Unbekanntes Spanien: jedenfalls für die meisten von uns. Im Land selbst kennt allerdings nahezu jede:r Molina de Aragón. Zumindest aus den winterlichen Wetterberichten. Denn da wird der Ort regelmäßig als der kälteste in ganz Spanien genannt, so erzählt es uns Paula aus Valencia schmunzelnd.
Wir haben die Stadt jedoch Mitte September bei wunderbar angenehmen Temperaturen um die 27 Grad besucht 😉 . Wir ließen uns den Ort und dessen Geschichte durch unsere Stadtführerin María Jesús naher erläutern. Wir waren beeindruckt und gleichzeitig verwundert, dass wir fast die einzigen Besucher:innen dieser ciudad waren.
Und María Jesús erzählte uns auch, dass Molina de Aragón eine von nur 3 Städten weltweit ist, die Weihnachten zweimal feiern darf! Warum das so ist, erfahrt ihr weiter unten.
Schon bei der Anfahrt waren wir fasziniert von der gewaltigen Festungsanlage, die sich schon von Weitem abzeichnete. Beim Näherkommen zeigte sich, dass sich Mauern und Türme über einen kahlen Berghang ziehen, während unten ein kleiner Fluss an alten Häusern, Klöstern und einer mittelalterlichen Brücke vorbeifließt.
Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Molina de Aragón?
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören die
- Burganlage mit der Torre de Aragón,
- der Prao de los Judíos,
- der Puente Viejo,
- das ehemalige Kloster San Francisco,
- das Museo Comarcal sowie die
- Kirchen Santa Clara und San Gil.
Burganlage Molina de Aragón
Das Castillo de Molina de Aragón dominiert die Stadt. Die Anlage zählt zu den größten mittelalterlichen Festungen in der Provinz Guadalajara und besteht aus mehreren Verteidigungsbereichen.
Der untere, weitläufige Mauerring umschloss ursprünglich nicht nur militärische Gebäude. Er bot bei Angriffen auch der Bevölkerung und ihrem Vieh Schutz. Innerhalb dieses äußeren Bereichs liegt der eigentliche Alcázar, die befestigte Kernburg.
Von den ursprünglich vorhandenen Haupttürmen des inneren Alcázars sind noch einige erhalten. Sie sind durch hohe Mauern und einen begehbaren Wehrgang miteinander verbunden. Zu ihnen gehören der Torre de Doña Blanca, der Torre de Armas, der Torre de Veladores und der Torre Cubierta oder Torre de los Caballeros.
Die Anlage, wie wir sie heute sehen, entstand über mehrere Jahrhunderte. Unter den christlichen Mauern befinden sich noch Reste der älteren maurischen Befestigung.
Von den Mauern und Türmen habt ihr einen weiten Blick über Molina, das Tal des Río Gallo und die karge Hochebene. Der Weg hinauf ist allerdings ziemlich steil und uneben 😉 .
Torre de Aragón
Oberhalb der Hauptburg steht die Torre de Aragón. Der ungewöhnlich fünfeckige Wehrturm befindet sich auf dem höchsten Punkt des Burgberges und wirkt wie eine eigenständige kleine Festung.
An dieser Stelle befand sich vermutlich bereits ein muslimischer Wachturm. Von hier ließ sich das Umland über viele Kilometer beobachten. Der Turm diente damit als vorgeschobener Beobachtungs- und Verteidigungsposten.
Wer bis zur Torre de Aragón hinaufsteigt, wird mit einem weiten Panoramablick belohnt. Die zusätzliche Steigung ist jedoch nicht zu unterschätzen :tired .
El Prao de los Judíos
Am Fuß der Burg liegt die archäologische Fundstätte El Prao de los Judíos. Die Ausgrabungen dokumentieren fast tausend Jahre Stadtgeschichte, von der islamischen Zeit im 10. Jahrhundert bis in die frühe Neuzeit.
