Pisa Geheimtipps, abseits vom Schiefen Turm

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Pisa ist natürlich weltberühmt für seinen Schiefen Turm, aber die Stadt hat noch so viel mehr zu bieten! Neben den bekannten und beeindruckenden Bauwerken gibt es wunderschöne versteckte Ecken, die viele Tourist:innen übersehen.

Hier erfahrt ihr, welche Sehenswürdigkeiten ihr auf keinen Fall verpassen solltet und welche Geheimtipps euch das authentische Pisa zeigen.

An einem sonnigen Tag versammeln sich Touristen am Eingang des säulenbekränzten Turms von Pisa.
Eingang zum Schiefen Turm von Pisa © Siegbert Mattheis
Bunte Gebäude säumen einen Fluss unter blauem Himmel, im Hintergrund sind Wolken und ferne Berge zu sehen.
Das Ufer des Arno © Siegbert Mattheis
Luftaufnahme einer Stadt mit Gebäuden mit roten Dächern, einem sich schlängelnden Fluss und mehreren grünen Parks.
Pisa ist relativ überschaubar, aber charmant © Siegbert Mattheis
Der Schiefe Turm von Pisa und der Dom von Pisa an einem sonnigen Tag, mit Menschen, die auf dem Rasen spazieren gehen.
Piazza dei Miracoli mit Dom und Schiefem Turm © Siegbert Mattheis
Ein Marktstand im Freien mit Obst und Gemüse, zwei Frauen beim Einkaufen, umgeben von bunten Gebäuden.
Kleiner Markt in der Altstadt © Siegbert Mattheis
Ein ruhiger Fluss spiegelt nachts unter dem dunkelblauen Himmel die beleuchteten historischen Gebäude und eine kleine Kirche wider.
Ruhiges Pisa am Abend © Siegbert Mattheis
Menschen unterhalten sich in einem Park mit Bäumen und einer Statue im Hintergrund. Gruppen sitzen und stehen auf Wegen.
Pisa ist eine Studentenstadt © Siegbert Mattheis

Dabei verpassen sie vielleicht das Beste, das authentische Pisa mit lebhaftem Studentenleben, schattigen Parks, einzigartigen Museen, verträumten Gassen und geschichtsträchtigen Bauten. Und das alles nicht einmal ein paar hundert Meter vom Schiefen Turm entfernt!

Denn das war das Erstaunlichste für uns. Nur ein paar Schritte vom Campanile entfernt sieht man so gut wie keine Tourist:innen mehr!

Inzwischen waren wir mehrfach für mehrere Tage in der Stadt und zeigen euch hier unsere Geheimtipps verborgener Orte oder versteckter Restaurants.

Sehenswerte Kirchen

Dom und Baptisterium

Aber wenn ihr schon einmal auf der Piazza dei Miracoli seid, gibt es auch dort ein paar Geheimtipps. Zum Beispiel die zusammenhanglosen Zeichen und Inschriften an der Außenfassade des riesigen Doms. Der einfache Grund dafür liegt darin, dass man antike Baumaterialien wiederverwendete oder Materialien aus eroberten Städten holte.

Eine alte Steinmauer, auf deren Ecksäule vertikal das Wort „MAE.Minorum“ eingraviert ist.
Wiederverwendete Steine © Siegbert Mattheis
Ein großer Steinblock, in dessen Oberfläche der Buchstabe H eingraviert ist.
Willkürliche Inschriften auf der Außenfassade des Doms © Siegbert Mattheis

Ein Blick lohnt sich auch auf die drei Bronzetore aus dem 17. Jahrhundert. Sie ersetzten die von Bonanno Pisano geschaffenen Tore von 1180, die bei einem schweren Feuer 1595 zerstört wurden. Die neuen Türen mit beeindruckenden Reliefszenen wurden bis 1602 in loser Anlehnung an das alte Vorbild gegossen.

Türfüllungen aus Bronze mit detailreichen religiösen Darstellungen und lateinischen Inschriften, umrahmt von kunstvollen Blumenbordüren.
Detail eines der riesigen Bronzetore des Doms © Siegbert Mattheis
Ein kunstvoll verzierter Kronleuchter mit Figuren und leuchtenden Glühbirnen hängt in einem prächtigen Saal mit gestreiften Steinbögen und einer goldenen Decke.
An diesem Leuchter studierte Galilei die Pendelgesetze © Claudia Mattheis

Bemerkenswert ist auch der große Leuchter im Dom. Durch ihn soll der in Pisa geborene Gelehrte Galileo Galilei die Pendelgesetze entdeckt haben. Er untersuchte die Pendelbewegung und fand heraus, dass die Periode nicht von der Auslenkung oder dem Gewicht des Pendels, sondern von dessen Länge abhängt. Bis in seine letzten Lebensjahre beschäftigte ihn das Problem, wie man diese Entdeckung zur Konstruktion einer Pendeluhr nutzen kann.

