch noch etwas zusätzlichen Honig über die fertige Quiche geben.

Wie gesund ist Kürbis?
Nicht nur, dass das saftige Fruchtfleisch des Kürbisses in allen Variationen köstlich schmeckt, es handelt sich auch noch um ein wahres Wunder für unsere Gesundheit. Eine hoher Anteil an Antioxidantien schützt unsere Zellen vor freien Radikalen und die essentiellen Fettsäuren und sekundären Pflanzenstoffe braucht der Körper gerade wenn es kühler wird, umso dringender. Das dürften wohl genügend Gründe sein, sich dieses Lieblingsrezept ordentlich schmecken zu lassen!
Zum Rezept Kürbissuppe mit Möhren und Ingwer
Bon appétit!
Siegbert Mattheis
Siegbert Mattheis, Jahrgang 1959, ist seit seinem ersten Italienaufenthalt 1977 vom mediterranen Lebensgefühl begeistert. Seitdem bereist er mehrmals im Jahr die Länder rund um das Mittelmeer. Nach seinen Studien Kommunikationsdesign, Philosophie, Wissenschaftstheorie und Kunstgeschichte gründete er eine Werbeagentur, die er seit 1998 gemeinsam mit seiner Frau Claudia Mattheis führt. 2002 bauten beide gemeinsam Ambiente–Mediterran.de auf, das inzwischen größte Lifestyle-Magazin rund um die mediterrane Kultur. Darüber hinaus ist er Fachjournalist und Fotograf, begeisterter Hobbykoch und Liebhaber stilvoller Einrichtung. Gründliche Recherche und Liebe zum Detail gehören zu seinen Leidenschaften. Mit seiner Frau lebt er in Berlin Prenzlauer Berg.
Hokkaido ist unsere Wahl, weil ihr seine Schale mitverwenden könnt. Auch Butternut kommt als Alternative infrage. Den solltet ihr allerdings für die Quiche schälen, da seine Schale beim Garen länger braucht, um weich zu werden. Entfernt bei beiden Sorten die Kerne und das faserige Innere.
Nein, Hokkaido müsst ihr nicht schälen. Wascht den Kürbis gründlich und entfernt beschädigte Stellen. Seine Schale wird beim Garen weich und kann mitgegessen werden. Das spart Zeit und Arbeit bei der Vorbereitung 😉 .
Für unser Rezept wird der Kürbis zunächst kurz in der Pfanne angedünstet. Schneidet ihn dafür in kleine, möglichst gleichmäßige Stücke. Größere Würfel brauchen länger als dünne Stückchen. Der Kürbis darf vor dem Backen noch bissfest sein, sollte aber bereits etwas nachgegeben haben.
Ihr könnt herzhaften Mürbeteig beziehungsweise Quicheteig oder Blätterteig verwenden. Mürbeteig ergibt einen festeren, mürben Boden. Blätterteig wird blättrig und luftig, vor allem am Rand. Für eine unkomplizierte Zubereitung eignen sich fertige Teige aus dem Kühlregal.
Gebt möglichst keine überschüssige Flüssigkeit aus der Kürbispfanne auf den Teig. Lasst die Füllung außerdem etwas abkühlen, bevor ihr sie verteilt. Bei Mürbeteig kann Vorbacken helfen: Dabei wird der Boden zunächst ohne Füllung gebacken, mit Backpapier und Backgewichten oder trockenen Hülsenfrüchten beschwert. Richtet euch bei Temperatur und Dauer nach eurem Teigrezept oder den Herstellerangaben.
Für die Käsescheiben auf der Quiche eignet sich eine schnittfähige Ziegenkäserolle mit Rinde. Wenn ihr ein milderes Aroma bevorzugt, wählt eine junge, milde Sorte. Ziegenfrischkäse könnt ihr als Variante in kleinen Klecksen verteilen. Er ergibt allerdings eine andere Konsistenz als die Rolle.
Als Variante könnt ihr Feta über die Kürbisfüllung bröseln. Er bringt einen anderen Geschmack mit und ist meistens ziemlich salzig. Würzt die Eier-Sahne-Mischung deshalb zunächst zurückhaltend mit Salz. Aber auch mit Feta passen Rosmarin und etwas Honig als geschmackliche Ergänzung.
Achtet nicht nur auf die Farbe der Oberfläche. Der Teig sollte durchgebacken und die Eier-Sahne-Füllung auch in der Mitte gestockt sein. Sie darf beim vorsichtigen Bewegen der Form leicht nachgeben, aber nicht mehr flüssig schwappen. Prüft außerdem mit einem Messer, ob die Kürbisstücke weich sind. Lasst die Quiche vor dem Anschneiden kurz ruhen, damit sich die Stücke besser herausheben lassen.
Als Varianten bieten sich Walnüsse oder Haselnüsse an. Walnüsse setzen einen leicht herben Akzent, Haselnüsse bringen ein kräftiges Nussaroma mit. Gebt sie grob gehackt erst gegen Ende der Backzeit darüber und behaltet sie im Blick, damit sie nicht verbrennen. Ihr könnt die Nüsse natürlich auch weglassen.
Unser Vorschlag ist ein grüner Salat mit einer leicht säuerlichen Vinaigrette. Feldsalat, Rucola oder gemischte Blattsalate bringen Frische zur cremigen Füllung. Wer etwas Fruchtiges mag, ergänzt dünne Apfel– oder Birnenspalten. Eine weitere Beilage braucht die Quiche als Hauptgericht meist nicht.








