Getaria an der baskischen Küste: Gegrillter Fisch, Txakoli und große Geschichte

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Wir waren im September in Getaria und empfanden den Ort als echten Geheimtipp. Natürlich ist das Dorf im Baskenland aber kein unentdeckter weißer Fleck mehr.

Denn auf den ersten Blick ist Getaria ein malerisches Fischerdorf an der baskischen Küste. Aber auf den zweiten Blick fragt man sich, wie ein Ort mit nur wenigen Tausend Einwohnern so viele Persönlichkeiten und Geschichten hervorbringen konnte.

Hier wurde ein Seefahrer geboren, der die erste Weltumsegelung vollendete. Hier kam einer der einflussreichsten Modeschöpfer des 20. Jahrhunderts zur Welt. Und eine berühmte Sängerin und Mutter des Opernstars Placido Domingo wure hier geboren. Außerdem wachsen rund um den Ort die Reben für einen Wein, der schmeckt, als hätte man die raue Atlantikluft gleich mit ins Glas gefüllt.

Getaria ist aber auch ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge nach Bilbao, Gernika oder Donostia San Sebastián. Doch verglichen damit wirkt der Ort angenehm überschaubar, bodenständig und wunderbar entspannt. Am Hafen wird gearbeitet, über den Gassen hängt Wäsche an den Balkonen, vor den Restaurants glüht die Holzkohle und über allem liegt der Duft von Meer und gegrilltem Fisch.

Hafen mit vor Anker liegenden Booten, einer Palme im Vordergrund und Stadtgebäuden unter einem blauen Himmel mit Wolken.
Blick vom Hafen auf Getaria © Siegbert Mattheis
Ein Küstendorf am Meer, umgeben von grünen Weinbergen und Hügeln unter einem strahlend blauen Himmel.
Getaria © Siegbert Mattheis
Eine schmale Kopfsteinpflasterstraße, gesäumt von bunten Häusern und Balkonen an einem sonnigen Tag, an dem Wäsche draußen trocknet.
Seitengasse in der Altstadt © Siegbert Mattheis

Wo liegt Getaria?

Getaria liegt rund 25 Kilometer westlich von San Sebastián. Das historische Zentrum schiebt sich auf einem schmalen Küstenstreifen zwischen Weinberge und Kantabrisches Meer. Direkt davor erhebt sich der Berg San Antón, dessen Umriss an eine Maus erinnert. Deshalb nennen ihn die Einheimischen Ratón de Getaria, die Maus von Getaria. Der frühere Inselberg ist bereits seit Mitte des 15. Jahrhunderts durch einen Damm mit dem Festland verbunden.

Eine Reihe geparkter Autos neben Gebäuden am Wasser, hinter denen sich unter einem strahlend blauen Himmel ein grüner Hügel erhebt.
San Anton, die "Maus" von Getaria © Siegbert Mattheis

Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Getaria sehen?

Trotz seiner geringen Größe hat Getaria doch einiges an Sehenswertem zu bieten:

1. Die Altstadt

Getarias historischer Kern ist mit nur vier parallelen Gassen klein, aber voller schöner Details. Sie sind dazwischen mit Treppen und schmalen Gässchen miteinander verbunden.

Eine schmale Kopfsteinpflasterstraße, auf der zwei Menschen spazieren gehen, von denen einer winkt; gesäumt von hohen, farbenfrohen Gebäuden.
Es geht sehr entspannt zu in Getaria © Siegbert Mattheis
Menschen spazieren entlang einer steinernen Mole in einer Küstenstadt, im Hintergrund sind Gebäude und eine Kirche zu sehen.
Geatria im 19. Jahrhundert © Foto: Siegbert Mattheis

In der Hauptgasse Kale Nagusia mit vielen kleinen Restaurants flanieren die Tourist:innen hinunter zum Hafen, die Seitengassen sind hingegen sind nahezu leer. Dort findet ihr aber auch noch einige mittelalterliche Gebäude, kleine Geschäfte und Wohnhäuser.