Chiesa del Santo Sepolcro

Als wir am Südufer des Arno entlang gelaufen sind, entdeckten wir plötzlich eine kleine, außergewöhnliche Rundkirche, die völlig anders aussieht als fast alle anderen Gotteshäuser der Toskana.

Steinkirche mit kegelförmigem Dach und Glockenturm vor blauem Himmel mit vereinzelten Wolken.
Außergewöhnliche oktogonale Chiesa del Santo Sepolcro © Siegbert Mattheis

Die Chiesa del Santo Sepolcro (Kirche des heiligen Grabmals) besitzt einen nahezu achteckigen Grundriss und wurde 1138 vermutlich von Diotisalvi erbaut. Jedenfalls ist sein Name auf dem Turm eingraviert. Derselbe Architekt wird auch mit dem berühmten Baptisterium auf der Piazza dei Miracoli in Verbindung gebracht.

Ihre ungewöhnliche Form orientiert sich an der Grabeskirche in Jerusalem. Das überrascht nicht, denn Pisa war im Mittelalter eine bedeutende Seerepublik und eng mit den Kreuzzügen verbunden.

Innenansicht einer achteckigen Kirchenkuppel aus Stein mit hohen Bögen und hölzernen Deckenpaneelen.
Hohe Arkaden im Inneren © Siegbert Mattheis
In einer von Kerzen beleuchteten Steinkirche mit Gewölben und hohen Säulen sitzen und stehen Menschen und blicken auf einen Priester.
Die Kirche beim Gottesdienst © Siegbert Mattheis

Von außen wirkt die Kirche schlicht und fast wehrhaft. Die helle Natursteinfassade, die hohen Arkaden im Inneren und die geometrischen Formen unterscheiden sie deutlich von den prunkvolleren Kirchen der Stadt.

Wir wären beinahe achtlos daran vorbeigelaufen, aber ein Besuch empfiehlt sich!

Santa Maria della Spina

Diese kleine Kirche direkt am Arno schon beinahe süß 😉 . Dabei ist sie ein echtes Juwel der Gotik. Trotz ihrer bescheidenen Größe hat sie uns mit ihren filigranen Verzierungen und ihrer märchenhaften Lage direkt am Fluss beeindruckt.

Am Ufer eines Flusses steht eine kleine weiße gotische Kirche, im Hintergrund sind gelbe und ziegelrote Gebäude zu sehen.
Die winzige Chiesa Santa Maria della Spina direkt am Ufer des Arno © Siegbert Mattheis
Steinstatuen und kunstvoll verzierte Turmspitzen an einem gotischen Gebäude vor dem Hintergrund eines strahlend blauen Himmels.
Gotisches Juwel © Siegbert Mattheis
Eine Statue aus weißem Marmor unter einem kunstvollen gotischen Baldachin auf dem Dach eines Gebäudes vor strahlend blauem Himmel.
Die Spitze mit Jesus © Siegbert Mattheis
Eine Kirche im gotischen Stil und farbenfrohe Gebäude, die sich nachts in einem Fluss spiegeln und von warmem Licht beleuchtet werden.
Spiegelung im Arno © Siegbert Mattheis

Die Bezeichnung „Dornenkirche“ (spina = Dorn) stammt von einem Dorn der Dornenkrone von Jesus, der 1333 hierhergebracht und lange Zeit in dieser Kirche aufbewahrt wurde. Allerdings musste diese Reliquie im 19. Jahrhundert an die Kirche Santa Chiara abgegeben werden und liegt heute in deren Kapelle, die zum gleichnamigen Krankenhaus gehört.

Ursprünglich wurde sie auf dem Kiesbett des Arno um 1230 gebaut und war von einem offenen Laubengang umgeben. 1871 wurde sie jedoch wegen des ständig drohenden Hochwassers demontiert und 1884 während der Umgestaltungsarbeiten der Arnopromenaden an der heutigen, höher gelegenen Stelle wieder aufgebaut.

Kirchenfassade im gotischen Stil aus Marmor mit Spitzbögen, Statuen und einer auf den Stufen sitzenden Person.
Santa Maria della Spina Südseite © Siegbert Mattheis

Im Vergleich zum reich verzierten Äußeren sieht das Innere ziemlich einfach aus. Es besteht nur aus einem einzigen Raum mit einer Holzdecke, die während des Wiederaufbaus im neunzehnten Jahrhundert verziert wurde.

Derzeit wird der Innenraum der Kirche für Ausstellungen zeitgenössischer Kunst genutzt.

Street Art

Tuttomondo von Keith Haring

Pisas berühmtestes Kunstwerk der Moderne, Tuttomondo, („Die ganze Welt“) ist das letzte große Wandgemälde, das der amerikanische Pop-Art- und Street-Art-Künstler Keith Haring noch zu Lebzeiten selbst realisierte.

