“Whatever you do, never go to Matala! It’s full of sex, drugs and filthy hippies!“
So beginnt ein Film über mehrere Frauen, die in den 1960er-Jahren auf Kreta gelandet waren. Als sie den Manager ihrer Jugendherberge nach lohnenswerten Zielen auf der Insel fragten, soll er ihnen dringend von Matala abgeraten haben.
Natürlich nahmen die jungen Frauen den nächsten Bus und fuhren sofort hin 😉 .
Wir haben es ihnen (allerdings Jahrzehnte später) nachgemacht, haben uns den Ort und die Umgebung genauer angesehen und nach den Spuren des Mythos‘ von Matala gesucht.
Wo liegt Matala?
Matala liegt an der Südküste Kretas, rund 70 Kilometer von der Inselhauptstadt Heraklion entfernt. Mit dem Auto braucht ihr von dort ungefähr eine Stunde und zehn Minuten. Der Ort gehört zur Gemeinde Phaistos und liegt an einer geschützten Bucht am Golf von Mesara.
Die Landschaft unterscheidet sich hier stark von den großen Urlaubsorten an der Nordküste. Wir fuhren auf dem Weg nach Matala durch trockene Hügel, Olivenhaine, kleine Dörfer, aber auch an einigen der bedeutendsten antiken Stätten Kretas vorbei.
Wie entstand der Mythos von Matala?
Berühmt wurde Matala durch die Hippies, die in den 1960er- und 1970er-Jahren in den Felsenhöhlen oberhalb des Strandes lebten. Es waren junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern, die vor allem Abstand zur aufkommenden westlichen Konsumgesellschaft suchten. Einige Amerikaner wollten sich auch dem Vietnamkrieg und dem damit verbundenen Militärdienst entziehen.
Wie war Matala damals?
Das damalige Matala war allerdings kein komfortables Ferienparadies. Es gab nur wenige Geschäfte und Tavernen, keine touristische Infrastruktur und in den Höhlen weder Strom noch fließendes Wasser. Die Höhlen waren feucht, der Untergrund hart und unbequem. Die sanitären Verhältnisse waren äußerst einfach.
Schließlich wurden die Bewohner:innen auf Druck der 1967 an die Macht gekommene Militärjunta und der Kirche vertrieben. Allerdings sehr höflich, wie die berichtet wurde. denn die Junta fürchtete sich um ihr Image im Ausland.
Seit den 1970er-Jahren darf in den Höhlen nicht mehr gewohnt oder übernachtet werden.
Wie war das Leben in den Höhlen von Matala wirklich?
Einen lebendigen Eindruck vom damaligen Matala vermitteln die Erinnerungen einiger Frauen, die damals dort lebten in dem Interview, das ihr euch auf Youtube ansehen könnt.
Ihre Berichte erzählen weniger von Sex und Drogen als von Gemeinschaft, Improvisation und einem für damalige Verhältnisse erstaunlich freien Leben.
Eine der Frauen kam bereits 1959 nach Matala, um ihre Schwester zu suchen. Die Fahrt dorthin war damals ein kleines Abenteuer. Im Bus saßen griechische Familien zwischen Ziegen, Hühnern, Eiern und Körben voller Früchte. Alle paar Minuten hielt der Fahrer an, um weitere Fahrgäste aufzunehmen. Von touristischer Infrastruktur war Matala zu dieser Zeit noch weit entfernt.
A room with a view?
Am Strand wurden Neuankömmlinge mitunter von „Neptun“ begrüßt, einem langhaarigen Mann mit rotem Stirnband, der als eine Art Mittelpunkt der Gemeinschaft galt. „Do you want a room with a view?“, soll er eine der Frauen gefragt haben. Gemeint war natürlich keine Pension, sondern eine der Höhlen mit Blick auf das Meer.
Die Bewohner richteten ihre Felskammern mit einfachen Mitteln ein und bemalten sie farbenfroh. Viele empfanden die Atmosphäre als sehr familiär. Sonntags kamen griechische Ausflügler, um sich die ungewöhnlichen Bewohner und ihre Höhlen anzusehen. Vorher wurde aufgeräumt, Blumen wurden aufgestellt und die Besucher brachten kleine Geschenke wie beispielsweise Zigaretten mit.