Der modernere Teil des Ortes erstreckt sich auf der südlichen Seite der Durchgangsstraße den Berg hinauf. Glücklicherweise kann man mit Rolltreppen und einem Aufzug ohne große Anstrengung bis ganz oben gelangen. Dort findet ihr auch einen großen Supermarkt und einige kostenlose Parkplätze.

Großes Wandgemälde einer älteren Frau an einer gelben Wand, neben einer Klippe mit Blick auf das Meer unter blauem Himmel.
Berührende Street Art © Siegbert Mattheis

2. Die Kirche San Salvador

Eine ungewöhnliche Kirche! Von außen wirkt San Salvador fast wie eine Festung (so war sie auch gedacht) und innen ist sie ziemlich schräg, im wahrsten Sinne des Wortes. Der Boden steigt wegen des felsigen Untergrundes leicht an, die Wände laufen zur Apsis hin aufeinander zu und man findet wenig symmetrische Linien.

Innenraum einer gotischen Kirche mit Gewölbedecke, Buntglasfenstern, Altar und Holzbänken.
Ziemlich schräge Kirche San Salvador © Siegbert Mattheis
Sonnenlicht fällt durch kunstvoll verzierte Buntglasfenster mit filigranen Mustern in einem Bogen im gotischen Stil.
Kirchenfenster © Siegbert Mattheis

Wir fanden sie ziemlich urig, wenn man das von einer Kirche sagen kann. Denn der Bau entwickelte sich in mehreren Phasen und wurde gewissermaßen „rückwärts“ erweitert: nicht wie üblich vom Chor zum Eingang, sondern vom Eingang in Richtung Apsis.
1895 wurde die Kirche zum Nationaldenkmal erklärt. Der baskische Bildhauer Jorge Oteiza bezeichnete sie als „Kathedrale der baskischen Kirchen“.

Und sie steht direkt über dem geduckten, tunnelartigen Eingang vom Hafen zum Dorf, der Katrapona, von den Einheimischen liebevoll Pia-Pia genannt.

3. Die Katrapona

Die Katrapona ist etwas Besonderes. Der gewölbte Durchgang führt unter der Kirche hindurch von der Altstadt zum Hafen. Er war Teil der mittelalterlichen Verteidigungsanlage.

Der Boden war früher etwas tiefer gelegen. Das erkennt man an den gotischen Stürzen, durch die man mittendrin in die Kapelle der Barmherzigkeit, die als Krypta der Kirche fungiert, blicken kann. Traditionell soll man eine Münze in die Kapelle werfen, wenn man den Wunsch hat, wiederzukommen (was wir nur wärmstens empfehlen können;) ).

Gleich daneben findet ihr das Tourismusbüro, in dem man auch gut noch einige Stützmauern der Kirche sehen kann.

4. Der Hafen und die Fischrestaurants

Rund um den Hafen „stört“ die riesige moderne Fischverarbeitungshalle etwas den mittelalterlichen Gesamteindruck. Aber klar, sie ist keine dekorative Kulisse, sondern Teil des lebendigen Ortes, der vom Fischfang lebt. Aber dafür entschädigen die absolut frischen Fische, die in den Restaurants am Hafen und in der Altstadt traditionell über Holzkohle köstlich gegrillt werden.

Vor dem Grillen werden sie gesalzen und mit einer Mischung aus Olivenöl, Limettensaft und Knoblauch übergossen, mehr braucht es nicht. Einige dieser renommierten Fischrestaurants wie das Iribar sind weit über das Baskenland hinaus bekannt und entsprechend teuer und schnell ausgebucht. Aber gute Grillküche findet ihr dennoch fast überall in Getaria, wie z. B. die empfehlenswerten Restaurants Mayflower und Amona Maria auf der Terrasse mit Blick auf den Hafen.

