Mediterrane Obstgehölze für Garten und Terrasse

das Bild zeigt Orangen am BaumSoll der Garten auf besondere Weise gestaltet werden, dann sind mediterrane Obstbäume und Pflanzen genau das Richtige. Ob Kiwis, Orangen oder Zitronen – Diese Bäume sorgen für ein ganz besonderes Flair im heimischen Garten. So wirkt der Garten nicht nur sehr interessant, sondern er bietet auch ein schönes Bild.

das Bild zeigt große Orangen am BaumOliven, Feigen und Co.

In den meisten Gärten wachsen heimische Obstsorten, aber wenn das Außergewöhnliche bevorzugt wird, dann sind auch Zitronen, Apfelsinen und Oliven ein ganz besonderer Hingucker. Feigen sind ebenfalls sehr beliebt und eignen sich nebenbei auch noch hervorragend als Sichtschutz. Sie sorgen für ein mediterranes Flair in jedem Garten. Aber auch Kletterpflanzen wie Kiwis sehen sehr schön aus. Allerdings ist bei den exotischen Bäumen einiges zu beachten, denn nicht alle Pflanzen sind winterhart. Mangos sind sehr gut geeignet, da diese auch im Winter draußen überleben.

Überwintern ist wichtig

Die meisten Exoten sind Kübelpflanzen und sollten den Winter über geschützt auf der Terrasse stehen, damit sie nicht erfrieren und auch der Kübel sollte gut eingepackt werden. Andere Sorten wie Kiwis sind im Herbst zu pflanzen, wenn der Boden noch warm ist. Dann wachsen sie noch gut an und werden auch den Winter gut überstehen. Für eine erfolgreiche Kiwizucht braucht man eine weibliche und eine männliche Pflanze, da diese zweihäusig sind. Sie bedürfen aber einer ausgeprägten Pflege. Weit einfacher zu halten sind mediterrane Pflanzen wie z.B. die Feigen. Diese zeigen sich als Feingehölze und wachsen strauchig. Feigenbäume werden bis zu 6 Meter hoch. Sehr schön sind die blauen oder auch gelben Sorten, die dem Garten ein ganz besonderes Flair verleihen. Auch wenn sie in einem sehr kalten Winter einen Frostschaden erlebt haben, treiben sie von unten mit neuen Trieben. Diese Pflanzen sind sehr dankbar.

Ein Indianer im eigenen Garten

Ganz besonders exotisch ist der Nordamerikanische Bananenbaum, auch Paw Paw genannt. Dieser Baum zeigt sich mit traumhaft schönen, fast schwarzen Blüten. Er gehört zur Gattung der Rahmapfelgewächse und ist besonders winterhart. Er ist ferner laubabwerfend und kann bis zu 8 Meter hoch werden. Ganz besonders interessant ist sein Obst, das sich als Banane, Mango und Pfirsich in nur einer Frucht darstellt. Der Bananenbaum wächst etwa 30 Zentimeter im Jahr. Seine sehr großen Blätter, die bis zu 20 Zentimeter lang werden und eine längliche Form aufweisen, haben im Herbst eine goldgelbe Färbung. Der Baum bildet eine hochovale Krone, die etwa einen Durchmesser von 2,5 Metern hat. Die purpurfarbene Blüte erscheint im Mai und hat mehrere Fruchtknoten. Von August bis Oktober wachsen die Früchte. Durch leichtes Drehen lassen sich die köstlichen Früchte von den kurzen Fruchtstielen lösen, an denen sie mit mehreren Exemplaren quirlartig wachsen. Die Indianerbananen sind ebenfalls wie die Kiwis zweihäusig. Die Früchte selber sind eiförmig und haben eine grüngelbe Schale. Diese Obstbäume sind sehr genügsam und sind auch an einem halbschattigen Ort sehr zufrieden. Können da ebenfalls wachsen und gedeihen. Im Winter können sie auch bei -20° Celsius überleben und mit einem weißanstrich im Herbst, kann man Frostrisse an den Stämmen vermeiden, die sonst auftreten können. Wichtig ist, dass diese Pflanzen eine feuchte und leicht lehmige Erde haben.


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Foto: fotolia/tusphoto

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