Gegessen wurde meistens gemeinsam. Alles, was man im Laufe des Tages auftreiben konnte, wanderte in einen Topf: selbst gefangener Fisch, Gemüse oder eine Dose Bohnen. Im Herbst wurde das Leben schwieriger. Viele Menschen verließen Matala, die Geschäfte schlossen und frisches Brot kam dann nur einmal in der Woche. Eine der Frauen erinnerte sich an eine Griechin, die mit einem Esel und großen, mit Broten gefüllten Körben erschien. Ihre Ankunft wurde entsprechend sehnsüchtig erwartet.
Neuigkeiten verbreiteten Reisende, die über London und Athen nach Matala kamen. Durch sie erfuhr die Gemeinschaft, was anderswo geschah und welche Musik gerade populär wurde. Auch von den Beatles hörten einige Bewohner:innen auf diesem Weg.
Angehörige der amerikanischen 6. Flotte sollen die Hippies einmal an Bord eingeladen haben. Dort gab es Hamburger, Coca-Cola und andere Lebensmittel, die viele von ihnen seit Monaten nicht mehr gegessen hatten.
Aber nicht alle waren aus Abenteuerlust nach Matala gekommen. Eine Australierin wollte dort ihren Liebeskummer überwinden und traf ausgerechnet Menschen, die sie bereits aus ihrer Heimat kannte. Eine andere Frau erzählte, wie während eines Sturms die unteren Höhlen von hohen Wellen bedroht wurden. Ein Künstler aus einer dieser Höhlen suchte bei ihr weiter oben Schutz. Danach waren sie lange ein Paar.
Matala wirkte nachhaltig
Mehrere Frauen berichteten, dass Matala ihr weiteres Leben nachhaltig geprägt habe. Eine von ihnen kam jeweils im Sommer 1967, 1968 und 1969 immer wieder zurück und verliebte sich in die Höhlen. Sie heiratete später einen Australier und lebt bis heute in einem Haus bei Sydney, das teilweise in eine Felsenhöhle gebaut wurde und auf das Meer blickt.
Eine andere begeisterte sich für die griechischen Tänze, studierte später osteuropäische Tänze und unterrichtete Bauchtanz. Wieder eine andere verlor in Matala ihre Schüchternheit. An den abendlichen Lagerfeuern wurde lange und leidenschaftlich diskutiert. Dabei lernte sie, ihre Meinung zu vertreten.
Zur Gemeinschaft gehörten nach den Erinnerungen der Frauen auch Veteranen des Vietnamkriegs, von denen einige unter schweren Kriegstraumata litten. Das Zusammenleben mit so vielen Menschen auf engem Raum erforderte Regeln und Rücksicht. Dazu gehörte auch, die Umgebung sauber zu halten und sich gemeinsam um den Strand, die Höhlen und umeinander zu kümmern.
Matala erschien vielen als ein Ort, an dem alles möglich war, beinahe als kleine Utopie. Außerhalb der Gemeinschaft sorgte dieses freie Leben allerdings für Misstrauen. Einheimische und Behörden vermuteten wilde Partys und Orgien in den Höhlen. Eine der interviewten Frauen widerspricht diesem Bild jedoch entschieden: Sie habe während ihrer Zeit in Matala niemals etwas Derartiges erlebt. Der Ruf des Ortes war offenbar schon damals ausschweifender als das tatsächliche Leben seiner Bewohner.
Wie Matala damals aussah, könnt ihr euch z. B. in dem Video über Matala in the sixties von Lukas Heester auf Youtube ansehen.
Wie entstand „Carey“ von Joni Mitchell?
Die bekannteste prominente Bewohnerin der Höhlen war die kanadische Sängerin und Songwriterin Joni Mitchell.