5. Das Cristóbal Balenciaga Museum

Wir hatten ein eher kleines, dörfliches Museum erwartet. Aber das stylishe Museum verbindet einen modernen Baukörper mit dem historischen Aldamar-Palast.

Ein Gebäude aus rotem Backstein mit Balkonen und einem Satteldach, das auf einem grasbewachsenen Hügel unter einem strahlend blauen Himmel steht.
Balenciaga-Museum © Siegbert Mattheis

Seine Sammlung widmet sich Balenciagas Leben, seiner handwerklichen Präzision und seinem Einfluss auf die Modegeschichte. Wir sind nun keine passionierten Fashionistas und wussten vorher nicht viel über ihn. Daher waren wir total überrascht, wie viele seiner Kreationen und die seiner Schüler wie Givenchy wir doch aus Filmen oder Magazinen kannten.

Kein Wunder, denn der Gründer selbst galt als „König der Haute Couture“ und kleidete die elegantesten Frauen seiner Zeit ein. Zu den berühmtesten Kundinnen von Balenciaga gehörten Grace Kelly, Ava Gardner, Audrey Hepburn, Ingrid Bergman, Marlene Dietrich und Jackie Kennedy.
Heutige Stars wie Nicole Kidman, Carey Mulligan, Salma Hayek, Michelle Yeoh, Naomi Watts, Isabelle Huppert oder Angelina Jolie führen die Tradition fort und tragen Balenciaga.

6. Das Elkano-Denkmal und Elkano, Mundubira Espazioa

Das monumentale Elkano-Denkmal an der oberen Straße ist kaum zu übersehen. Es wurde zum 400. Jahrestag der Weltumsegelung 1925 eingeweiht.

Im Inneren erinnert eine Gedenkhalle an den Seefahrer und die nur 17 Männer aus unterschiedlichen Nationen, die mit ihm zurückkehrten. Ursprünglich war die Expedition mit 248 Seeleuten gestartet. Ergänzend informiert der Ausstellungsraum Elkano, Mundubira Espazioa über die erste Weltumsegelung und ihren historischen Zusammenhang. Zwei weitere Denkmale, je eine Statue aus Marmor von 1881 und eine aus Bronze, ursprünglich von 1861 stehen im Dorf.

7. Der Monte San Antón, die „Maus von Getaria“

Wenn ihr genug Zeit habt, solltet ihr auch einen Spaziergang auf den San Antón unternehmen. Ein Weg führt rund um den Berg zu Aussichtspunkten, dem Leuchtturm und dem früheren Wachtposten. Der Aufstieg ist leichter, als er aussieht, man kann es gut in einer Viertelstunde bis 20 Minuten schaffen 😉 . Festes Schuhwerk ist sinnvoll, besonders nach Regen, denn die Wege können feucht und rutschig sein.

Als Belohnung wartet unten das unkomplizierte Selbstbedienungs-Restaurant Ketarri mit leckeren Pintxos und einem perfekten Sundowner-Blick übers Meer.

8. Die Strände Malkorbe und Gaztetape

Malkorbe liegt geschützt östlich des Hafens und eignet sich wegen der geschützten Lage und dem somit ruhigeren Wasser eher zum Baden mit Kindern.

Ein Sandstrand mit Sonnenbadenden, das blaue Meer mit Booten und grüne Hügel unter einem strahlend blauen Himmel.
Der Familienstrand Malkorbe © Siegbert Mattheis
Ein Sandstrand mit klarem, blauem Wasser, eine Steinbrücke und grüne Hügel unter strahlend blauem Himmel.
Der bei Surfern beliebte Strand Gaztetape, hier bei ruhigem Wetter © Siegbert Mattheis

Gaztetape auf der Westseite des San Antón ist kleiner und stärker dem offenen Meer ausgesetzt. Dort finden auch Surfer bessere Bedingungen. Allerdings sind dort auch Flysch-Ablagerungen zu finden, die nur bei Ebbe sichtbar sind; bei Flut liegen sie nur knapp unter Wasser. Wenn man unachtsam darüber schwimmt, kann man sich dort gerne ein paar böse Schrammen holen.

