Safranrisotto mit Jakobsmuscheln

5/5 (8)

Dieses leckere Rezept für Safranrisotto haben wir von der „Safranfrau“ Christine Ferrari, die wir in der Nähe von Marrakech in ihrem „Paradis du Safran“ besucht hatten. Und wir haben es dann mit gebratenen Jakobsmuscheln angereichert.

Safranrisotto mit 4 Jakobsmuscheln und einem Petersilienblatt
Safranrisotto mit Jakobsmuscheln © Siegbert Mattheis

Die Zubereitung ist relativ einfach und erfordert wenig spezielle Kochkenntnisse.

Safran-Risotto mit gebratenen Jakobsmuscheln: Zutaten

(für 2 Personen als Hauptgericht)

  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 250 g Risottoreis
  • 2 EL Öl
  • 1 Glas Weißwein
  • 1 EL Gemüsebrühe, mit 1 L heißem Wasser aufgießen
  • 10 bis 15 Safranfäden
  • 1 EL heißes Wasser
  • 50 g Butter
  • 50 g Parmesan oder Grana Padano
  • 10 bis 12 Jakobsmuscheln
Rote Safranfäden färben den Reis gellb
Kostbare rote Safranfäden färben den Reis gelb © Marzia Giacobbe, Fotolia

Zubereitung Safran-Risotto:

(Kochzeit etwa 20 bis 30 Minuten)

  1. Die Jakobsmuscheln waschen, trockentupfen, mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen und beiseite stellen.
  2. Die Zwiebeln fein hacken und mit dem Öl und etwas Butter in der Pfanne kurz andünsten.
    Den Reis zugeben, gut umrühren und vorsichtig glasig dünsten.
  3. Anschließend mit dem Weißwein ablöschen.
  4. Etwa die Hälfte der heißen Gemüsebrühe zugeben, leicht zugedeckt köcheln lassen und gelegentlich umrühren, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Nach und nach die restliche Hälfte der heißen Gemüsebrühe zugeben und abschmecken. Dabei immer wieder umrühren, damit der Reis nicht anbrennt.
  5. Nach etwa 10 Minuten die Jakobsmuscheln in einer heißen Pfanne anbraten, bis sie auf der einen Seite eine leichte goldbraune Kruste entwickeln. Dann umdrehen und auf der anderen Seite ebenso knusprig anbraten.(Im Gegensatz zu vielen Rezepten, die dazu raten, die Muscheln von jeder Seite nur ein bis zwei Minuten zu braten und das Innere glasig zu lassen, braten wir die Muscheln etwa 5 bis 7 Minuten. Denn die Röstaromen der Kruste, die sich dann auch auf dem Pfannenboden festsetzt, sind köstlich. Und das Fleisch der Muscheln wird nicht etwa zäh, sondern wunderbar bissfest.)
  6. In der Zwischenzeit die Safranfäden im Mörser zerstoßen und in einem EL heißem Wasser unter Rühren auflösen.
  7. Am Ende der Kochzeit zum Reis geben und gut umrühren.
  8. Das Safranrisotto auf Teller anrichten und pro Portion ein wenig Butter dazugeben und mit dem frisch geriebenem Parmesan bestreuen. Dazu die gebratenen Jakobsmuscheln geben und aus der Pfanne die Röstaromen herauskratzen und über das Risotto und die Muscheln streuen.

Guten Appetit!

Den Reis und die Zwiebeln glasig dünsten © Siegbert Mattheis
Den Reis und die Zwiebeln glasig dünsten © Siegbert Mattheis
Die Jakobsmuscheln entwicklen köstliche Röstaromen beim Braten
Die Jakobsmuscheln entwicklen köstliche Röstaromen beim Braten © Siegbert Mattheis
Safranfäden im Mörser zerstoßen und mit einem EL heißem Wasser aufgießen
Safranfäden im Mörser zerstoßen und mit einem EL heißem Wasser aufgießen © Siegbert Mattheis

Die Schweizerin Christine Ferrari hat nach einer Existenzkrise mit Mitte 40 einen kompletten Neuanfang in Marokko gewagt, Safran kultiviert und das Safranparadies in Ourika, eine halbe Stunde von Marrkech entfernt, aus dem Boden gestampft. Dort empfängt sie zwischen 11 und 16 Uhr auch Besucher, die nach dem Besuch des sehenswerten Gartens u.a. mit einem Barfusspfad ein köstliches Safranmenü erwartet. Sie gibt vielen Berberfrauen aus der Umgebung damit Arbeit und auch Selbstbewusstsein. Darüber hat sie ein lesenswertes Buch geschrieben: „Die Safranfrau: Die wahre Geschichte einer Frau, die von Berbern gelernt hat, einfach glücklich zu sein“

Siegbert Mattheis

Safranblüten im Safranparadies, im Hintergrund das Atlas-Gebirge © Siegbert Mattheis
Safranblüten im Safranparadies, im Hintergrund das Atlas-Gebirge © Siegbert Mattheis
Der Eingang zu Christine Ferraris Safranparadies
Der Eingang zu Christine Ferraris Safranparadies © Siegbert Mattheis

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