Farbenfrohes Wandgemälde mit abstrakten, konturierten Menschen-, Tier- und Herzformen, das eine gesamte Gebäudewand bedeckt.
Tuttomondo von Keith Haring © Siegbert Mattheis

Auf einer Fläche von rund 180 Quadratmetern schuf Haring 1989 ein Mosaik aus 30 ineinander verschlungenen Figuren. Jede einzelne steht für einen Aspekt von Frieden, Zusammenhalt und einem harmonischen Miteinander von Mensch und Natur. Obwohl das Werk auf den ersten Blick verspielt wirkt, entdeckt man bei genauerem Hinsehen immer neue Details und Symbole.

Zu den Figuren gehören unter anderem:

  • zwei Menschen, die gemeinsam eine Schere halten und eine Schlange durchtrennen. Sie stehen für den Sieg über das Böse.
  • eine Frau mit einem Kind als Symbol für Leben und Fürsorge.
  • Delfine, die Harmonie mit der Natur darstellen.
  • Menschen, die sich gegenseitig stützen und helfen.
  • Herzen, Schlangen, Fische und weitere Symbole, die immer wieder in Harings Werken auftauchen.

Bereits wenige Monate später starb Haring im Alter von nur 31 Jahren an den Folgen einer AIDS-Erkrankung.

Das Mural findet ihr an der Rückseite der Kirche Sant’Antonio Abate, nur wenige Minuten zu Fuß vom Bahnhof Pisa Centrale aus.

Fototipp: Es lässt sich schwer in Gänze fotografieren, weil wenig Platz davor ist. Am besten mit Weitwinkel und dann später in Photoshop korrigieren.

Galileo-Graffiti von Eduardo Kobra

Im November 2023 hatte der brasilianische Street-Art-Künstler Eduardo Kobra den Universalgelehrten Galileo Galilei mit einem augenzwinkernden Blick auf einem der größten Wandgemälde Italiens verewigt. Ihr findet es an der Rückwand eines Gebäudes in der Via Silvio Pellico.

Farbenfrohes Wandbild, das einen bärtigen Mann zeigt, der durch ein Teleskop auf Planeten blickt, vor dem Hintergrund einer dunkelblauen, sternenübersäten Wand.
Galileo Galilei © Siegbert Mattheis

Galileo wurde 1564 in Pisa geboren und gehört zu den bedeutendsten Naturwissenschaftlern der Geschichte. Dass ihm die Stadt heute auch mit moderner Straßenkunst ein Denkmal setzt, passt gut.

Unser Tipp: Wenn ihr mit dem Zug anreist und in die Stadt wollt, kommt ihr beinahe direkt daran vorbei.

Wer gerne fotografiert, sollte das Wandbild sowohl vormittags als auch am späten Nachmittag ansehen. Bis etwa mittags scheint die Sonne darauf, danach liegt das Mural im indirekten Licht.

Besondere Orte

Orto e Museo Botanico

Der Botanische Garten wurde bereits 1543 gegründet und gilt als ältester universitärer Botanischer Garten der Welt, der sich noch an seinem ursprünglichen Standort befindet. Auf rund zwei Hektar wachsen etwa 3.000 Pflanzenarten.

Eine alte Villa mit grünen Fensterläden, Säulen und einem kleinen Teich mit Pflanzen davor, unter einem teilweise bewölkten Himmel.
Botanischer Garten © Siegbert Mattheis
Der Schiefe Turm von Pisa ist hinter üppig grünen Bäumen und hohen Palmen teilweise zu sehen.
Überall tolle Fotomotive vom Schiefen Turm © Siegbert Mattheis

Der Eingang, nicht weit von der Piazza dei Miracoli entfernt, wirkt eher unscheinbar. Umso größer war unsere Überraschung, als sich hinter den Mauern eine grüne Oase mitten in der Stadt öffnet.

Zwischen Palmen, Heilpflanzen, Kakteen, jahrhundertealten Bäumen und ganzen Bambuswäldern führen stille Wege durch den Garten.

An das Freigelände schließt sich das Botanische Museum an. Dort konnten wir erfahren, wie Pflanzen früher wissenschaftlich erforscht wurden. Historische Herbarien, botanische Zeichnungen, alte Instrumente und Wachsmodelle vermittelten uns einen spannenden Einblick in die Geschichte der Botanik.

Wenn ihr euch für Natur, Wissenschaft oder Fotografie interessiert, solltet ihr euch für den Garten mindestens eine Stunde Zeit nehmen.

Was macht den Botanischen Garten besonders?

  • ältester universitärer Botanischer Garten der Welt
  • mehrere tausend Pflanzenarten
  • historische Gewächshäuser
  • Botanisches Museum
  • ruhige Atmosphäre mitten in der Innenstadt

Unser Tipp: Gerade an heißen Sommertagen bietet der Garten angenehmen Schatten. Plant euren Besuch möglichst am Vormittag oder am späten Nachmittag.
Fototipp: Vom Garten aus kann man den Schiefen Turm in ungewöhnlichen Perspektiven fotografieren.

