Die 6 schönsten Orte in Slowenien

Slowenien als eins der 10 „grünsten Länder“ der Welt ist eine Reise wert! Ob spontan mit dem Auto, entspannt mit dem DB Autozug oder bequem per Flugzeug: Ein Kurztrip in die reizvollen Städte Sloweniens lohnt sich, denn das Land zwischen Alpen und Adria liegt nur wenige Stunden von Deutschland entfernt in einer der reizvollsten Gegenden Europas.

Das Land von etwa der Größe Hessens erlangte übrigens erst 1991 seine Unabhängigkeit.

Hier möchten wir Ihnen gerne unsere 6 schönsten Orte für einen Städtetrip nach Slowenien vorstellen:

Ljubljana, weltgewandte Hauptstadt mit Herz

Zwar ist Paris weitgehend als „Stadt der Liebe“ bekannt, doch eigentlich müsste dieser Titel Sloweniens junger Hauptstadt Ljubljana gelten. Denn diese trägt das slowenische Wort für „Liebe“ nämlich im Namen: „Ljubezen“. Dementsprechend romantisch präsentiert sich die 280.000-Einwohner-Metropole: Eine verträumte Altstadt, über der die mittelalterliche Burg malerisch thront, verspielte Jugendstilhäuser und unzählige Cafés am Ufer des Flusses Ljubljanica. Alles groß genug, um einer Hauptstadt gerecht zu werden, aber auch klein genug, um die Individualität der Bewohner und die Seele der Stadt hervorzuheben. Architektonisch vereint Ljubljana Barock, Jugendstil und die modernistischen Meisterwerke des hier gebürtigen Architekten Jože Plečnik – eine Mischung, die dem Zentrum der Weltstadt einen packenden Charme verleiht.
Die quirlige Metropole liegt auf 298 Metern Höhe in einem Becken zwischen der Alpenwelt und dem Karst. Über Villach, Klagenfurt und Graz ist die Hauptstadt problemlos über die Autobahn zu erreichen. Und der Weg lohnt sich: Ljubljanas Besucher können die weiße Pracht der Alpen beim Skifahren und die Schönheit der Adria beim Schwimmen an einem einzigen Tag genießen. Die Top-Lage macht es möglich. Wer sich nach einem reichhaltigen Mahl in den erstklassigen Restaurants der Stadt sportlich betätigen möchte, ist auf Ljubljanas Golfplätzen genau richtig. Politik, Kultur, Forschung, Business und Bildung sind im Paris des Ostens ebenso zu Hause wie unzählige Einkaufs- und Genussmöglichkeiten. Über 10.000 Kulturveranstaltungen und zehn internationale Festivals bereichern jedes Jahr das städtische Leben. Um alle Attraktionen der Hauptstadt günstig kennenzulernen, ermöglicht die Ljubljana Card (24 Std. für 27,90 Euro, Stand 2019) Ermäßigungen für Museen, Galerien, Restaurants, öffentliche Verkehrsmitteln oder Hotels.

Ljlubliana, Franziskanerkirche
Ljlubliana, Franziskanerkirche © slovenia.info
Häuser an der Ljublianic
Häuser an der Ljublianica © slovenia.info

Maribor, die Studentenstadt

Die Universitätsstadt Maribor liegt zwischen üppigen Weinbergen einerseits und dem dunkel bewaldeten Pohorje-Gebirge andererseits am Ufer der Drava. Der Stadtkern verfügt über zahlreiche gut erhaltene Schlösser und Paläste, darunter die Stadtburg und das Barockschloss Betnava. Die Altstadt ist hingegen geprägt von mittelalterlichen Plätzen, und entlang des Flussufers können Gäste noch heute Reste der historischen Stadtmauer mit Gerichtsturm, Wasserturm, Judenturm und Synagoge bewundern. Besonders im Juni jeden Jahres verwandelt sich Maribor in einen internationalen Besuchermagneten: Im ehemaligen Flößerviertel Lent, wo heute Maribors Kneipenmeile verläuft, steigt Sloweniens größtes und wichtigstes Musik- und Kulturfestival, der „Lent“, mit mehr als einer halben Million Gäste. Unter Önologen erfreut sich die Stadt wegen ihrer „Alten Rebe“ großer Bekanntheit. Die mit etwa 400 Jahren älteste Wein tragende Rebe der Welt steht sogar im Guinness-Buch der Rekorde.

Maribor Marktplatz
Maribor Marktplatz © slovenia.info

Ptuj, die älteste Stadt in Slowenien

Als älteste slowenische Stadt gilt Ptuj. Ursprünglich als römisches Militärlager am Schnittpunkt der östlichen und westlichen Kultur gegründet, diente sie der Sicherung der Übergänge am Fluss Drava. Das fruchtbare und weite, fast ebene Becken, in dem die Stadt liegt, förderte eine vorwiegend bäuerliche Kultur. Sie schlägt sich noch heute in zahlreichen abergläubischen Sitten und Bräuchen nieder, wie etwa dem berühmten Kurentenlauf: Alljährlich am Faschingssonntag versammeln sich bunt verkleidete Figuren, um den Winter auszutreiben. Als bekannteste Gestalten gelten die „Kurenten“, maskierte und in Schaffelle gekleidete, mit Igelfellstangen bewaffnete und mit Kuhglocken behängte Ungetüme. Ptuj liegt umgeben von Weinbergen und kann sich des ältesten slowenischen Weinkellers rühmen. Als weitere Sehenswürdigkeit präsentiert sich das erste Minoritenkloster im slowenischen Raum, dessen Refektorium und Bibliothek heute ihre Türen der Öffentlichkeit öffnen. Geheimnisvolle Momente verspricht das so genannte Mithräum, das unweit von Ptuj entdeckt wurde: Die Anhänger des Mithras-Kultes galten zur Römerzeit als eine Art religiöse Geheimgesellschaft, die der persischen Glaubenswelt entstammte und den Lichtgott Mithras anbetete. Im Museum der dominanten Burg Ptuj, die das Panorama der Stadt prägt, können Besucher die abwechslungsreiche Vergangenheit der Stadt anschaulich nachvollziehen.

