Monaco Reisetipps: Günstige Tipps für den kleinen Geldbeutel

Monaco klingt für die meisten nach Glanz und Gloria, nach einem Tummelplatz für die Reichen und Schönen, nach Fürsten, Yachten und Formel 1. Das alles gehört unbestritten ins Stadtbild  des Fürstenstaats, doch darüber hinaus hat Monaco noch viel mehr zu bieten – auch für jene, die ohne Privatyacht, Helikopter und Entourage anreisen. Hier finden Sie Tipps für einen bezahlbaren und dennoch wunderschönen Städtetrip, denn an erschwinglichen Aktivitäten und preiswerten Übernachtungsmöglichkeiten mangelt es in Monaco keineswegs!

Das Fürstentum Monaco ist nach dem Vatikanstaat der zweitkleinste Staat der Welt und liegt an der französischen Mittelmeerküste an der Grenze zu Italien. Es herrscht ein angenehmes Mittelmeerklima mit milden Wintern und langen, heißen Sommern. Der mondäne Stadtstaat ist ein beliebter Wohn- und Urlaubsort der Reichen und Schönen, doch auch Normalsterbliche sollten einen Trip nach Monaco nicht scheuen und das exklusive Flair genießen.

Casino bei Nacht © Centre de Presse de Monaco

Casino bei Nacht © Centre de Presse de Monaco

Anreise mit Auto, Bahn oder Flugzeug möglich

Monaco ist auf verschiedenen Wegen zu erreichen: Mit dem Auto oder Zug können Sie das Fürstentum bequem auf dem Landweg ansteuern, doch auch die Anreise mit dem Flugzeug und eine Landung in Nizza ist eine gute Option. Von hier aus können Besucher in nur 45 Minuten mit dem Nice Airport Express das Stadtzentrum erreichen – der Preis für eine Fahrt liegt bei circa 20 Euro. Auch für Reisende mit dem Wohnwagen ist Monaco ein beliebtes Ausflugsziel, da das Gefährt bequem auf dem Parkplatz Parking des Écoles in Fontvieille abgestellt werden kann. Von dort können Besucher die Innenstadt leicht mit Buslinien oder auch mit Booten erreichen, die im Stadtstaat für eine schnelle und unkomplizierte Fortbewegung sorgen.

Monaco lässt sich am besten zu Fuß erkunden

Auch wenn eine Busfahrt mit 2 Euro absolut bezahlbar ist, empfiehlt sich für eine erste Erkundung der Stadt die günstige und schönste Variante – das Zufußgehen. Aufgrund der zentralen Lage der Sehenswürdigkeiten und der überschaubaren Größe des Stadtstaates sind Spaziergänge das Fortbewegungsmittel der Wahl. Die in die steilen Felsen gebauten öffentlichen Fahrstühle und Rolltreppen ermöglichen es zudem, auch die höher gelegenen Stadtteile bequem zu erreichen. Während eines Stadtspaziergangs lassen sich zum Beispiel Monacos bezaubernde Gärten erleben.

Der Japanische Garten © Centre de Presse de Monaco

Der Japanische Garten © Centre de Presse de Monaco

Erschwingliche Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

Neben den wunderschönen Gärten wie dem Japanischen Garten, dem Rosengarten oder den Kasino-Gärten gibt es zahlreiche weitere Attraktionen, für die kein oder nur ein kleiner Eintrittspreis zu zahlen ist. So sollten sich Besucher zum Beispiel nicht den Skulpturen-Weg entgehen lassen, ein Fußgängerweg, den Kunstwerke von 100 renommierten zeitgenössischen Künstlern sowie ältere, gut erhaltene Stücke säumen. Auch die 1875 erbaute Kathedrale von Monaco aus weißem Stein ist einen Abstecher wert. Wer sich für Adel interessiert kann hier die Grabstätten der verstorbenen Regenten besuchen – Eintritt ist natürlich frei!

Die Oper von Monte Carlo © Centre de Presse de Monaco

Die Oper von Monte Carlo © Centre de Presse de Monaco

Mit nur 8 Euro Eintritt für Erwachsene und vier für Studenten und Kinder ist zudem der Prinzen Palast von 1215 einen Besuch wert. Es gibt viel zu entdecken, wie beispielsweise die italienische Galerie und die Fresken aus dem 16. Jahrhundert, den verzierten Thronsaal mit einem großen Renaissance-Kamin und vieles mehr.

Für lediglich 11 Euro für Erwachsene und 6 Euro für Kinder und Studenten kann das außergewöhnliche Ozeanografische Museum besucht werden. Es begeistert durch riesige Aquarien mit vielen verschiedenen Tierarten wie Piranhas, Haien, Rochen und Meeresschildkröten aus allen Teilen der Welt. Uns hat es begeistert und wir saßen nach dem Besuch oben im Cafe-Retsaurant mit einem herrlichen Blick über Monaco und das Meer. Sehr zu empfehlen!

Und auch ein Casino-Besuch bleibt nicht den Wohlhabenden vorbehalten, das Casino Monte-Carlo begrüßt alle seinen internationalen Gäste mit nur 10 Euro Eintritt.

Das Ozeanografische Museum © Centre de Presse de Monaco

Das Ozeanografische Museum © Centre de Presse de Monaco

Übernachtungen unter 100 Euro

Um die erlebnisreichen Tage entspannt ausklingen zu lassen und die Energiereserven wieder aufzuladen, gibt es einige durchaus erschwingliche Übernachtungsmöglichkeiten. Unweit vom zentralen  Place du Casino und dem Bahnhof entfernt, lädt das Novotel Monte-Carlo zum Entspannen ein. Ein Großteil der Zimmer verfügt über eigene Balkone und einige bieten eine atemberaubende Aussicht auf den Fürsten-Felsen Le Rocher und das Meer. Das Novotel ist ideal für Urlaubsreisen mit dem Partner oder der Familie. Auch das Hôtel Miramar über dem Port Hercule ist ideal gelegen, um den Anblick vorüberziehender Yachten zu genießen und ein bisschen Luxusluft zu schnuppern.

Port Hercule © Centre de Presse de Monaco

Port Hercule © Centre de Presse de Monaco

Monaco wird seinem mondänen, exklusiven Image durchaus gerecht – doch das heißt nicht, das sein Städtetrip in den schönen Stadtstaat unbezahlbar sein muss! Neben den hier vorgestellten Tipps, gibt es noch zahlreiche weitere Sehenswürigkeiten zu entdecken. Informationen und Anregungen für Ihre Reise finden Sie auf den Seiten der monegassischen Touristinformation.

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