Zwischen dem späten 13. und der Mitte des 15. Jahrhunderts befand sich hier ein bedeutendes jüdisches Viertel. Archäologen entdeckten unter anderem Reste einer Synagoge, Wohngebäude, Vorratsräume und zahlreiche Alltagsgegenstände.
Gegen Ende des 14. Jahrhunderts kam es auch in Molina zu Angriffen auf die jüdische Gemeinschaft. Die Siedlung und die Synagoge wurden beschädigt. Mit der Vertreibung der Juden aus Spanien im Jahr 1492 endete die organisierte jüdische Gemeinschaft der Stadt.
Mittelalterliche Viertel von Molina
Unterhalb der Burg entwickelte sich ein dichtes Netz aus schmalen Straßen und kleinen Plätzen. Christen, Juden und Muslime lebten in unterschiedlichen Stadtvierteln mit engen, teilweise steil ansteigenden Gassen. Einige Häuser verbreitern sich in den oberen Geschossen. Dadurch ließ sich innerhalb des begrenzten, von Mauern umschlossenen Raums zusätzlicher Wohnraum gewinnen.
Die Morería, das frühere muslimische Viertel, lag näher am Fluss. Auch dort haben sich Teile der mittelalterlichen Straßenstruktur erhalten. Viele Gebäude wurden später verändert, sodass sich die ursprüngliche Nutzung heute nicht immer eindeutig erkennen lässt.
Unter anderem haben sowohl Juden als auch Muslime ihre Häuser „christianisiert“, wie uns María Jesús erzählt. stellen. Denn da die Spanische Inquisition die Privathäuser der Menschen streng auf heimliche jüdische oder islamische Riten überwachte, wurden Häuser gezielt visuell und funktional verändert, um den Verdacht der Häresie abzuwehren.
Siehe auch Alheira de Mirandela, wie eine Wurst den Juden das Leben rettete.
Puente Viejo über den Río Gallo
Der Puente Viejo, manchmal auch fälschlicherweise Puente Románico genannt, gehört neben der Burg zu den bekanntesten Fotomotiven und Wahrzeichen von Molina de Aragón. Die mittelalterliche Brücke wurde vermutlich im 12. oder 13. Jahrhundert während der Wiederbesiedlung der Stadt errichtet.
Die Bezeichnung „Puente Románico“, die manchmal verwendet wird, ist allerdings irreführend, wie uns unsere Stadtführerin erklärte. Die Brücke stammt nicht aus römischer Zeit, obwohl sie so aussieht wie viele andere römische Brücken, sondern aus dem Mittelalter. Im 17. Jahrhundert wurde sie unter Ferdinand VII. renoviert. Heute ist sie für den Autoverkehr gesperrt.
Kloster San Francisco und der Giraldo
Auf der anderen Seite des Río Gallo steht das ehemalige Kloster San Francisco. Es wurde im 13. Jahrhundert von der oben beschriebenen Doña Blanca Alfonso de Molina gestiftet.
Die Anlage wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert. An der Kirche lassen sich daher gotische, barocke und neoklassizistische Elemente erkennen.
Auf dem Turm steht eine auffällige Wetterfahne in Form einer menschlichen Figur mit Fahne. Sie wird „El Giraldo“ genannt und gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt. Der Name erinnert an den Giraldillo auf der Giralda von Sevilla, auch wenn die beiden Figuren nicht identisch sind.
In Teilen des ehemaligen Klosters befindet sich heute das Museo Comarcal de Molina de Aragón.
Museo Comarcal de Molina
Das Regionalmuseum zeigt archäologische, paläontologische, naturkundliche und mineralogische Funde aus Molina und dem Alto Tajo. Zur Sammlung gehören u. a. Fossilien, Insekten, Zeugnisse der langen Besiedlungsgeschichte der Region sowie Mineralien.
