Apulien

 Unser Special-Blog über Apulien:
Die Gegend südlich von Bari bis Alberobello und Ostuni

„Nur im Süden ist Italien noch ursprünglich!“ erklärt uns Raffaele energisch, „nur hier spürt man noch den griechischen, arabischen und byzantinischen Einfluss“, meint der Kellner im Restaurant „Pasta e Passione“ in Berlin, der selbst aus Süditalien stammt. Das machte uns neugierig und  so machten wir uns im Mai 2016 auf, Apulien zu erkunden, speziell die Region unterhalb von Bari bis Ostuni, das sogenannte „goldene Dreieck“.

Dabei sind wir auf eine warmherzige, gastfreundliche und offene Bevölkerung gestoßen und entdeckten kulinarische Genüsse, die es nur dort gibt, wie z.B. die Cocomero pugliese oder das Pane di Altamura. Wir fanden neben den inzwischen berühmten Trulli auch Sehenswürdigkeiten, die noch in keinem Reiseführer stehen und waren überwältigt von den landschaftlichen Reizen der Region, die man am besten mit dem Fahrrad auf inzwischen vielerorts neu angelegten Fahrradwegen erkundet.

Weil es gleich so viele Tipps und Empfehlungen geworden sind, haben wir versucht, sie etwas aufzuteilen in:

SEHENSWÜRDIGKEITEN

Trulli, Ausgrabungen, venezianische Villen, eine 16-jährige Tote, die Shoppingmetropole Bari … > mehr …

ESSEN UND TRINKEN

Öhrchenpasta von Mamma, leckerer Gurkensnack, knuspriges Brot, köstlicher Käse … > mehr …

UNTERKÜNFTE

Übernachten in einer Masseria, in einem Luxus-Hotel am Meer oder in einem Hotel in der Stadt? > mehr …

AKTIVITÄTEN

Radfahren, Bootstouren, Wandern, Tauchen, mit der Ape durch Apulien oder einfach nur am Strand entspannen? > mehr …

SOUVENIRS

Wenn Sie ein Stück Apulien mit nach Hause nehmen wollen, haben wir was für Sie! > mehr …

TIPPS

Hier finden Sie ein paar Tipps zum Parken in Italien und ein paar Dinge über Italiener, die Sie wissen sollten … > mehr …

APULIEN IN ZAHLEN

0 Einwohner
0 Mio. Olivenbäume
0 Dialekte
0 km Küste

Apulien auf der Karte

Apulien hat sich gewandelt

Apulien, einstmals eine der ärmsten Regionen Italiens, hat sich in den letzten 10 Jahren enorm verändert, zum Einen durch sinnvoll investierte EU-Gelder, aber nicht zuletzt auch durch ihren Präsidenten Nicchi Vendola.

Nicola (Nicchi) Vendola regiert Apulien seit 2005. Er ist der italienische Barack Obama, so jedenfalls schrieb es einmal die Huffingten Post. Er ist bekennender Katholik und einer der erste italienischen Politiker, der sich offen zu seiner Homosexualität bekannte. Seine linksgerichtete Partei SEL steht für Umwelt, Ökologie, Freiheit und nachhaltigen Tourismus.
Er schrieb einmal im Sommer 2010: „Ich träume den Traum eines friedlichen Miteinanders, von gegenseitiger Bereicherung bei Andersartigkeit, von einem Zusammenleben, bei dem alle Beteiligten gewinnen.“ Und man spürt seine Handschrift und seinen Einfluss am Stiefelabsatz Italiens. Die Macht des apulischen Ablegers der Mafia, die Sacra Corona Unita SCU, konnte erfolgreich eingedämmt werden, Fahrradwege wurden angelegt, Bausünden an der Küste weitgehend vermieden.
Übrigens hat Nicchi Vendola über eine halbe Million Facebookfans

So ist Apulien immer noch durchaus ursprünglich, aber mit einer modernen Infrastruktur gesegnet und hat sich einem nachhaltigen Tourismus verpflichtet.

Das wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass wir Apulien besuchen werden, zumal wir auch viele nette Einladungen, wiederzukommen, erhalten haben.

Weitere hilfreiche Infos zu Apulien finden Sie im Übrigen bei

der offiziellen Tourismusseite Viaggiare in Puglia

und der

Italienischen Zentrale für Tourismus ENIT

Über 1.500 Trulli stehen in Alberobello © Siegbert Mattheis
Die typischen Fischerboote im Hafen von Monopoli © Siegbert Mattheis
Mittelalterlicher Hinterhof in Bari Vecchia © Siegbert Mattheis
B&B Masseria Don Luigi © Siegbert Mattheis

Haben Sie Lust auf ein kleines

SPRÜCHE IN APULIEN

„Se Parigi avesse il mare, fosse una piccola Bari.“

Wenn Paris ein Meer hätte, dann wäre es wie ein kleines Bari.

„Nesciune nasce ambaràte“

Keiner wird schon schlau geboren.

„Ci sparte iàve la mègghia parte“

Wer teilt, kriegt den besten Teil.

Hier können Sie sich schon mal spielerisch an Apulien annähern, wenn Sie möchten: „gioco di Memory“