„Mein Sardinien“ von Hans-Ulrich Treichel

Cover Mein Sardinien © Mare VerlagEin Reisebuch, ein Stück Autobiografie, vielleicht ein Roman – in jedem Fall aber eine Liebesgeschichte, die so schön und traurig ist wie die Insel selbst.

Im vertrauten Treichel-Ton – heiter, ironisch,
melancholisch – erzählt der Autor von seinem Sardinien und davon, wie es war, der Sehnsucht nach dem Süden zu folgen.

Mein Sardinien – Eine Liebesgeschichte…

Er ist unerlöst, unerlöst »wie der Tristanakkord«, der junge Doktorand
aus Berlin, und er leidet unter einer Italiensehnsucht, wie sie vor ihm
höchstens Goethe kannte. Auf dem Rückweg von der Philharmonie, wo
er als Türschließer arbeitet, betritt er aus Neugier eine italienische Bar
auf der Schöneberger Hauptstraße, und auch wenn er hier nicht den
Süden findet, »nicht Italien, wo die Mandolinen spielten und die Zitronen
blühten«, so findet er doch immerhin Cristina, eine Südsardin mit
undurchdringlichem Blick, die am Aluminiumtresen und unter
Neonröhren ihr Geld verdient. Wochen später wagt er eine schüchterne
Liebeserklärung, und zu seiner eigenen Überraschung werden die beiden
ein Paar. Als Cristina beschließt, nach Sardinien zurückkehren, in ihren
Heimatort Sant’ Antioco im Süden der Insel, packt auch er seine Koffer,
denn eine Trennung kann er sich nicht vorstellen. Und ist es nicht die
Erfüllung eines Traums: künftig in zwei Welten zu leben, in Schöneberg
und Sant’ Antioco? Und irgendwann vielleicht dem Lärm der
Schöneberger Hauptstraße und dem Berliner Novemberhimmel ganz zu
entkommen? Mit wenig Gepäck und vielen Hoffnungen machen sich die
beiden auf den Weg . . .

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Bildnachweis: Cover Mein Sardinien © Mare Verlag

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