9. Die Txakoli-Weinberge

Rund um Getaria wachsen die Reben teilweise mit Blick aufs Meer. Der Wein der geschützten Herkunftsbezeichnung Getariako Txakolina wird vor allem aus der weißen Rebsorte Hondarrabi Zuri gekeltert.

Typisch sind Frische, deutliche Säure und je nach Ausbau eine leichte natürliche Kohlensäure.
Einige Weingüter bieten auch Führungen und Verkostungen an. Spontan vorbeizufahren ist nicht immer erfolgreich. Reserviert am besten vorher.

Was ist der Ursprung von Getaria?

Nachdem Alfons VIII. von Kastilien das Gebiet im Jahr 1200 erobert hatte, bestätigte er die Rechte Getarias 1209. Dieses Jahr gilt daher häufig als offizielles Gründungsjahr, obwohl die Siedlung und wohl auch ihre Privilegien älter sind. Denn bei Ausgrabungen wurden auch Spuren aus römischer Zeit gefunden. Als befestigte Hafenstadt entstand Getaria jedoch erst im Mittelalter.

Die Lage zwischen Land und Meer bestimmte die Entwicklung. Getaria wurde zum Handels-, Fischerei- und Walfanghafen. Der harpunierte Wal im Stadtwappen erinnert noch heute daran, wie wichtig der Walfang im Mittelalter und in der frühen Neuzeit für den Ort war.

1397 trat in der Kirche San Salvador die Bruderschaft von Gipuzkoa zusammen, eine Vorläuferin der späteren Provinzordnung. Getaria erlebte danach jedoch nicht nur Wohlstand. Kriege, Angriffe und Brände zerstörten Teile der Stadt wiederholt. 1638 wurde die Bucht zum Schauplatz einer Seeschlacht zwischen einer französischen und einer spanischen Flotte. Auch während der napoleonischen Kriege nahm der Ort schweren Schaden.

Warum Getaria auf uns so sympathisch wirkt

Die Menschen hier sind sehr entspannt und ausgesprochen freundlich. Abends, wenn die meisten Tagesurlauber abgereist sind, trifft sich gefühlt das halbe Dorf auf der großen Terrasse am Hafen. Familien mit kleinen Kindern, Jugendliche, Mitglieder des Rudervereins von Getaria und ältere Menschen feiern sich und das Leben bei eine Glas Txakoli, einem Wermut oder einem Kalimotxo (Rotwein mit Cola, bei uns scherzhaft als „Kalte Muschi“ übersetzt 😉 , der hier im Baskenland 1972 erfunden wurde.

Welche berühmten Söhne und Töchter stammen aus Getaria?

Für seine Größe besitzt Getaria eine erstaunliche Dichte berühmter Persönlichkeiten. Zwei Namen kennt fast die ganze Welt. Eine bedeutende Tochter des Ortes ist dagegen außerhalb Spaniens weit weniger bekannt.

Elkano, der erste Weltumsegler

Juan Sebastián Elkano (spanisch Elcano) wurde um 1487 in Getaria geboren, sein Geburtshaus überblickte die Bucht Gaztetape, einige Grundmauern stehen noch dort. Elkano gehörte zur Expedition, die 1519 unter Ferdinand Magellan aufbrach, um auf westlichem Weg die Gewürzinseln zu erreichen.
Magellan starb 1521 auf den Philippinen. Elkano übernahm das Kommando über die verbliebene Victoria und führte sie über den Indischen Ozean und um das Kap der Guten Hoffnung zurück nach Spanien. Am 6. September 1522 erreichten lediglich 18 Männer der ursprünglich rund 240 Expeditionsteilnehmer Sanlúcar de Barrameda. Damit war die erste belegte Weltumsegelung vollendet.
Getaria erinnert an vielen Stellen an Elkano. In der Kirche San Salvador befindet sich außerdem eine Gedenkplatte, die bereits 1671 zu Ehren des Seefahrers angebracht wurde.