Eine besondere Rolle spielt der Aragonit. Molina de Aragón gilt als Typ-Lokalität dieses Minerals. Der deutsche Mineraloge Abraham Gottlob Werner benannte es im 18. Jahrhundert nach dem vermeintlichen Fundgebiet Aragón. Die untersuchten Kristalle stammten jedoch aus der Umgebung von Molina. Aus diesem geografischen Irrtum entstand der weltweit verwendete Mineralname Aragonit.
Kirche Santa Clara
Die Iglesia de Santa Clara gehört zu den wichtigsten romanischen Bauwerken Molinas. Sie entstand in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts und war ursprünglich dem heiligen Romanus geweiht.
Ihre halbrunde Apsis und die schlichte, massive Bauweise erinnern an die Kirchenarchitektur Südfrankreichs und Nordspaniens. Später wurde die Kirche in den Klosterkomplex der Klarissen einbezogen.
Der Innenraum ist nicht immer zugänglich. Auch wir konnten leider nicht rein. Aber auch von außen lohnte sich ein Blick auf das Mauerwerk, das Portal und die romanischen Bauteile.
Die Stadt hat einen interaktiven, virtuellen Rundgang erstellen lassen, in der ihr euch das Innere von Santa Clara und viele weitere Sehenswürdigkeiten ansehen könnt, allerdings auf Spanisch.
Kirche San Gil
Santa María la Mayor de San Gil ist heute die wichtigste Pfarrkirche der Stadt. Ihre Ursprünge reichen in die romanische Zeit zurück, das Bauwerk wurde jedoch mehrfach umgestaltet.
Ein Brand im Jahr 1915 zerstörte große Teile der Innenausstattung. Die Kirche wurde anschließend komplett restauriert. Ihr früherer Turm war wegen seiner deutlichen Neigung als „schiefer Turm Spaniens“ bekannt, musste aber aus Sicherheitsgründen abgetragen werden.
Warum feiert Molina de Aragón Weihnachten gleich zweimal?
In der Kirche seht ihr eine Marienfigur, die nicht besonders spektakulär wirkt. Aber sie hat eine ganz besondere Bedeutung. Sie ist die Schutzpatronin der Stadt, und weil die Bevölkerung sie von Beginn an so stark verehrte, erlaubte Papst Leo X. im Jahr 1518 der Stadt ein besonderes Privileg: die „Misa de Gallo“.
Normalerweise ist diese feierliche Mitternachtsmesse exklusiv für die Heiligabend-Nacht reserviert, aber dank der päpstlichen Bulle darf Molina de Aragón diese besondere Liturgie jedoch genau um Mitternacht vom 7. auf den 8. Dezember zelebrieren, um den eigentlichen Feiertag vorzuziehen.
Aufgrund dieser Sonderregelung wird das Fest von den Einwohnern auch als „la Navidad molinesa“ (die Weihnacht von Molina) bezeichnet. Die Familien kommen am Abend des 7. Dezembers zu einem großen Weihnachtsessen zusammen, singen Weihnachtslieder und entzünden traditionelle Freudenfeuer auf den Hügeln der Stadt.
Molina de Aragón teilt sich dieses seltene liturgische Privileg weltweit nur mit Murcia und Rom!
Adelspaläste und historische Bürgerhäuser
Die frühere Bedeutung Molinas zeigt sich auch an den zahlreichen Wappen und Portalen der Altstadt. Adelige Familien, Geistliche und Verwaltungsbeamte ließen hier repräsentative Häuser errichten.
Zu den auffälligeren Gebäuden gehören der Palacio de los Marqueses de Villel, der Palacio del Virrey de Manila und die Posada de los Comuneros.
Der Palacio del Virrey de Manila erinnert an Fernando de Valdés y Tamón, der im 18. Jahrhundert Generalgouverneur der Philippinen war. So weit reichten die Verbindungen selbst einer abgelegenen kastilischen Stadt während der spanischen Kolonialzeit.