Mitchell lernte dort 1970 den rothaarigen Amerikaner Cary Raditz kennen, der als Koch arbeitete und in einer der Höhlen lebte. Aus der Begegnung entstand der Song „Carey“, der 1971 auf ihrem berühmten Album „Blue“ erschien. Auch das damalige Mermaid Café und die Nächte unter dem „Matala Moon“ gingen in das Lied ein.
Joni Mitchell beschrieb das Leben in Matala später aber keineswegs nur romantisch. Sie erinnerte sich auch an verfilzte Haare, Flöhe, harten Stein als Schlafplatz und die Sehnsucht nach sauberer Wäsche und etwas mehr Komfort 😉 .
Waren Bob Dylan und Cat Stevens in Matala?
Bob Dylan, Cat Stevens und gelegentlich auch Janis Joplin oder Joan Baez werden auf vielen Reiseblogs und in touristischen Erzählungen immer wieder mit Matala in Verbindung gebracht. Belastbare Belege dafür, dass sie tatsächlich in den Höhlen gelebt hatten, findet man jedoch keine. Cat Stevens hatte zwar damals ein Haus auf der griechischen Insel Hydra, ob er mal nach Matala kam, ist nicht belegt.
Diese berühmten Namen gehören aber zur Legendenbildung, mit der Matala seine Hippie-Vergangenheit vermarktet.
Wie wirkt Matala heute?
Von dem abgeschiedenen Fischerdorf der 1960er-Jahre ist nicht allzuviel übrig geblieben. Heute säumen Tavernen und Bars die Strandpromenade. In den kleinen Gassen werden Schmuck, Kleidung, Lederwaren, Kunsthandwerk und zahlreiche Hippie-Souvenirs angeboten.


Peace-Graffiti, Blumen, psychedelische Muster und der bekannte Spruch „Today is life, tomorrow never comes“ schmücken Straßen und Hauswände. Das wirkt wunderbar instagrammable, ist aber längst Teil einer professionellen touristischen Inszenierung.

Wir empfanden den Ort doch schon ziemlich touristisch, als wir ihn im September besucht hatten. Trotzdem hat Matala schon ein ganz besonderes Flair. Das liegt vor allem an der Bucht selbst, der ungewöhnlichen Kulisse mit den Höhlen und der Sundowner-Stimmung, wenn am Abend langsam die Sonne im Libyschen Meer versinkt.



Wenn ihr ein unberührtes Hippiedorf erwartet, werdet ihr wahrscheinlich enttäuscht sein. Matala ist in der Hauptsaison beliebt, kommerziell und entsprechend gut besucht. Trotzdem besitzt der Ort eine ungewöhnliche Atmosphäre, besonders früh am Morgen und am Abend, wenn die Ausflugsbusse verschwunden sind.
Wo kann man gut essen?
Wir entdeckten am Ende des Dorfes die wunderbare, familiengeführte Taverna Scala mit Blick auf die Höhlen. Dort saßen wir etwas abseits des Trubels und haben sehr gut gegessen. Es hatte sich gelohnt, nicht gleich im erstbesten Lokal am Strand Platz zu nehmen, sondern bis an den Rand der Bucht weiterzugehen.


Wie ist der Strand von Matala?
Der Strand liegt direkt vor dem Dorf und ist ungefähr 200 bis 250 Meter lang. Er besteht je nach Abschnitt aus Sand, grobem Sand und kleinen Kieseln. Das Wasser wird allerdings relativ schnell tief. Und bei starkem Wind können hohe Wellen entstehen.

Am Strand findet ihr in der Saison Liegen, Sonnenschirme, Duschen und gastronomische Angebote. Natürlichen Schatten gibt es wenig.
Die besondere Attraktion ist weniger der Strand selbst als seine Lage zwischen dem Dorf und der hohen Felswand mit den Höhlen.
Kann man die Hippie-Höhlen besichtigen?
Ja. Die Höhlen bilden heute eine eingezäunte archäologische Stätte und können gegen Eintritt besichtigt werden. Der Zugang liegt unmittelbar am Strand.