Pepita Enbil: die Königin der Zarzuela

Josefa „Pepita“ Enbil Etxaniz wurde 1918 in Getaria geboren und war die Mutter des Opernstars Placido Domingo. Die Sopranistin gehörte zu den bedeutenden Interpretinnen der Zarzuela, einer spanischen Form des Musiktheaters, und wurde als „Königin der Zarzuela“ bekannt. Nach Auftritten in Spanien zog sie mit ihrem Ehemann, dem Bariton Plácido Domingo Ferrer, nach Mexiko. In Getaria erinnert unter anderem ihr Geburtshaus an Pepita Enbil und eine Musikschule.

Cristóbal Balenciaga: vom Fischersohn zum Meister der Haute Couture

Cristóbal Balenciaga Eizaguirre wurde 1895 in Getaria geboren. Sein Vater war Fischer, seine Mutter Schneiderin. Sie arbeitete unter anderem für die Familie der Markgrafen von Casa Torres, die ihre Sommer in Getaria verbrachte. So kam der junge Balenciaga früh mit Stoffen, Handwerk und der eleganten Kleidung wohlhabender Kundinnen in Berührung.
Später eröffnete er Modehäuser in San Sebastián, Madrid und Barcelona. 1937 präsentierte er seine erste Pariser Kollektion. Mit präzisen Schnitten, skulpturalen Volumen und neuen Silhouetten prägte er die Haute Couture entscheidend.

Wir wünschen euch einen wunderschönen Aufenthalt in dem Fischerdorf und möglichst gutes Wetter!

Siegbert Mattheis

Älterer Mann mit weißem Haar und Bart, trägt ein dunkles Hemd und blickt mit einem leichten Lächeln in die Kamera.

Siegbert Mattheis, Jahrgang 1959, ist seit seinem ersten Italienaufenthalt 1977 vom mediterranen Lebensgefühl begeistert. Seitdem bereist er mehrmals im Jahr die Länder rund um das Mittelmeer. Nach seinen Studien Kommunikationsdesign, Philosophie, Wissenschaftstheorie und Kunstgeschichte gründete er eine Werbeagentur, die er seit 1998 gemeinsam mit seiner Frau Claudia Mattheis führt. 2002 bauten beide gemeinsam AmbienteMediterran.de auf, das inzwischen größte Lifestyle-Magazin rund um die mediterrane Kultur. Darüber hinaus ist er Fachjournalist und Fotograf, begeisterter Hobbykoch und Liebhaber stilvoller Einrichtung. Gründliche Recherche und Liebe zum Detail gehören zu seinen Leidenschaften. Mit seiner Frau lebt er in Berlin Prenzlauer Berg.

Siegbert Mattheis, Jahrgang 1959, ist seit seinem ersten Italienaufenthalt 1977 vom mediterranen Lebensgefühl begeistert. Seitdem bereist er mehrmals im Jahr die Länder rund um das Mittelmeer. Nach seinen Studien Kommunikationsdesign, Philosophie, Wissenschaftstheorie und Kunstgeschichte gründete er eine Werbeagentur, die er seit 1998 gemeinsam mit seiner Frau Claudia Mattheis führt. 2002 bauten beide gemeinsam AmbienteMediterran.de auf, das inzwischen größte Lifestyle-Magazin rund um die mediterrane Kultur. Darüber hinaus ist er Fachjournalist und Fotograf, begeisterter Hobbykoch und Liebhaber stilvoller Einrichtung. Gründliche Recherche und Liebe zum Detail gehören zu seinen Leidenschaften. Mit seiner Frau lebt er in Berlin Prenzlauer Berg.

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