Wie ist die Geschichte von Molina de Aragón?
Das Gebiet um Molina war bereits lange vor dem Mittelalter besiedelt. In der weiteren Umgebung lebten keltiberische Gemeinschaften, später gehörte die Region zum Römischen Reich.
Während der islamischen Herrschaft entstand auf dem Hügel über dem Río Gallo eine befestigte Anlage. Sie kontrollierte Wege zwischen dem kastilischen Hochland, dem Ebrogebiet und dem heutigen Aragón.
Im frühen 12. Jahrhundert wurde Molina von Alfons I. von Aragón erobert. Einige Jahre später kam das Gebiet unter die Herrschaft von Manrique Pérez de Lara. Er begründete das weitgehend selbstständige Señorío de Molina, die Herrschaft Molina.
Das Señorío lag zwischen Kastilien und Aragón und besaß eine eigene Rechtsordnung, den Fuero de Molina. Die Herren von Molina verfügten über ungewöhnlich weitreichende politische und wirtschaftliche Rechte. Molina war damit über längere Zeit weder eine gewöhnliche kastilische noch eine aragonesische Stadt.
Unter der Familie Lara wurde die muslimische Befestigung zu einer großen christlichen Burganlage ausgebaut. Gleichzeitig wuchs am Fuß des Burgberges eine Stadt mit christlichen, muslimischen und jüdischen Vierteln.
Im 14. Jahrhundert wurde das Señorío dauerhaft mit der kastilischen Krone verbunden. Dabei spielte eine Frau eine wichtige Rolle: Doña Blanca Alfonso de Molina (c. 1243–1293). Laut laut den ehemaligen Chronisten war sie eine „schöne, tapfere, energische, freundliche, intelligente und leidende“ Frau.
Nach dem Tod ihres Vaters, dem Infanten Alfonso de Molina, übernahm sie die Führung des unabhängigen Señorío von Molina. Sie verteidigte ihr Gebiet mutig gegen Angriffe aus den Nachbarkönigreichen Aragón und Kastilien. Sie führte ihre Truppen sogar persönlich in der Schlacht von Las Matanzas gegen aragónische Heere aus Teruel und Daroca.
Nach ihrem Tod im Mai 1293 ging das Señorío testamentarisch an die Krone von Kastilien über. Ihre letzte Ruhestätte fand Doña Blanca im Konvent von San Francisco in Molina de Aragón, das sie selbst zuvor im Jahre 1284 gegründet hatte.
Der Titel „Señor de Molina“ gehört bis heute zu den historischen Titeln der spanischen Krone.
Wie ist das Klima in Molina de Aragón?
Es ist nicht das, was wir normalerweise von Spanien erwarten. Die Sommer können zwar tagsüber warm und trocken sein, aber wie schon oben erwähnt, sind die Winter lang und kalt. Molina de Aragón zählt regelmäßig zu den kältesten bewohnten Orten Spaniens und wird deshalb gelegentlich als Teil der „spanischen Kältezone“ bezeichnet.
Hier auf Youtube könnt ihr euch dazu mal einen Bericht im spanischen TV ansehen.
Wie sieht die Umgebung von Molina de Aragón aus?
Die Hochebene rund um Molina ist dünn besiedelt. Kleine Dörfer, viele Felder mit Sonnenblumen, Wacholderflächen, Kiefernwälder und tiefe Schluchten mit bizarren Felsformationen bestimmen die Landschaft. Die Region wird häufig zur sogenannten „España vaciada“ gerechnet, zu jenen Gebieten Spaniens, die seit Jahrzehnten Einwohner:innen verlieren.
Camino del Cid
Molina de Aragón liegt an einer Route des Camino del Cid. Dieser moderne Kultur- und Fernwanderweg folgt den literarischen und historischen Spuren des kastilischen Ritters Rodrigo Díaz de Vivar, bekannt als El Cid.