Royal Victoria Hotel

Ralativ unscheinbar am nördlichen Ufer des Arno gelegen, gilt das Royal Victoria Hotel als das älteste Hotel Italiens.

Unter einem strahlend blauen Himmel mit vereinzelten Wolken säumen farbenfrohe historische Gebäude eine Straße am Flussufer.
Royal Victoria Hotel am Ufer des Arno, das älteste Hotel Italiens © Siegbert Mattheis

Der Ursprung geht bereits auf das Jahr 1050 als Pilgerherberge zurück. Seit 1837 wird es als Hotel geführt und immer noch von derselben Familie betrieben.

Das Hotel hatte als erstes privates Haus Ende des 19. Jahrhunderts einen Aufzug, es gab fließendes Wasser, Zentralheizung und ein Telefon; ein wahrer Luxus für die damalige Zeit.

Schon beim Betreten fühlten wir uns eher wie in einem historischen Stadtpalast als in einem modernen Hotel. Die großen Salons, antiken Möbel, alten Gemälde, schweren Vorhänge und knarrenden Holzböden erzählen Geschichten aus einer anderen Zeit.

Hier haben schon Berühmtheiten wie Napoleon, Dickens und D’Annunzio sowie zahlreiche Künstler:innen, Schriftsteller:innen, Wissenschaftler:innen und Mitglieder europäischer Königshäuser hier übernachtet.

Elegante Hotellobby mit kariertem Boden, rotem Sofa, Bögen und warmer Beleuchtung, die in einen Flur führt.
Eingangsbereich im Retro-Stil © Siegbert Mattheis
Ein kleiner runder Tisch mit drei Stühlen auf einer sonnigen Terrasse, umgeben von Topfpflanzen und Blumen.
Kleine Dachterrasse © Siegbert Mattheis

Charmanter Retro-Stil

Wer allerdings heutigen Luxus erwartet, ist hier falsch. Das Hotel ist bewusst nicht modernisiert und bewahrt seinen historischen Charakter und eine Atmosphäre wie aus einem alten italienischen Film. 😉

Selbst wenn ihr nicht dort übernachtet, lohnt sich ein Abstecher in die historische Lobby oder auf die Dachterrasse. Von dort habt ihr eine der schönsten Aussichten auf Pisa!

Tipp: Fragt das Personal nach den versteckten Geschichten des Hauses. Die Familie, die das Hotel führt, kennt viele spannende Anekdoten.

Piazza delle Vettovaglie

Der kleine, von Arkaden gesäumte „Viktualienmarkt“ gilt als das kulinarische Herz der Stadt. Diese Loggia wurde um 1545 auf Geheiß von Cosimo I. de’ Medici erbaut.

Menschen, die an Tischen im Freien in einem belebten italienischen Innenhof sitzen, im Hintergrund gelbe Gebäude und Bögen.
Piazza Vettovaglie © Siegbert Mattheis
Auf einem belebten Platz mit gelben Gebäuden und roten Sonnenschirmen sitzen Menschen an Tischen im Freien unter Arkaden.
Schon nachmittags füllen sich die Restaurants auf der Piazza © Siegbert Mattheis

Seit 1900 ist er die Heimat des ambulanten Obst- und Gemüsemarktes. Abends verwandelt er sich in das Zentrum des Nachtlebens, mit zahlreichen Restaurants und Clubs, die vor allem von vielen Student:innen der Stadt besucht werden.

Piazza Garibaldi und Borgo Stretto

Hier schlägt das Herz von Pisa! Der Platz  ist ein beliebter Treffpunkt der Pisaner:innen. Am einfachsten verabredet man sich direkt an der Bronzestatue von Giuseppe Garibaldi, ein Werk von Ettore Ferrari aus dem Jahr 1892.

Vier Menschen stehen am Sockel einer großen Statue im Freien auf einem belebten europäischen Platz mit Cafés.
Treffpunkt unter der Statue von Giuseppe Garibaldi © Siegbert Mattheis
Im Hintergrund sind eine ältere Frau und ein Mann zu sehen, die eine belebte Straße entlanggehen, die von Geschäften und Menschen gesäumt ist.
Einkaufsstraße Borgo Stretto © Siegbert Mattheis

Dann geht es entweder zu einem gemütlichen Einkaufsbummel auf dem Borgo Stretto oder auf der gegenüberliegenden Seite des Arno in den Corso Italia, der Fußgängerzone und Einkaufsmeile von Pisa. Das ist auch der direkte Weg vom Bahnhof in die Stadt.

Eine Frau und ein Mann sitzen draußen auf einer Backsteinmauer, sehen sich an und unterhalten sich.
Ein Date am Ufer © Siegbert Mattheis
Eine Frau in einem grauen Kapuzenpulli sitzt auf dem Bürgersteig und hält einen Roller in der Hand; im Hintergrund stehen E-Roller.
Warten auf Freunde © Siegbert Mattheis

Es ist einer der besten Plätze, um sich in ein Café zu setzen und das Leben der Pisaner:innen zu beobachten oder auch daran teilzuhaben.