Ptuj am Fluss Drava
Ptuj am Fluss Drava © slovenia.info
Karneval in Ptuj, in Schaffelle gekleidete „Kurenten“
Karneval in Ptuj, in Schaffelle gekleidete „Kurenten“ © slovenia.info

Piran, Perle an der Adria

Auf den rund 46 km der slowenischen Adriaküste taucht im Süden mit Piran die Perle aller Küstenorte Sloweniens auf. Weit ins Meer hinein zieht sich der Ort auf einer Halbinsel bis zum Kap Madonna. Ihre höchste Erhebung wird beherrscht von der mächtigen Georgskathedrale. Reste der alten Wehrmauer schließen sich dem Hügel an. Sie sind ein guter Aussichtspunkt für einen Blick in die kleinen Gassen mit ihren dicht aneinandergedrängten Häusern, Palazzi und Piazze. Die gesamte Altstadt steht unter Denkmalschutz und kann nur zu Fuß besucht werden. Wirtschaftlichen Wohlstand sicherte sich die Stadt mit dem Salzhandel. Die nahe gelegenen Salinen von Sečovlje werden noch heute genutzt. Unter dem Markennamen „Piranske Soline“ finden sich die kostbare Salzblüte und andere Produkte aus Piran heute in Feinschmecker-Geschäften in aller Welt.
Im Ortszentrum selbst dreht sich alles um den Tartini-Platz, der noch bis 1894 als Hafenbecken genutzt und 2008 vom slowenischen Architekten Boris Podrecca komplett umgestaltet wurde. Der in Piran geborene Komponist Giuseppe Tartini ziert den Platz, der durch den Umbau zu einem Ort der Begegnung wurde. Alljährlich findet im Spätsommer das internationale Tartini Festival zu Ehren des „Teufelsgeigers“ statt. Etablierte Musiker aus aller Welt treffen sich hier, um in der Tradition des Virtuosen gemeinsam zu musizieren.

Piran auf einer Halbinsel an der Adria
Piran an der Adria © slovenia.info

Portorož, die Wellnesshochburg

Das mondäne Portorož liegt nur wenige Minuten südlich von Piran und ist seit Jahrhunderten als anerkannter Kurort bekannt. Im touristischen Zentrum der slowenischen Mittelmeerküste können Gäste die über 130 Jahre alte Kur- und Freizeittradition der Stadt erleben. Hier wird die Tradition der Behandlung mit natürlichen Heilelementen gepflegt mit einem reichhaltigen Wellness-Angebot des Thermalbads Portorož. Als Spezialität gilt der Salinenfango, der in den nahe gelegenen Salzfeldern gewonnen wird.
Seit Herbst 2008 empfängt das historische Grand Hotel Palace nach der Übernahme durch die Luxushotelgruppe Kempinski und einer Komplett-Renovierung Gäste mit gehobenem Anspruch in Portorož. Das altehrwürdige Fünf-Sterne-Haus überzeugt mit einer Mischung aus Tradition und Moderne, die sich in originalgetreuen Restaurationen, perfektem Service und zeitgemäßen Wellness-Anwendungen widerspiegelt. Portorož lockt mit subtropisch anmutender Vegetation, mediterraner Küche, modernen Badelandschaften, Sandstrand, Thermalbädern, Grandhotels, Nachtclubs, Discos, traditionsreichem Casino und dem größten Jachthafen der Adria ein illustres Publikum an.

Wellnessanwendung in Portorož
Wellnessanwendung in Portorož © slovenia.info

Bled, malerisches Städtchen am See

Der malerische Luftkurort Bled ist eine der beliebtesten Reiseziele in Slowenien, das Städtchen liegt direkt am Bleder See. In dessen Mitte steht eine idyllische Kirche auf einer kleinen Insel. Und auf einem 139 Meter hohen Felsen über dem See thront die historische Burg von Bled. Die Region eignet sich perfekt zum Wandern, Rad- oder Kanufahren. Auch für Golfer bietet die Gegend ein besonderes Juwel, denn hier liegt eine der schönsten Golfanlagen Europas auf einem Hochplateau. Mit Blick auf den Bleder See, die Karawanken und die Julischen Alpen. Dieser Bleder Königsplatz, entworfen vom Golfarchitekten Donald Harradine, existiert seit 1937 und ist mit über 100 Hektar zugleich der größte Sloweniens. Ein 18-Loch- (King’s Course) und ein Neun-Loch-Parcours (Lake Course) fordern sogar Profis heraus; nicht umsonst wurden hier schon internationale Turniere, wie etwa die PGA European Challenge Tour ausgetragen. Die Traumkulisse aus majestätischen Bergmassiven und romantischen Seeufer garantiert zudem beim Abschlag einen ganz besonderen Kontakt zur Natur.

Viele weitere Infos zu Slowenien finden Sie auch beim Tourismusverband slovenia.info

Bled, im Vordergrund die Insel mit Kirche
Der malerische Ort Bled © slovenia.info
Golfen in Bled, im Hintergrund die Berge
Golfen in Bled © slovenia.info

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