Im mittelalterlichen Heldenepos „Cantar de mio Cid“ wird die Region Molina erwähnt.
“Por Santa María iréis a pasar, id a Molina, que queda más adelante, la gobierna Abengalbón, que es mi amigo de paz, con otros cien caballeros bien os escoltará.”
„Ihr werdet an Santa María vorbeikommen; geht nach Molina, das weiter vorne liegt. Dort herrscht Abengalbón, mein Freund des Friedens, und zusammen mit hundert weiteren Rittern wird er euch gut eskortieren.“
Die Bezüge des Epos sind natürlich nicht an jeder Stelle als exakte Reiseroute des historischen El Cid zu verstehen, aber der Weg verbindet Literatur, Geschichte und heutige Kulturlandschaften.
Den Camino del Cid könnt ihr mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß bereisen. Er verbindet zahlreiche Burgen und historische Orte im Osten Spaniens.
Der Naturpark Alto Tajo
Molina de Aragón eignet sich gut als Ausgangspunkt für Ausflüge in den Parque Natural del Alto Tajo. Der Naturpark zeichnet sich aus durch tiefe Schluchten, eindrucksvolle Kalksteinfelsen, duftende Kiefernwälder und weitgehend naturbelassene Flusslandschaften.
Wo kann man übernachten?
Die wohl beste Übernachtungsmöglichkeit der Stadt ist der im Mai 2025 eröffnete Parador de Molina de Aragón. Der moderne Neubau liegt etwas außerhalb des historischen Zentrums auf einer Anhöhe gegenüber der Festung. Alle 24 Zimmer sind zur Burg ausgerichtet und bieten einen direkten Blick auf die Mauern und Türme. Sehr romantisch ist das Panorama am Abend, wenn die Anlage beleuchtet wird.
Vom Zimmer aus hört ihr leise die Frösche am Fluss quaken, ein Hund bellt vielleicht, ansonsten atmet ihr die reine Luft mit einem leichten Lavendelduft und genießt die Stille – und den einzigartigen Ausblick!
Zum Parador gehören außerdem ein Restaurant mit regionaler, hervorragender Küche, eine Cafeteria, ein Spa und eine große Terrasse. Wenn ihr Wert auf Komfort und eine außergewöhnliche Aussicht legt, empfehlen wir euch wärmstens den Parador in Molina de Aragón! Von November bis März ist er allerdings geschlossen.
Kann man die Burg von Molina de Aragón besichtigen?
Die Innenbereiche der Burg kann im Rahmen bestimmter Öffnungszeiten oder Führungen besichtigt werden. Da der Weg direkt über die Durchgangsstraße führt, könnt ihr sie aus Sicherheitsgründen nicht alleine besuchen, erklärte uns María Jesús.
Da sich diese Regelungen aber ändern können, solltet ihr euch vor dem Besuch bei der Touristeninformation oder beim Museo Comarcal erkundigen.
Siegbert Mattheis
Siegbert Mattheis, Jahrgang 1959, ist seit seinem ersten Italienaufenthalt 1977 vom mediterranen Lebensgefühl begeistert. Seitdem bereist er mehrmals im Jahr die Länder rund um das Mittelmeer. Nach seinen Studien Kommunikationsdesign, Philosophie, Wissenschaftstheorie und Kunstgeschichte gründete er eine Werbeagentur, die er seit 1998 gemeinsam mit seiner Frau Claudia Mattheis führt. 2002 bauten beide gemeinsam Ambiente–Mediterran.de auf, das inzwischen größte Lifestyle-Magazin rund um die mediterrane Kultur. Darüber hinaus ist er Fachjournalist und Fotograf, begeisterter Hobbykoch und Liebhaber stilvoller Einrichtung. Gründliche Recherche und Liebe zum Detail gehören zu seinen Leidenschaften. Mit seiner Frau lebt er in Berlin Prenzlauer Berg.


