Abends füllt sich der Platz mit Nachtschwärmer:innen, um in den umliegenden Gassen die angesagten Bars oder Clubs zu besuchen.

Vier Frauen stehen auf einer Straße; eine trägt einen Schleier und schreibt, während die anderen lächeln und eine in die Kamera winkt.
Vorbereitung für die Brautjungfern? © Siegbert Mattheis
Eine Konditorei namens „Bombolò“ mit einer Auslage voller Gebäck und einer roten Markise über dem Eingang.
Der kleine Laden mit den leckeren Donuts an der Ecke der Piazza Garibaldi © Siegbert Mattheis

Tipp: Probiert hier auch mal einen Bombolino bei Bombolò. Der kleine Betrieb ist berühmt für frisch frittierte, noch warme pisanische Krapfen: Die Teigstücke gehen über 30 Stunden lang auf und werden vor euren Augen zubereitet. Ihr könnt die warmen Teigringe frisch befüllen lassen, z.B. mit Vanillecreme, Schokolade, Nutella, Pistaziencreme, weißer Schokolade oder sizilianischer Ricotta … 😉

Giardino Scotto und die ehemalige Fortezza Nuova

Der Giardino Scotto in Pisa ist eine historische Grünanlage im Herzen der Stadt am Lungarno Fibonacci. Wir hatten sie eher zufällig entdeckt, als wir in der Hitze nach etwas Abkühlung gesucht hatten. Und genau das machen die Pisaner:innen hier auch gerne.

Eine hohe orangefarbene Mauer mit Bögen, ein belaubter Baum, Bänke und zwei Personen, die links im Schatten sitzen.
Entspannen hinter historischen Mauern © Siegbert Mattheis
Bronzeskulptur mit abstrakten menschlichen Figuren, die aus wirbelnden, strukturierten Formen im Freien hervortreten, im Hintergrund ist Grün zu sehen.
Sirenenskulptur im Garten © Siegbert Mattheis

Das Gelände wurde als Cittadella Nuova 1468 von den Florentinern während ihrer ersten Herrschaft über Pisa erbaut. Bei einem Aufstand zerstörten die Pisaner jedoch große Teile der Zitadelle. Danach wurde sie nach einem Entwurf des Architekten Giuliano da Sangallo wiederhergestellt.

Als sie als Festung Ende des 18. Jahrhunderts keinen militärischen Nutzen mehr bot, verkaufte Großherzog Leopold I. der Toskana sie an die wohlhabende Familie Scotto.

Die baute darin einen Palast und legte einen weiträumigen Garten an, der 1939 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Allerdings verkam der Giardino Scotto Ende des letzten Jahrhunderts zu einer Art Mülldeponie. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wurde der Park erst 2023 wieder eröffnet.

Unter einer geschmückten Pergola versammeln sich Menschen zu einer Feier; andere spazieren auf einem schattigen Parkweg in der Nähe.
Hier kommen die Familien zum Picknick zusammen © Siegbert Mattheis
Eine Person sitzt auf einer Bank in einem sonnigen Park, im Hintergrund sind ein Aquädukt und eine Freiluftbühne zu sehen.
Konzertbühne © Siegbert Mattheis

Heute ist es eine von den Pisaner:innen gern besuchte Grünfläche. Im Sommer finden hier regelmäßig Konzerte, Kulturveranstaltungen und ein beliebtes Open-Air-Kino statt. Dann verwandelt sich der Park am Abend in einen Treffpunkt für Einheimische.

Wenn ihr Glück habt oder offen seid für neue freundschaftliche Begegnungen, lädt man euch vielleicht auch zum Picknick ein 😉 .

Sehenswerte Museen

Museo delle Navi Antiche di Pisa

Das Museum ist eines der bedeutendsten Schifffahrtsmuseen Italiens. 1998 wurden bei Bauarbeiten am Bahnhof San Rossore nahe der Piazza dei Mircoli zufällig zahlreiche antike Schiffe entdeckt. Das feuchte Erdreich hatte die Wracks über fast zweitausend Jahre erstaunlich gut konserviert. Nach dieser außergewöhnlichen Entdeckung sprach man von einem Pompeji in der maritimen Version.

Ein uraltes, in einem Museum ausgestelltes Skelett eines Holzbootrumpfs, an dem Spanten und Planken zu erkennen sind.
Eines der geborgenen antiken Boote © Siegbert Mattheis
Auf einer Wandtafel sind Amphoren in verschiedenen Formen dargestellt, die ihre historischen Zeitlinien und Ursprünge zeigen.
Garum-Amphoren wie die Almagro im Museum in Pisa © Siegbert Mattheis

Aufwändige Restaurierung

Die Schiffe wurden aufwändig restauriert und gemeinsam mit ihrer Ladung in die Medici Arsenale aus dem 16. Jahrhundert am Ufer des Arno verfrachtet und ausgestellt.