Man kann zahlreiche Kammern betreten und über in den Fels gehauene Stufen zu höher gelegenen Höhlen hinaufsteigen. Von dort habt ihr einen ausgezeichneten Blick über den Strand, das Dorf und das Meer.
Der Untergrund ist allerdings stellenweise sehr rutschig und uneben. Es gibt keine bequemen Treppen mit Geländer bis in alle Bereiche. Wir empfehlen deshalb feste Schuhe oder zumindest rutschfeste Sandalen. Mit kleinen Kindern, bei eingeschränkter Beweglichkeit oder bei Höhenangst solltet ihr vorsichtig sein.
Wir haben uns die Höhlen am späten Nachmittag angesehen, als die Temperaturen wieder angenehm waren. Denn in der Mittagssonne können die Felsen sehr heiß werden. Vormittags soll auch eine gute Zeit für die Besichtigung sein.
Was ist das Matala Beach Festival?
Seit 2011 erinnert das Matala Beach Festival mit Live-Musik, Kunstaktionen und einem Rahmenprogramm an die Hippiezeit.
Wann findet das Matala Beach Festival 2027 statt?
2027 soll das Festival vom 18. bis 20. Juni 2027 stattfinden. Während des Festivals verwandelt sich der kleine Ort in ein großes Veranstaltungsgelände mit mehreren Bühnen, Verkaufsständen und sehr vielen Besuchern. Es wird wie immer kostenlos für alle Besucher zugänglich sein.
Praktische Tipps und häufige Fragen
Wann ist die beste Reisezeit für Matala?
Im Mai, Anfang Juni, September und Anfang Oktober ist es sehr angenehm. Dann ist es warm genug zum Baden, aber nicht ganz so heiß und voll wie im Juli und August.
Denn im Hochsommer kann es tagsüber echt heiß werden. Gleichzeitig besuchen dann viele Tagesausflügler den Ort. Wenn ihr in dieser Zeit reist, solltet ihr sehr früh am Morgen oder erst am späteren Nachmittag kommen.
Im Winter ist Matala total ruhig. Einige Tavernen, Bars und Unterkünfte sind dann geschlossen. Dafür erlebt ihr den Ort beinahe ohne touristischen Trubel. Das Wetter an der Südküste kann auch im Winter mild sein, ist aber nicht verlässlich badetauglich.
Wo kann man in Matala parken?
Am Ortseingang befindet sich ein großer Parkplatz direkt vor dem Strand und dem alten Dorfkern. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zu den Höhlen.
Im Sommer und während des Festivals kann der Parkplatz trotz seiner Größe früh voll werden. Kommt dann möglichst am Vormittag. Beachtet außerdem die Beschilderung vor Ort, da Gebühren und Verkehrsregelungen saisonal geändert werden können.
Der alte Ortskern ist weitgehend verkehrsberuhigt und lässt sich bequem zu Fuß erkunden.
Wie kommt man ohne Mietwagen nach Matala?
Von Heraklion fahren Überlandbusse nach Matala. Die Fahrt dauert ungefähr einer Stunde und 50 Minuten.
Die Fahrpläne ändern sich saisonal und die Verbindungen sind außerhalb der Hauptsaison eingeschränkter. Prüft deshalb vor der Fahrt sowohl die Hin- als auch die Rückfahrt beim zuständigen Busunternehmen KTEL Heraklion-Lasithi. Verlasst euch nicht auf ältere Fahrpläne aus Reiseblogs 😉 .
Von Chania oder Rethymno ist ein Tagesausflug mit öffentlichen Verkehrsmitteln deutlich umständlicher und kann ein Umsteigen in Heraklion erforderlich machen. Mit einem Mietwagen seid ihr im Süden Kretas wesentlich flexibler.
Lohnt sich der Red Beach bei Matala?
Südlich von Matala liegt Kokkini Ammos, der „Rote Strand“. Seinen Namen verdankt er dem rötlich-goldenen Sand und den warmen Farbtönen der umgebenden Felsen.