Heute werden hier mehr als 30 restaurierte Schiffe aus der römischen Zeit ausgestellt. Hinzu kommen Tausende Fundstücke wie Amphoren, Werkzeuge, Tauwerk, Waffen und Alltagsgegenstände.

Ein antikes Holzschiffwrack, ausgestellt auf Metallstützen in einem Museum mit gewölbten Decken und heller Beleuchtung.
Selten gut erhaltenes Schiff aus Holz aus der Antike © Siegbert Mattheis
Ein menschliches und ein Hunde-Skelett, die teilweise im Sand vergraben sind und nebeneinander an einer archäologischen Ausgrabungsstätte liegen.
Auch das Skelett eines Seemanns, der im Tod noch seinen Hund umarmt, wurde gefunden © Siegbert Mattheis

Bei weiteren Ausgrabungen wurden auch viele Hinterlassenschaften aus der Etruskerzeit geborgen, die hier ebenfalls gezeigt werden. Sie belegen, dass Pisa bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. besiedelt war.

Selbst wer sich normalerweise wenig für Archäologie interessiert, dürfte hier überrascht werden.

Erst seit 2019 ist das Museum für die Öffentlichkeit zugänglich.

Museo della Grafica im Palazzo Lanfranchi

Das Grafikmuseum von Pisa ist seit 2007 im Palazzo Lanfranchi untergebracht und ein zauberhafter Geheimtipp. Dieser Palast aus dem 13. Jahrhundert wurde 1952 von der Gemeinde Pisa gekauft und in den 1980er Jahren umfassend renoviert.

Dichte, schwarze, sich kreuzende Linien bilden abstrakte geometrische Muster auf weißem Hintergrund.
Schenkung © Siegbert Mattheis
Eine Person steht auf einer Innentreppe unter einem Glasdach, neben unverputzten Ziegelwänden und abstrakten Kunstwerken.
Das lichtdurchflutete Treppenhaus des Palazzo © Siegbert Mattheis
An einer Backsteinwand mit einem Metallgitter hängen sechs gerahmte Schwarz-Weiß-Cartoonzeichnungen.
Comics © Siegbert Mattheis

Es beherbergt die Universitätssammlungen des Kabinetts für Zeichnungen und Drucke des Fachbereichs Kunstgeschichte sowie eine Sammlung zeitgenössischer Grafiken, darunter viele Schenkungen der Künstler:innen.

Auch der Palazzo selbst ist sehenswert. Die historischen Räume mit ihren hohen Decken und Fenstern verleihen den wechselnden Ausstellungen einen besonderen Rahmen.

Eine Frau hockt in einer Kunstgalerie neben einer kleinen weißen Eselstatue und streicht ihr sanft über den Kopf.
😉 © Siegbert Mattheis
Botanische Illustration von rosa Rosen mit handschriftlichen Notizen und Farbmuster auf einem strukturierten weißen Hintergrund.
Macht Lust auf Analoges © Siegbert Mattheis

Dieses charmante Museum hat mir wieder Lust auf rein analoges Zeichnen und Schreiben gemacht. Auf die Haptik eines feinen Papiers und den unnachahmlichen Geruch nach Druckerschwärze, Farbe und Tinte.

Der Eintritt ist mit 4 Euro sehr günstig und an jeden 1. Sonntag im Monat kostenlos. Dennoch sind die Besucher:innenzahlen sehr überschaubar. Wir waren an dem Tag nahezu die einzigen.

Siegbert Mattheis

Älterer Mann mit weißem Haar und Bart, trägt ein dunkles Hemd und blickt mit einem leichten Lächeln in die Kamera.

Siegbert Mattheis, Jahrgang 1959, ist seit seinem ersten Italienaufenthalt 1977 vom mediterranen Lebensgefühl begeistert. Seitdem bereist er mehrmals im Jahr die Länder rund um das Mittelmeer. Nach seinen Studien Kommunikationsdesign, Philosophie, Wissenschaftstheorie und Kunstgeschichte gründete er eine Werbeagentur, die er seit 1998 gemeinsam mit seiner Frau Claudia Mattheis führt. 2002 bauten beide gemeinsam AmbienteMediterran.de auf, das inzwischen größte Lifestyle-Magazin rund um die mediterrane Kultur. Darüber hinaus ist er Fachjournalist und Fotograf, begeisterter Hobbykoch und Liebhaber stilvoller Einrichtung. Gründliche Recherche und Liebe zum Detail gehören zu seinen Leidenschaften. Mit seiner Frau lebt er in Berlin Prenzlauer Berg.

Praktische Tipps und weitere Fragen

Ja. Viele Besucher:innen bleiben nur zwei oder drei Stunden und sehen ausschließlich den Schiefen Turm. Das wird der Stadt nicht gerecht. Wenn ihr mindestens einen ganzen Tag oder sogar zwei Tage einplant, könnt ihr auch die weniger bekannten Sehenswürdigkeiten, schöne Parks, interessante Museen und das lebendige Zentrum kennenlernen.

  • 3 bis 4 Stunden: Schiefer Turm und Piazza dei Miracoli.
  • 1 Tag: Zusätzlich Altstadt, Arno-Ufer und einige Museen.
  • 2 Tage: Auch Geheimtipps, Botanischer Garten, Stadtviertel abseits der Touristen und entspanntes Genießen in Cafés und Restaurants.

Mit dem Flugzeug: Pisa wird von vielen Destinationen und Airlines angeflogen. Der Flughafen ist nur 10 Minuten vom Zentrum entfernt.

Mit der Bahn: Der Bahnhof Pisa Centrale liegt fußläufig vom Arno und dem Zentrum entfernt.

Angenehm sind die Monate April bis Juni sowie September und Oktober. Dann ist es warm, aber nicht so heiß wie im Hochsommer. Im Juli und August können die Temperaturen deutlich über 30 Grad steigen.

Am besten besucht ihr den Schiefen Turm direkt nach der Öffnung oder am späten Nachmittag. Dann sind häufig weniger Besucher unterwegs. Außerdem eignet sich das Licht zu diesen Tageszeiten besonders gut zum Fotografieren.

Eine vorherige Reservierung ist besonders in der Hauptsaison sinnvoll. Für die Besteigung werden feste Zeitfenster vergeben. Beliebte Termine können frühzeitig ausgebucht sein.

Ja. Der Aufstieg führt über knapp 300 Marmorstufen. Während des Aufstiegs ist die Neigung des Turms deutlich zu spüren. Der Treppenaufgang ist eng und nicht barrierefrei.

Ja. Der Turm wurde über viele Jahre aufwendig stabilisiert und wird kontinuierlich überwacht. Er ist für Besucher geöffnet und gilt nach den durchgeführten Sicherungsmaßnahmen als stabil.

Größere Taschen und Rucksäcke dürfen in der Regel nicht mit auf den Turm genommen werden. Sie müssen vor dem Aufstieg in der dafür vorgesehenen Gepäckaufbewahrung abgegeben werden.

Ja. Die historische Innenstadt ist überschaubar. Die meisten wichtigen Sehenswürdigkeiten liegen in fußläufiger Entfernung. Vom Hauptbahnhof bis zur Piazza dei Miracoli benötigt ihr zu Fuß ungefähr 25 bis 30 Minuten.

Viele Straßen, Plätze und Außenanlagen könnt ihr kostenlos besichtigen. Dazu gehören unter anderem:

  • die Piazza dei Miracoli
  • die Piazza dei Cavalieri
  • der Borgo Stretto
  • die Uferpromenaden am Arno
  • die Piazza delle Vettovaglie
  • das Keith-Haring-Wandbild „Tuttomondo“
  • verschiedene Kirchen und historische Plätze

Für den Turm, den Domkomplex und die meisten Museen benötigt ihr dagegen ein Ticket.

Abseits des Schiefen Turms gibt es mehrere weniger bekannte Sehenswürdigkeiten:

  • Orto e Museo Botanico
  • Museo delle Navi Antiche di Pisa
  • Giardino Scotto und Fortezza Nuova
  • Chiesa del Santo Sepolcro
  • Palazzo Blu
  • Museo della Grafica im Palazzo Lanfranchi
  • Cittadella und Arsenale Repubblicano
  • Royal Victoria Hotel

Pisa ist in vielen Bereichen günstiger als Florenz oder Venedig. Rund um die Piazza dei Miracoli können Restaurants, Cafés und Souvenirs allerdings deutlich teurer sein. Preiswertere Lokale findet ihr meist in der Altstadt, rund um die Piazza delle Vettovaglie und in den Seitenstraßen.

Verlasst für die Restaurantsuche am besten die unmittelbare Umgebung des Schiefen Turms. Rund um den Borgo Stretto, die Piazza delle Vettovaglie und in den Seitenstraßen des Corso Italia findet ihr zahlreiche Trattorien, Weinbars und kleinere Restaurants.

Ein Blick auf die aktuelle Speisekarte und die Preise vor dem Restaurant schützt vor unangenehmen Überraschungen.

Typische Gerichte und Spezialitäten aus Pisa und der Toskana sind:

  • Cecina, ein dünner Fladen aus Kichererbsenmehl
  • Pappa al Pomodoro
  • Ribollita
  • toskanische Crostini
  • Gerichte mit Wildschwein
  • Bistecca alla Fiorentina
  • Cantuccini mit Vin Santo

In Pisa gibt es öffentliche Brunnen und Möglichkeiten zum Auffüllen einer Trinkflasche. Da einzelne Anlagen vorübergehend außer Betrieb sein können, solltet ihr euch vor Ort vergewissern, ob das Wasser ausdrücklich als Trinkwasser ausgewiesen ist.