Der Strand ist nur zu Fuß oder vom Wasser aus erreichbar. Der Wanderweg beginnt im Ort und führt über einen steilen Hügel. Für die Strecke solltet ihr je nach Kondition schon etwa 30 bis 45 Minuten pro Richtung einplanen.
Der Weg ist schmal, steinig und weitgehend ungeschützt. Besonders der Rückweg in der Hitze kann richtig anstrengend werden.
Ist der Red Beach ein FKK-Strand?
Am Red Beach könnt ihr auch nackt baden, müsst aber nicht. In der Hautsaison findet ihr am Strand eine kleine Bude mit Getränken und Imbiss, ansonsten bringt ihr euch am besten selbst etwas mit.
Welche Sehenswürdigkeiten liegen in der Nähe von Matala?
Matala lässt sich hervorragend mit mehreren historischen Stätten und Stränden verbinden.
Palast von Phaistos
Die minoische Palastanlage von Phaistos liegt nur etwa elf Kilometer entfernt. Sie gehört zu den bedeutendsten archäologischen Stätten Kretas und ist wesentlich ruhiger als Knossos.
Agia Triada
Die minoische Ausgrabungsstätte Agia Triada liegt unweit von Phaistos. Beide Orte lassen sich gut an einem Tag kombinieren.
Gortyn
Das antike Gortyn war unter den Römern die Hauptstadt Kretas. Besonders bekannt sind die Gesetzestafeln von Gortyn, eine der ältesten umfangreichen Gesetzessammlungen Europas.


Kommos Beach
Der lange, weitgehend naturbelassene Strand von Kommos liegt rund zwei Kilometer Luftlinie beziehungsweise wenige Fahrkilometer von Matala entfernt. Dort befand sich ein weiterer antiker Hafen von Phaistos. Der Strand ist außerdem ein geschützter Nistplatz der Unechten Karettschildkröte.
Wenn ihr Absperrungen oder gekennzeichnete Nester seht, haltet unbedingt Abstand. Steckt keine Sonnenschirme in geschützten Bereichen in den Sand und lasst nachts kein Feuer am Strand zurück. Aber das dürfte ja überhaupt selbstverständlich sein.
Pitsidia
Das nahe Pitsidia wirkt wesentlich alltäglicher und weniger touristisch als Matala. Hier findet ihr kleine Unterkünfte, Cafés und Tavernen. Der Ort eignet sich gut als ruhigere Basis für Ausflüge in die Region.
Lohnt sich Matala?
Ja, Matala lohnt sich. Allerdings solltet ihr wissen, was euch erwartet.
Der Ort ist kein verschwiegener Hippie-Geheimtipp mehr. Seine Vergangenheit wird deutlich sichtbar vermarktet, und in der Hauptsaison kann es ziemlich voll werden. Wer ausschließlich Ruhe und ursprüngliches Dorfleben sucht, findet an anderen Orten im Süden Kretas bestimmt passendere Ziele.
Sehenswert bleibt Matala trotzdem. Die Verbindung aus antiker Nekropole, Hippiegeschichte, Musikmythos, Strand und dramatischer Felskulisse fanden wir schon ziemlich einzigartig.
Siegbert Mattheis
Siegbert Mattheis, Jahrgang 1959, ist seit seinem ersten Italienaufenthalt 1977 vom mediterranen Lebensgefühl begeistert. Seitdem bereist er mehrmals im Jahr die Länder rund um das Mittelmeer. Nach seinen Studien Kommunikationsdesign, Philosophie, Wissenschaftstheorie und Kunstgeschichte gründete er eine Werbeagentur, die er seit 1998 gemeinsam mit seiner Frau Claudia Mattheis führt. 2002 bauten beide gemeinsam Ambiente–Mediterran.de auf, das inzwischen größte Lifestyle-Magazin rund um die mediterrane Kultur. Darüber hinaus ist er Fachjournalist und Fotograf, begeisterter Hobbykoch und Liebhaber stilvoller Einrichtung. Gründliche Recherche und Liebe zum Detail gehören zu seinen Leidenschaften. Mit seiner Frau lebt er in Berlin Prenzlauer Berg.