Der Flughafen Galileo Galilei liegt sehr nah am Stadtzentrum. Mit dem PisaMover erreicht ihr den Hauptbahnhof in wenigen Minuten. Alternativ könnt ihr ein Taxi nehmen. Je nach Gepäck und Ziel ist selbst ein Fußweg grundsätzlich möglich.

Für die Besichtigung der Stadt benötigt ihr kein Auto. Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden. Ein Auto ist wegen der eingeschränkten Zufahrtsbereiche, des Verkehrs und der Parkplatzsuche eher unpraktisch.

In Teilen der Innenstadt gelten verkehrsbeschränkte Zonen, die sogenannte Zona a Traffico Limitato, kurz ZTL. Die Einfahrten werden teilweise mit Kameras kontrolliert. Wer ohne Berechtigung hineinfährt, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Prüft deshalb vor der Anreise genau, ob eure Unterkunft innerhalb einer ZTL liegt und ob das Hotel euer Kennzeichen registrieren kann.

Am unkompliziertesten sind größere Parkplätze außerhalb der verkehrsbeschränkten Innenstadt. Von dort könnt ihr zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiterfahren. Achtet auf die farbliche Kennzeichnung der Parkflächen und die Angaben an den Parkautomaten.

Ja. Der Schiefe Turm fasziniert auch Kinder. Die Grünflächen rund um die Piazza dei Miracoli bieten Platz für eine Pause. Für Familien sind außerdem das Museum der antiken Schiffe und der Botanische Garten interessant.

Viele Straßen und Plätze der Innenstadt sind grundsätzlich zugänglich. Kopfsteinpflaster, hohe Bordsteine und ältere Gebäude können die Fortbewegung jedoch erschweren. Der Schiefe Turm selbst ist wegen der zahlreichen Treppen nicht barrierefrei.

Bei Museen und einzelnen Sehenswürdigkeiten solltet ihr die aktuellen Zugangsbedingungen vor dem Besuch prüfen.

Pisa gilt grundsätzlich als gut bereisbare Stadt. An stark besuchten Orten, im Bereich des Bahnhofs und in öffentlichen Verkehrsmitteln solltet ihr jedoch auf Taschen, Smartphones und Wertsachen achten. Sichtbar im Auto zurückgelassenes Gepäck solltet ihr vermeiden.

Ja. Zwischen Pisa und Florenz fahren regelmäßig Regionalzüge. Die Fahrzeit beträgt je nach Verbindung ungefähr eine Stunde. Pisa eignet sich deshalb sowohl als Tagesausflug von Florenz als auch als Ausgangspunkt für weitere Reisen durch die Toskana.

Von Pisa aus erreicht ihr zahlreiche interessante Ziele:

  • Lucca
  • Livorno
  • Viareggio
  • Marina di Pisa
  • San Giuliano Terme
  • Florenz
  • Volterra
  • die Cinque Terre

Siehe auch Die schönsten Orte der Toskana

orangefarbene Häuser um den ovalen Platz

Das Zentrum von Lucca © Fotolia, XtravanagT

Ja. Die nächstgelegenen Badeorte sind Marina di Pisa, Tirrenia und Calambrone. Sie liegen westlich beziehungsweise südwestlich der Stadt und sind mit Bus oder Auto erreichbar.

Marina di Pisa besitzt überwiegend befestigte Küstenabschnitte und Kiesbereiche. In Richtung Tirrenia und Calambrone findet ihr mehr Sandstrände.

Zu den bekanntesten Veranstaltungen gehören:

  • Luminara di San Ranieri: Die Fassaden entlang des Arno werden mit Tausenden Lichtern geschmückt.
  • Regata di San Ranieri: Ein traditionelles Bootsrennen auf dem Arno.
  • Gioco del Ponte: Ein historischer Wettkampf zwischen verschiedenen Stadtteilen.

Termine, Zugangsregelungen und der genaue Ablauf können sich ändern. Prüft deshalb vor eurer Reise den aktuellen Veranstaltungskalender.

Ja. Im Winter ist Pisa deutlich ruhiger als im Frühjahr oder Sommer. Viele Sehenswürdigkeiten lassen sich dann ohne große Besuchermengen besichtigen. Allerdings können die Tage regnerisch und kühl sein. Zudem gelten bei manchen Einrichtungen verkürzte Öffnungszeiten.

Beliebte Fotomotive sind:

  • der Schiefe Turm und die Piazza dei Miracoli
  • die Piazza dei Cavalieri
  • die Arno-Ufer bei Sonnenuntergang
  • der Borgo Stretto
  • das Keith-Haring-Wandbild „Tuttomondo“
  • die Cittadella mit dem Torre Guelfa
  • die farbigen Fassaden entlang des Lungarno

Zuletzt aktualisiert im August 2026 von Siegbert Mattheis

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